Generic filters
FS Logoi

BDEW: 274.380 Beschäftigte arbeiten in der Energie- und Wasserwirtschaft

Strom aus der Steckdose, Trinkwasser in bester Qualität, die zuverlässige Entsorgung unserer Abwässer und eine warme Heizung sind in Deutschland eine Selbstverständlichkeit - und das rund um die Uhr. Rund 274.380 Beschäftigte der Energie- und Wasserwirtschaft sorgen dafür, dass dies so reibungslos funktioniert, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

von | 21.05.20

Insbesondere in der Corona-Krise wurde und wird die Bedeutung einer sicheren Energieversorgung sowie einer zuverlässigen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung deutlich: Vom Strom für die Arbeit im Home office, über das ständige Händewaschen bis hin zu wichtigen Infrastrukturen wie Krankenhäusern.
Allein 192.580 Beschäftigte entfallen auf die Energiewirtschaft. Ein Wert der in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen ist. Im Jahr 2009 waren es noch 181.108 Beschäftigte – mehr als 10.000 weniger. Das ist auch der Wachstumsbranche der Erneuerbaren Energien zu verdanken.
Die Wasserwirtschaft beschäftigt 81.800 Personen. Davon sorgen 39.300 für eine sichere Trinkwasserversorgung. 42.500 kümmern sich um die zuverlässige Abwasserentsorgung.
“Gerade in den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmen unter den durch die Corona-Pandemie erschwerten Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet”, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. “Gleichzeitig meistern sie die Energiewende und arbeiten stetig an höchster Wasserqualität – angefangen von innovativen Ideen bis hin zu deren Umsetzung vor Ort.”
Auf den Einsatz und die Bedeutung der Beschäftigten der Energie- und Wasserwirtschaft macht der BDEW gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen in der Kampagne “Wir sorgen vor” aufmerksam. Auf der Kampagnenseite sowie unter dem Hashtag #WirSorgenVor auf den Twitter- und LinkedIn- Kanälen des BDEW und seiner Mitgliedsunternehmen gewährt die Kampagne einen Blick hinter die Kulissen der Unternehmen und zeigt die Gesichter und Berufsbilder, die hinter der zuverlässigen Versorgung mit Strom, Gas und Wasser sowie der Abwasserentsorgung stehen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Neues Vortriebsverfahren für HGÜ-Leitungen überzeugt
Neues Vortriebsverfahren für HGÜ-Leitungen überzeugt

Bei einer zweiwöchigen Vorführkampagne am Standort Suhl/Thüringen präsentierte die allunderground GmbH im Juli 2026 erstmals einem breiten Fachpublikum ihr einstufiges, grabenloses Bohrverfahren im Live-Betrieb: Das Kabelschutzrohr dient dabei zugleich als Vortriebsrohr. Rund 15 Unternehmen und Organisationen verfolgten eine 70-m-Bohrung im Buntsandstein, darunter drei der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber, die DB InfraGO sowie führende Leitungsbauunternehmen. Der Beitrag von Christian Pietrulla beschreibt Verfahren, Maschinentechnik und die Resonanz der Fachbesucher.

mehr lesen
Investor übernimmt Mehrheitsbeteiligung an Rohrsanierungs-Spezialist
Investor übernimmt Mehrheitsbeteiligung an Rohrsanierungs-Spezialist

Die SEVEST Management GmbH hat zu Anfang September eine Mehrheitsbeteiligung an der IBG HydroTech GmbH erworben. Damit ist eine langfristig angelegte Nachfolgelösung für den Hersteller von Systemen zur grabenlosen Sanierung von Trinkwasserdruckleitungen und Abwasserrohren umgesetzt. Geschäftsführer Norbert Olbrich bleibt mit einem Anteil am Unternehmen beteiligt und führt die Geschäfte fort. Die Transaktion haben die SEVEST-Gründungspartner Philipp Haindl und David Lisewski geleitet.

mehr lesen
Spachtelharz härtet bei der Kanalsanierung auch unter Wasser aus
Spachtelharz härtet bei der Kanalsanierung auch unter Wasser aus

Der Baustoffhersteller MC-Bauchemie hat mit Konudur Robopox 26 eine Epoxidharzspachtelmasse für die grabenlose Kanalsanierung auf den Markt gebracht. Das Zweikomponenten-Spachtelharz ist für den Einsatz mit Robotern entwickelt worden und eignet sich für die Sanierung von Rissen, Muffen und Fehlstellen. Das Material haftet auf feuchten Untergründen und härtet auch unter Wasser aus.

mehr lesen
Verband fordert Kostensenkung für Gasspeicherbefüllung vor dem Winter
Verband fordert Kostensenkung für Gasspeicherbefüllung vor dem Winter

Die Initiative Energien Speichern e.V. (INES) hat am 3. September in Berlin einen Aktionsplan zur Stärkung des deutschen Gasspeichermarktes vorgelegt. Der Verband hat kurzfristige Senkung vermeidbarer Kosten und langfristige Rahmenbedingungen gefordert, weil die aktuellen Marktbedingungen keine ausreichenden Anreize für die Speicherbefüllung bieten.

mehr lesen

Publikationen zum Thema