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Jahrestagung und Mitgliederversammlung des KRV in Kiel

Am 7. und 8. Oktober 2021 kamen in Kiel viele verschiedene Menschen zusammen, um gemeinsam zu reflektieren, zuzuhören, Innovationen zu verabreden und Zukunft neu zu denken. Veränderung und Nachhaltigkeit waren die wichtigsten Themen und somit konnte eines der Hauptanliegen des Kunststoffrohrverbandes e.V. (KRV) hier angenehm sicht- und hörbar gemacht werden: mit Politik und Öffentlichkeit einen […]

von | 05.11.21

Am 7. und 8. Oktober 2021 kamen in Kiel viele verschiedene Menschen zusammen, um gemeinsam zu reflektieren, zuzuhören, Innovationen zu verabreden und Zukunft neu zu denken. Veränderung und Nachhaltigkeit waren die wichtigsten Themen und somit konnte eines der Hauptanliegen des Kunststoffrohrverbandes e.V. (KRV) hier angenehm sicht- und hörbar gemacht werden: mit Politik und Öffentlichkeit einen engagierten, konstruktiven Dialog über zentrale Zukunftsfragen des Industriestandortes Deutschland zu führen.

KRV-Jahrestagung: Veränderung und Nachhaltigkeit im Fokus

Markus Hartmann, Geschäftsführer des Kunststoffrohrverband e.V., nahm die Themen Veränderung und Nachhaltigkeit von Anfang an sehr ernst. Die Liste der Speaker war außerordentlich breit aufgestellt und lieferte die unterschiedlichsten Ein- und Ausblicke auf die für die Kunststoffrohr-Industrie relevanten Themenfelder. Die Gäste der Jahrestagung konnten Dank Sonja Schrapp einer kurzweiligen Moderation lauschen und kamen in den Genuss verschiedenster hochkarätiger Speaker.

Nach den Begrüßungsworten von Marcus Wittmann, Geschäftsführer Fränkische Rohrwerke, und Markus Hartmann, machte die einzige Referentin der Jahrestagung den spannenden Anfang. Dr. Martina Baum, Referentin für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt der Landeshauptstadt Stadt Kiel, sprach darüber, wie Kommunen Wertschöpfungsketten für eine klimagerechte Gesellschaft mitgestalten können. Nachhaltigkeit und Klimaschutz seien die Themen unserer Zeit.

Als nächstes berichtete Johannes Grützner, Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein, wie die in den Startlöchern stehende Energiewende aus Sicht der Landesregierung angepackt werden müsse und könne. Nach einer ersten kurzen Pause kam Bernd Voß, MdL, Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Landtag Schleswig-Holstein zu Wort. „Wenn wir zukünftig eine erfolgreiche Wirtschaft und freie Gesellschaft sein wollen, müssen wir schnell die erneuerbaren Energien ausbauen. Wir haben die Grundlagen. Wir können das“, sagte er in seinem Vortrag „Klimaschutz und Klimaneutralität aus landespolitischer Perspektive“. Dem Grünen folgte der CDU-Mann, Heiner Rickers, MdL, im Landtag Schleswig-Holstein, mit seinem Vortrag „Wie kann die Landespolitik zu geschlossenen Stoffkreisläufen beitragen?“.

Während der nachfolgenden Mittagspause präsentierten junge Unternehmen und StartUps sich und ihre Angebote den Teilnehmern im Foyer. Mit dabei waren: cirplus GmbH aus Hamburg, Enlyze GmbH aus Köln, Merantix Labs GmbH aus Berlin, Vaira UG aus Paderborn und IANUS Simulation GmbH aus Dortmund. Viele Gespräche wurden geführt und viele Visitenkarten wechselten die Anzugtaschen. Nach dieser sehr interessanten Pause ging es im Saal weiter mit der Sicht der Wissenschaft.

Mit seinem Vortrag „Recycling von Kunststoffbauprodukten – welche Erfolge gibt es hier und was ist noch zu tun?“ startete Dr. Holger Berg vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH in die letzte Vortragsrunde. Den Abschluss im Reigen der Referenten machte Helmut Schmitz, Leiter Kommunikation und Public Affairs der DSD-Duales System Holding GmbH & Co. KG – Der Grüne Punkt. Er wies in seinem Vortrag „Rezyklate – brauchen wir in Deutschland eine Mindesteinsatzquote“ auf die Wichtigkeit der Kreislaufwirtschaft hin. Zum Schluss stellten sich die Referenten in einer Podiumsdiskussion den Fragen des Auditoriums. Unterstützt wurden sie dabei aus dem Kreis der KRV-Mitglieder von Hendrik Ertl, Geschäftsführer der Firma Bänninger Kunststoff-Produkte GmbH, und Dominik Scherer, Leiter Global Business Development im Bereich Nachhaltigkeit der Firma Georg Fischer Piping Systems Ltd. In dieser offenen Diskussionsrunde wurde schnell klar, dass der begonnene Wandel nur gemeinsam funktionieren kann.

Jährliche KRV-Mitgliederversammlung

Am 8. Oktober trafen sich dann die Verbandsmitglieder noch einmal zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Neben wichtigen Themen wie Rückblicke auf Finanzen und Tätigkeitsberichte, sowie Ausblicke auf Schwerpunkte für 2022 wurde auch ein neuer Vorstand gewählt.

Mit einem herzlichen Applaus wurde Udo Jirmann, Geschäftsführer Georg Fischer GmbH, aus dem KRV-Vorstand verabschiedet. In seinem Amt als Vorstandsmitglied bestätigt wurde Oliver Denz, Geschäftsführer Westfälische Kunststoff Technik GmbH. Neu in den Vorstand gewählt wurden Marc Besserer, Geschäftsführer Aliaxis Deutschland GmbH, Uwe Grebe, Managing Director Georg Fischer DEKA GmbH, und Dr. Ansgar Strumann, Geschäftsführender Gesellschafter der egeplast international GmbH.

Der neue Vorstand setzt sich demnach aus den folgenden Personen zusammen: Marcus Wittmann (Geschäftsführer Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH + Co. KG – Vorsitzender), Volker Rühle (Geschäftsführer Wavin GmbH – stellvertretender Vorsitzender), Marc Besserer (Geschäftsführer Aliaxis Deutschland GmbH), Oliver Denz (Geschäftsführer Westfälische Kunststoff Technik GmbH), Uwe Grebe (Managing Director Georg Fischer DEKA GmbH), Peter Schönbach (Senior Sales Manager Borealis AG), Dr. Ansgar Strumann (Geschäftsführender Gesellschafter egeplast international GmbH) und Markus Hartmann (Geschäftsführer Kunststoffrohrverband e.V.).

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Der neue Vorstand des Kunststoffrohrverbandes e.V. (KRV)

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