Generic filters
FS Logoi

Stiftungspreis 2026 der Prof. Joachim Lenz Stiftung – Bewerbungsverfahren ist eröffnet

Die Prof. Joachim Lenz Stiftung vergibt in diesem Jahr erneut ihren Preis zur Förderung herausragender ingenieurwissenschaftlicher Projekte und Arbeiten mit besonderem gesellschaftlichem Mehrwert. Das Bewerbungsverfahren ist nun eröffnet. Gesucht werden praxisnahe Projekte und Ingenieurarbeiten, die sich mit den lebenswichtigen Ressourcen Wasser und/oder Energie befassen.

von | 28.05.26

Die Prof. Joachim Lenz Stiftung vergibt auch in diesem Jahr ihren Stiftungspreis für herausragende ingenieurwissenschaftliche Projekte und Arbeiten
Quelle: iro-Stiftung Prof. Joachim Lenz

Der Preis Prof. Joachim Lenz Stiftung ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung wird im Rahmen des 39. Oldenburger Rohrleitungsforums „Resiliente Netze – Das Rückgrat unserer Gesellschaft“ im Februar 2027 stattfinden.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Teams aus Deutschland und allen anderen Ländern mit Projekten oder ingenieurwissenschaftlichen Arbeiten, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Themenschwerpunkt: Wasserwirtschaft oder Energiewirtschaft, bevorzugt mit Bezug zu Leitungsinfrastrukturen (z. B. Transport, Verteilung, Erfassung, Digitalisierung)
  • Beginn: Das Projekt oder die Arbeit wurde vor nicht mehr als drei Jahren begonnen.
  • Anspruch: Praxisrelevanz im Projekt oder ein herausragender theoretischer Ansatz in der Ingenieurarbeit. Inspiration für junge Menschen – idealerweise durch deren aktive Beteiligung.
  • Internationale Wirkung: Das Projekt oder die Arbeit stärkt die Beziehungen zwischen Deutschland und einem weiteren Land. Es fördert kulturelle Vielfalt und demokratische Strukturen. Es wird mindestens bilateral getragen.

 

Wie kann man sich bewerben?

Die Bewerbung kann in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden und besteht aus:

  • einer allgemeinverständlichen Kurzfassung
  • einer ausführlichen Beschreibung des Projekts bzw. der Ingenieurarbeit im vorgegebenen Formular
  • der Darstellung, wie die oben genannten Kriterien erfüllt werden
  • der Bestätigung, dass alle Rechte an der eingereichten Arbeit beim Bewerber oder der Bewerberin liegen

 

Als Einsendeschluss für digitale Bewerbungen nennt Institut für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e.V. den 31. Oktober 2026.

Weitere Informationen und Bewerbung

(Quelle: Institut für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e.V.)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen
Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen

Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und Öko-Institut haben die zweite Ausgabe ihrer Studie zur kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Darin haben sie die Ergebnisse aus rund 380 Wärmeplänen von etwa 940 Kommunen ausgewertet. Die Untersuchung bestätigt, dass Wärmepumpen und Wärmenetze die tragenden Säulen der künftigen Wärmeversorgung in Deutschland bilden, zeigt jedoch weiterhin Lücken bei den Annahmen zu Gebäudesanierung, Biomasseeinsatz und industrieller Prozesswärme.

mehr lesen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen

Das Eisenbahn-Bundesamt hat das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur als Prüfstelle für dezentrale Niederschlagswasserbehandlungsanlagen an Bahnanlagen benannt, wie das Institut am 5. August mitgeteilt hat. Hersteller können die Reinigungsleistung ihrer Systeme damit künftig für den Einsatz an Gleisanlagen nachweisen lassen, wo neben Schwermetallen auch Herbizide im Abfluss auftreten können.

mehr lesen
CO2-Bilanzierungsregeln bestimmen Wirtschaftlichkeit von Elektrolyseanlagen
CO2-Bilanzierungsregeln bestimmen Wirtschaftlichkeit von Elektrolyseanlagen

Forschende der Universität Mannheim haben berechnet, wie sich CO₂-Bilanzierungsregeln auf die Wirtschaftlichkeit von Power-to-Gas-Anlagen auswirken. Die im Nature Communications veröffentlichte Studie nimmt dabei die Perspektive gewinnorientierter Unternehmen ein. Die Ergebnisse zeigen: Strenge Regeln bieten ausreichende Investitionsanreize bei Renditen von 8 bis 15 Prozent, garantieren aber keinen kohlenstoffarmen Wasserstoff. Weniger strenge Regeln erhöhen die Renditen auf bis zu 23 Prozent.

mehr lesen
WONKa: Bundesnetzagentur ordnet Wasserstoffnetzkosten und Kapitalverzinsung neu
WONKa: Bundesnetzagentur ordnet Wasserstoffnetzkosten und Kapitalverzinsung neu

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 29. Juli ein Verfahren zur Neuregelung der Netzkosten und der Kapitalverzinsung für Wasserstoffnetze eingeleitet. Die „Festlegung für einen Wasserstoff-Ordnungsrahmen zu den Netzkosten und Methoden der Kapitalverzinsung” (WONKa) löst die bisherige „Verordnung über die Kosten und Entgelte für den Zugang zu Wasserstoffnetzen“ (WasserstoffNEV) ab und soll eine Regelungslücke bei den Zinssätzen für die Kapitalverzinsung schließen. Sie soll für die Kostengenehmigungsverfahren ab dem Jahr 2028 in Kraft treten. Ein Konsultationsentwurf ist für Dezember angekündigt.

mehr lesen
Erfolgreiche Kanalsanierung ist kein Zufall
Erfolgreiche Kanalsanierung ist kein Zufall

Schlauchlining ist eines der wichtigsten Verfahren der grabenlosen Kanalsanierung. Doch was entscheidet darüber, ob aus einem bewährten Verfahren auch eine dauerhaft erfolgreiche Sanierungsmaßnahme wird? Genau dieser Frage widmet sich der 24. Deutsche Schlauchlinertag am 8. September 2026 im Kongress Palais Kassel.

mehr lesen

Publikationen zum Thema