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Projekt H2Giga präsentiert Roadmap für Elektrolyse-Technologien

Wo steht Deutschland beim Hochlauf der H2-Produktion, und was braucht es für die nächsten Schritte? Antworten darauf soll die neue Technologie- und Innovations-Roadmap Elektrolyse des Wasserstoff-Leitprojekts H2Giga geben. Die Roadmap fasst Ergebnisse aus fünf Jahren gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsarbeit von über 130 Partnern aus Wissenschaft und Industrie zusammen.

von | 18.03.26

Landstraße aus der Vogelperspektive
Quelle: Pexels/Kelly

Ziel des Projekts H2Giga ist die Serienfertigung von Elektrolyseuren für die Produktion grünen Wasserstoffs im industriellen Maßstab. Die Roadmap beschreibt den aktuellen Stand der Elektrolyseforschung und zeigt auf, wie Produktionsprozesse, Materialien und Qualitätssicherung weiterentwickelt werden müssen, um Elektrolyseure künftig effizienter und in größeren Stückzahlen herzustellen.

„H2Giga hat gezeigt, wie Forschung und Industrie es gemeinsam schaffen können, die Wasserstoffproduktion im Gigawatt-Maßstab zu skalieren. Mit der Technologie- und Innovations-Roadmap Elektrolyse von H2Giga haben wir erstmals einen erkenntnis-basierten Fahrplan für die Weiterentwicklung und Industrialisierung von Elektrolysetechnologien in Deutschland“, sagte Dr. Mihails Kusnezoff vom Fraunhofer IKTS.

Weiterer Forschungsbedarf

Die Studie benennt auch zentrale Forschungsaufgaben – etwa die Übertragbarkeit von Laborerkenntnissen auf Großsysteme oder die Stabilität der Elektrolyse bei dynamischem Betrieb. Diese Aspekte sind entscheidend, um bis 2030 Elektrolysekapazitäten im Gigawatt-Bereich zu erreichen und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft international mitzugestalten.

„Die Roadmap ist kein Abschluss, sondern ein Startpunkt für die nächste Phase der Wasserstoffforschung. Wir haben jetzt Technologien, die in die Umsetzung gehen können, und gemeinsam mit allen H2Giga-Partnern haben wir die wichtigen Forschungsthemen identifiziert, mit denen dieser Prozess unterstützt und begleitet werden soll“, erklärte Isabel Kundler von Dechema e. V.

Austausch zwischen Forschung, Industrie und Politik

Bei einer öffentlichen Online-Podiumsdiskussion wurden die zentralen Ergebnisse der Roadmap vorgestellt. Mehr als 200 Teilnehmende diskutierten über die Entwicklung der verschiedenen Elektrolyse-Technologien, Fortschritte bei Materialien und Fertigung sowie geeignete politische Rahmenbedingungen für den Markthochlauf.

„Die Roadmap zeigt, wie wichtig der enge Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik ist, um die Herausforderungen bei der Entwicklung und Produktion von Elektrolyseuren zu identifizieren und zu lösen und so Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen“, betonte Dr. Tom Smolinka vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE.

Zur Technologie- und Innovations-Roadmap Elektrolyse aus dem Leitprojekt H2Giga

(Quelle: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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