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rbv und GSTT bündeln technisches Know-how

Die German Society for Trenchless Technology e.V. (GSTT) und der Rohrleitungsbauverband e.V. (rbv) rücken bei der Bearbeitung technischer Themen zusammen. So wollen GSTT und rbv technische Arbeitskreise und Arbeitsgruppen in gemeinsame Arbeitskreise überführen.

von | 23.03.18

rbv-Referent Dipl.-Ing. Andreas Hüttemann, Betreuer des TA Kanal des rbv, rbv-Hauptgeschäftsführer Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dieter Hesselmann, Dipl.-Ing. Gunter Kaltenhäuser, Sprecher der Säule „Sanierung“ der GSTT, Dipl.-Ing. Wolfgang Nickel, Vorsitzender des TA Kanal, und GSTT-Geschäftsführer Dr.-Ing. Klaus Beyer wollen weitere gemeinsame Arbeitskreise initiieren. Foto: GSTT/rbv

Dies soll sich auf Technikbereiche erstrecken, die von beiden Verbänden abgedeckt werden. Geplant ist nun die Bildung eines gemeinsamen Arbeitskreises, der aus der GSTT-Arbeitsgruppe 5 „Gebäude- und Grundstücksentwässerung“ hervorgeht. Vor einigen Monaten hatten die beiden Verbände bereits einen „Arbeitskreis BIM“ (Building Information Management) gegründet. Hintergrund ist ein 2017 abgeschlossener Kooperationsvertrag zwischen rbv und GSTT, dem Ende 2017 ein Geschäftsbesorgungsvertrag folgte.
Qualitätssicherung bei Hausanschlüssen
Vor Kurzem hatte der Sprecher der Säule „Sanierung“ der GSTT, Gunter Kaltenhäuser, im Rahmen der Sitzung des Technischen Ausschusses Kanal (TA Kanal) des rbv die Tätigkeit der GSTT-Arbeitsgruppe 5 vorgestellt. Daraufhin sprachen sich die Mitglieder des TA Kanals einhellig für eine gemeinsame Behandlung des Themas „Qualitätssicherung bei Hausanschlüssen“ aus. Zu diesem Zweck wird die bisherige GSTT-Arbeitsgruppe 5 „Gebäude- und Grundstücksentwässerung“ personell um rbv-Vertreter erweitert. „Auf diese Weise führen wir Fachkenntnis der beiden Verbände in einem wichtigen Thema zusammen“, ist GSTT-Geschäftsführer Dr.-Ing. Klaus Beyer überzeugt. rbv-Hauptgeschäftsführer Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dieter Hesselmann ergänzt: „Aus der Bündelung des technischen Know-hows wollen wir den größtmöglichen Nutzen für unsere Mitglieder generieren.“ Mit den beiden gemeinsamen Arbeitskreisen sei der Anfang gemacht – auch hierin sind sich die beiden Geschäftsführer einig. Weitere Aktivitäten in diese Richtung sollen folgen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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