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BDEW nimmt Stellung zum Nitrat-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat Stellung zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) genommen: Am heutigen 8. Oktober hat das BVerwG entschieden, dass die Bundesregierung weitere Maßnahmen ergreifen muss, um den Verpflichtungen aus der EU-Nitratrichtlinie nachzukommen und den Schutz des Grundwassers vor übermäßiger Nitratbelastung sicherzustellen.

von | 08.10.25

Martin Weyand, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung und Hauptgeschäftsführer Wasser und Abwasser
©Thomas Imo Photothek/BDEW

„Das Urteil bestätigt, wie wichtig verbindliche und nachhaltige Maßnahmen zur Verringerung der Nitratbelastung sind“, so Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser. „Entscheidend ist nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichtes, den Nitrateintrag aus der Landwirtschaft derart zu reduzieren, dass das Grundwasser nicht mehr als 50 mg/l Nitrat enthält. Dazu gehört auch eine konsequente Bilanzierung von Nährstoffeinträgen und -austrägen in den Betrieben im Sinne einer transparenten Stoffstrombilanz. Nur mit nachhaltigen, überprüfbaren Maßnahmen lässt sich der Grundwasserschutz dauerhaft sichern und kostenintensive technische Aufbereitungsverfahren können vermieden werden, wenn der Eintrag von Nitraten in die Gewässer von vornherein reduziert wird.“

(Quelle: BDEW)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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