Generic filters
FS Logoi

Güteschutz Kanalbau und GLT: Gegenseitige Mitgliedschaft abgeschlossen

Mit dem Ziel, die Qualität im Kanal- und Leitungsbau auch miteinander abgestimmt zu fördern, haben Gütegemeinschaft Kanalbau und Gütegemeinschaft Leitungstiefbau e.V. (GLT) eine gegenseitige Mitgliedschaft abgeschlossen.

von | 31.03.20

V. l. n. r.: Dr.-Ing. Marco Künster, Dipl.-Ing. MBA Ulf Michel, Dipl.-Ing. Willi Thomsen, Dipl.-Ing. Susanne Hake. (Quelle: Güteschutz Kanalbau/Hauke-Christian Dittrich)

Im Rahmen des 34. Oldenburger Rohrleitungsforums unterzeichneten der Vorstandsvorsitzende der Gütegemeinschaft Kanalbau, Dipl.-Ing. MBA Ulf Michel, und der Präsident der GLT, Willi Thomsen, die Mitgliedsanträge.

Tiefbau und Oberflächenschluss

Die Gütesicherung im Kanal- und Leitungsbau wird auch durch die Qualität der Arbeiten im Tiefbau und Oberflächenschluss nach der Verlegung beeinflusst. Wenn hierbei normative Vorgaben nicht eingehalten werden, werden in der Straße und im Graben häufiger Leitungen angetroffen, deren Vorhandensein die Ausführungsqualität bei späteren Arbeiten gefährden kann.

Gemeinsame Ansatzpunkte

Bei der gemeinsamen Arbeit am Thema Qualität im Kanal- und Leitungsbau ergeben sich im Engagement der beiden RAL-Gütegemeinschaften gemeinsame Ansatzpunkte und Schnittmengen. Gemeinsam kann der Forderung nach Qualität im Kanal- und Leitungstiefbau und damit auch im Tiefbau und Oberflächenschluss insbesondere bei Straßenbaulastträgern, Auftraggebern, Behörden und Institutionen noch mehr Nachdruck verliehen werden. Darüber hinaus kann sich die Ausführungsqualität beider Gewerke gegenseitig beeinflussen.

Enger Austausch

Vor diesem Hintergrund ist in Zukunft ein engerer Austausch der beiden RAL-Gütegemeinschaften vorgesehen, um in Bezug auf solche Themen eine gemeinsame Vorgehensweise abzustimmen. Grund genug für die Beteiligten, den zusätzlichen Ansatz für mehr Qualität durch eine gegenseitige Mitgliedschaft zu untermauern.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Stadtentwässerungen rüsten sich gegen Trockenheit und Fachkräftemangel
Stadtentwässerungen rüsten sich gegen Trockenheit und Fachkräftemangel

Trockene Sommer und ein wachsender Fachkräftemangel setzen kommunale Abwasserbetriebe unter Druck. Das Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) hat mit 2 Initiativen im Rahmen des KomNetABWASSER reagiert: einem Strategiedialog zu Trockenheit und Hitze sowie einer neuen berufsbegleitenden Studienreihe für Fachkräfte in der Stadtentwässerung. Beide Angebote richten sich an kommunale Betriebe, die sich auf veränderte Bedingungen einstellen müssen.

mehr lesen
Krankenhaus schließt an neues Fernwärmenetz an
Krankenhaus schließt an neues Fernwärmenetz an

Das Klinikum Bremen-Nord hat seine Wärmeversorgung von Erdgas auf Fernwärme umgestellt. Das hat Enercity Contracting am 2. September mitgeteilt. Seit dem 22. Juni hat das Krankenhaus Wärme aus dem Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk im Wollkämmerei-Quartier über das neue Netz bezogen. Die Umstellung hat jährlich 7,7 Millionen Kilowattstunden Erdgas und rund 1.500 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Der Anschluss markiert zugleich den Abschluss des ersten Bauabschnitts des Wärmenetzes in Bremen-Nord.

mehr lesen
Wie lässt sich die Regenwasserbewirtschaftung digital planen?
Wie lässt sich die Regenwasserbewirtschaftung digital planen?

Der AquaFlowManager von Funke Kunststoffe unterstützt die digitale Planung und Dimensionierung von Anlagen zur Regenwasserbewirtschaftung. Das webbasierte Tool führt Planer, Kommunen und ausführende Unternehmen von der Berechnung über Produktauswahl und Kostenabschätzung bis zur Dokumentation.

mehr lesen
Neues Vortriebsverfahren für HGÜ-Leitungen überzeugt
Neues Vortriebsverfahren für HGÜ-Leitungen überzeugt

Bei einer zweiwöchigen Vorführkampagne am Standort Suhl/Thüringen präsentierte die allunderground GmbH im Juli 2026 erstmals einem breiten Fachpublikum ihr einstufiges, grabenloses Bohrverfahren im Live-Betrieb: Das Kabelschutzrohr dient dabei zugleich als Vortriebsrohr. Rund 15 Unternehmen und Organisationen verfolgten eine 70-m-Bohrung im Buntsandstein, darunter drei der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber, die DB InfraGO sowie führende Leitungsbauunternehmen. Der Beitrag von Christian Pietrulla beschreibt Verfahren, Maschinentechnik und die Resonanz der Fachbesucher.

mehr lesen

Publikationen zum Thema