Um eine Standardisierung der MSH in der Flächenversorgung zu erreichen, ist der erste und wichtigste Schritt die Definition einer einheitlichen und spartenübergreifenden Vorgehensweise. Immer häufiger ergreifen die Versorgungsunternehmen einer Region von sich aus die Initiative, um die Zusammenarbeit insbesondere bei Neuanschlüssen zu optimieren und den Hauseinführungsstandard auf ein rechtssicheres Niveau zu bringen. Konsequenterweise bieten sich, ähnlich wie in querverbundversorgten Regionen auch in der Flächenversorgung, der Einsatz von Mehrspartenhauseinführungen an. In der Zusammenarbeit von bis zu fünf Versorgungsunternehmen (Gas, Wasser, Strom, Kommunikation, Breitbandversorgung), die rechtlich nichts miteinander zu tun haben, ist der Einsatz von Mehrspartenhauseinführungen in der Vergangenheit sehr häufig an der einheitlichen Außenkommunikation sowie an der schlichten Beschaffung bzw. Bereitstellung der Hauseinführung gescheitert. Für beides gibt es jetzt neue Lösungsansätze, die sich in der Praxis bereits sehr häufig bewährt haben.
Digitale Zwillinge und mathematische Modelle für die Energiewende
Die Energiewirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Versorgungssicherheit, Klimaneutralität und Effizienz müssen gleichzeitig erreicht werden. Auf der E-world Energy and Water 2026 in Essen zeigt das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM, wie digitale Technologien und mathematische Modelle diese Transformation beschleunigen. Mit Digitalen Zwillingen schaffen die Forschenden die Grundlage für präzise Analysen, zuverlässige Prognosen und intelligente Regelungen – und damit für eine flexible, nachhaltige und sichere Energieversorgung.






