Generic filters
FS Logoi

Fusion RSV und GSTT: RSV-Mitglieder geben grünes Licht für Gespräche

Die RSV-Mitgliederversammlung stimmte für die Aufnahme von konkreten Gesprächen zur Verschmelzung mit der GSTT. Mit einer Gegenstimme votierten am 15. Februar 2022 die Mitglieder des Rohrleitungssanierungsverbandes für den Start von konkreten Verhandlungen mit der German Society for Trenchless Technology (GSTT). In einer lebhaften Sitzung hatten einzelne Mitglieder zuvor Fragen gestellt, die vom Vorstand beantwortet wurden. […]

von | 16.03.22

Die RSV-Mitgliederversammlung stimmte für die Aufnahme von konkreten Gesprächen zur Verschmelzung mit der GSTT. Mit einer Gegenstimme votierten am 15. Februar 2022 die Mitglieder des Rohrleitungssanierungsverbandes für den Start von konkreten Verhandlungen mit der German Society for Trenchless Technology (GSTT).

In einer lebhaften Sitzung hatten einzelne Mitglieder zuvor Fragen gestellt, die vom Vorstand beantwortet wurden. Benedikt Stentrup, Volker Neubert und Andreas Haacker betonten u. a., dass es bereits seit vielen Jahren Gedanken über einen Zusammenschluss gibt. Die bevorstehenden Verhandlungen hätten zum Ziel, den Wünschen der Mitglieder zu entsprechen. Die Interessen mit mehr Nachdruck zu vertreten und stärker zu werden, sei ein wesentlicher Vorteil eines Zusammenschlusses. Eine mögliche Architektur für einen neuen gemeinsamen Verband, die von einer Task Force auf Basis einer Mitgliederbefragung erarbeitet wurde, ist in einer FAQ-Liste zu sehen. Erneut wurden die Mitglieder aufgefordert ihre Wünsche dem Vorstand mitzuteilen.
Bedenken, dass das Erheben einer Umlage und ein allgemeiner Anstieg des Mitgliedsbeitrages für die RSV-Mitglieder verbunden ist, räumte der Vorstand aus. Dass auch die nicht stimmberechtigten Mitglieder des Verbandes (Planungsbüros, Netzbetreiber und andere Verbände) die Pläne unterstützen, zeigte sich in einer spontanen Umfrage, die Versammlungsleiter Michael Röling initiierte: Bei zwei Enthaltungen votierten alle außerordentlichen Mitglieder dafür.

Weitere Themen der Sitzung waren die Neuordnung der umwelttechnischen Berufe, das Engagement für die Anerkennung emissionsarmer Sanierungsverfahren für AZ-Rohre sowie die die Wahl der Kassenprüfer. Michael Röling und Torsten Matussek wurden wiedergewählt.

Als Schwerpunkte für das Jahr 2022 hat der Vorstand die Weiterarbeit in den Arbeitskreisen und das Thema Nachhaltigkeit gestellt.

Bei der Online-Mitgliederversammlung waren 40 Mitglieder anwesend, davon 12 nicht stimmberechtigte Mitglieder. Durch Stimmrechtsübertragungen erfolgten die Wahlen auf Basis von 30 bis 32 Stimmen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Zwei Schlauchlining-Verfahren sanieren Bremer Mischwasserkanal
Zwei Schlauchlining-Verfahren sanieren Bremer Mischwasserkanal

Die Swietelsky-Faber GmbH hat in Bremen einen 620 Meter langen Mischwasserkanal saniert und dabei bewusst zwei unterschiedliche Schlauchlining-Verfahren kombiniert: UV-härtendes GFK-Lining und warmhärtendes Synthesefaserlining. Das Bauvorhaben zeigt beispielhaft, warum eine technologieoffene Verfahrensauswahl statt pauschalem Produktlobbyismus über Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit einer Kanalsanierung entscheidet.

mehr lesen
Bilanz nach 25 Jahren: 1.400 Kilometer Druckrohrleitungen saniert
Bilanz nach 25 Jahren: 1.400 Kilometer Druckrohrleitungen saniert

Die Rädlinger primus line GmbH hat innerhalb von 25 Jahren mehr als 1.400 Kilometer Druckrohrleitungen in über 60 Ländern saniert. Aus dem 2001 gegründeten Unternehmen ist ein internationaler Servicepartner für grabenlose Sanierungsverfahren geworden. Rund 1.300 Projekte und 110 Installationspartner belegen diese Entwicklung.

mehr lesen
Talsperren bewahren die Ruhr vor dem Trockenfallen
Talsperren bewahren die Ruhr vor dem Trockenfallen

Im Einzugsgebiet der Ruhr sind im Juli nur 22 Millimeter Niederschlag gefallen, 77 Prozent weniger als üblich, wie der Ruhrverband am 7. August mitgeteilt hat. Ohne den Ausgleich durch das Talsperrensystem wäre der Fluss am Pegel Villigst bei Schwerte an 18 von 31 Tagen streckenweise trockengefallen.

mehr lesen
Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen
Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen

Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und Öko-Institut haben die zweite Ausgabe ihrer Studie zur kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Darin haben sie die Ergebnisse aus rund 380 Wärmeplänen von etwa 940 Kommunen ausgewertet. Die Untersuchung bestätigt, dass Wärmepumpen und Wärmenetze die tragenden Säulen der künftigen Wärmeversorgung in Deutschland bilden, zeigt jedoch weiterhin Lücken bei den Annahmen zu Gebäudesanierung, Biomasseeinsatz und industrieller Prozesswärme.

mehr lesen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen

Das Eisenbahn-Bundesamt hat das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur als Prüfstelle für dezentrale Niederschlagswasserbehandlungsanlagen an Bahnanlagen benannt, wie das Institut am 5. August mitgeteilt hat. Hersteller können die Reinigungsleistung ihrer Systeme damit künftig für den Einsatz an Gleisanlagen nachweisen lassen, wo neben Schwermetallen auch Herbizide im Abfluss auftreten können.

mehr lesen

Publikationen zum Thema