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Netzmeister 2026: Absolventen erhalten ihre Meisterbriefe in Köln

In Köln haben die Absolventen des Fortbildungslehrgangs „Geprüfter Netzmeister“ ihre Meisterbriefe erhalten. Mit ihrer Qualifikation übernehmen sie künftig Verantwortung für den Betrieb und die Weiterentwicklung von Gas-, Wasser- und Fernwärmenetzen.

von | 15.06.26

Am 21. Mai 2026 feierten die Absolventen des diesjährigen Kölner Netzmeisterjahrgangs die Übergabe ihrer Meisterbriefe.
Quelle: rbv/Heiko Specht

„Die neuen Netzmeister übernehmen Verantwortung für Infrastruktur, die täglich das Leben von Millionen Menschen sichert“, sagte Oliver Härter, Leiter der Berufsbildung des rbv, bei der Verabschiedung. „Dass sie sich dieser Aufgabe so konsequent gestellt haben, ist eine starke Leistung.“

Praxisnahe Ausbildung auf höchstem Niveau

Der Netzmeisterlehrgang in den Fachrichtungen Gas/Wasser und Fernwärme zählt zu den renommiertesten Fortbildungsangeboten der Branche. In sieben Monaten erwerben die Teilnehmer technische, organisatorische und betriebswirtschaftliche Kompetenzen, vermittelt von Dozenten mit langjähriger Praxiserfahrung.

Härter dankte den zahlreichen Partnern, die zum Erfolg des Netzmeisterlehrgangs beitragen. Dazu zählen die IHK Köln, die Mitglieder des Prüfungsausschusses, das Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Kerpen sowie die beteiligten Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Teilnahme am Lehrgang ermöglichen. Zudem hob Härter die Unterstützung durch Familien, Partnerinnen, Partner und Freunde hervor, die die Absolventen während der intensiven Fortbildungszeit begleitet haben.

Festredner Werner R. Lutsch, Geschäftsführer des AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK, ging auf die Bedeutung leistungsfähiger Wärmenetze für das Gelingen der Wärmewende ein. Der Ausbau und die Transformation der Fernwärme gehörten zu den zentralen Infrastrukturaufgaben der kommenden Jahre. Dafür brauche es qualifizierte Fachkräfte, die Planung, Bau und Betrieb der Netze verantworten. Die neuen Netzmeister leisteten hierzu einen wichtigen Beitrag und stärkten die Versorgungssicherheit vor Ort.

Was bleibt: Fachwissen und Netzwerk

Klassensprecher Nick Burmeister (K+M Leitungsbau Bernd Hiller GmbH) brachte auf den Punkt, was viele Absolventen bewegte: Neben dem Fachwissen sei vor allem das gewachsene Kollegennetzwerk ein bleibendes Ergebnis: Kontakte, die über den Berufsalltag hinaus tragen.


Quelle: Rohrleitungsbauverband e.V. (rbv)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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