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RSV startet Initiative zur Fachkräftesicherung

Ein Anliegen vieler Mitglieder nimmt der Rohrleitungssanierungsverband (RSV) jetzt in Angriff: Im neuen Arbeitskreis Fachkräftesicherung werden Maßnahmen erarbeitet, um aktiv dem wachsenden Bedarf an qualifiziertem Personal zu begegnen.

von | 24.01.20

Startschuss beim RSV zur Initiative für Fachkräfte (v l.): Martin Cygiel (Pipe-Seal-Tec), Jan Arz (Aarsleff Rohrsanierung), Obmann Benedikt Stentrup (Sanierungstechnik Dommel)

„In unserer Branche leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherung unserer Infrastruktur. Das hat Zukunft. Es reicht aber nicht, für die Jobs zu werben. Mehr qualifizierte Mitarbeiter werden wir nur dann gewinnen, wenn wir mehr Menschen qualifizieren und für die Arbeit in unserer Branche begeistern“, sagte Obmann Benedikt Stentrup (Sanierungstechnik Dommel) anlässlich der konstituierenden Sitzung in Essen Mitte Januar 2020.
Der Ausschuss möchte das Rad nicht neu erfinden, sondern auf bestehende Angebote zurückgreifen und z. B. den guten Kontakt mit anderen Verbänden nutzen. Neben der Schärfung des Berufsbildes stehe vor allem die praxisorientierte Qualifizierung von Quereinsteigern aus anderen Branchen im Fokus. Auch Vertreter von Hochschulen wirken im Arbeitskreis mit.
„Was wir brauchen, sind Spezialkräfte“
„Es wird immer gern von einem Fachkräftemangel gesprochen. Was wir brauchen, sind nicht nur Fachkräfte, sondern Spezialkräfte“, fügt Andreas Haacker, Vorstandsvorsitzender des Rohrleitungssanierungsverbandes hinzu. „In unseren Mitgliedsunternehmen sind Kenntnisse gefragt, die über die Berufsbeschreibungen aus dem Tiefbau hinausgehen, wie etwa Verfahrenstechnik, Materialkunde und Umwelttechnik.“
Komplexe Arbeit auf den Baustellen
Mit der Veröffentlichung von Merkblättern widmet sich der Verband regelmäßig technischen Fragen und aktuellen Verfahren, die beispielsweise Netzbetreibern bei der Ausschreibung von Projekten als Anhaltspunkt dienen. Durch diesen Arbeitskreis soll nun der Faktor Mensch in den Mittelpunkt gerückt werden – auch in der Aufklärungsarbeit in Bezug auf die Öffentlichkeit.
„Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass unsere Arbeit im Abwasserbereich hohe Anforderungen an die Menschen stellt, die vor Ort auf den Baustellen eine sehr komplexe Arbeit verrichten. Auch dieses Image-Problem möchten wir anpacken“, so Obmann Benedikt Stentrup.
Auf der Internetseite informiert der Verband über Ausbildungsberufe und spezielle Anforderungen in der Kanalsanierung. Dieser Bereich soll weiter ausgebaut werden. Wer im Arbeitskreis mitarbeiten möchte, darf sich gerne an die Geschäftsstelle office@rsv-ev.dewenden.
Kontakt: Rohrleitungssanierungsverband e. V., Hamburg, Tel. +49 40 21074167, www.rsv-ev.de

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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