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VKU zur Europäischen Klimaanpassungsstrategie 

Der VKU-Vizepräsident Karsten Specht hat sich zur Veröffentlichung der Europäischen Klimaanpassungsstrategie geäußert. Wie Specht die Klimaanpassungsstrategie einordnet, können Sie im folgenden nachlesen. 

von | 02.03.21

Der VKU-Vizepräsident Karsten Specht hat sich zur Veröffentlichung der Europäischen Klimaanpassungsstrategie geäußert. Wie Specht die Klimaanpassungsstrategie einordnet, können Sie im folgenden nachlesen. 

„Wir müssen Klimaschutz, Klimaanpassung und Umweltschutz stärker als bisher zusammendenken, so wie es der Green Deal angestoßen hat. Wir begrüßen daher die heute vorgestellte neue EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel. Angesichts der spürbaren klimatischen Herausforderungen müssen wir unseren Kontinent zeitnah klimarobuster machen. Dafür müssen Politikfelder konsequent verzahnt werden und „grünblaue“ Maßnahmen – beispielsweise mehr Grün- und Wasserflächen, die Wetterextreme wie Starkregen und Hitze abmildern und Wasserspeicher auffüllen – im Rahmen des Grünen Deals in die relevante europäische Gesetzgebung einfließen.

Klimawandel wirkt kleinräumig und betrifft die europäischen Regionen zum Teil ganz unterschiedlich. Wir brauchen daher einen europäischen Rahmen, der die regionalen Unterschiede berücksichtigt und gleichzeitig Spielräume für zielgenaue Maßnahmen ermöglicht. Neben dieser Flexibilität benötigen die europäischen Regionen aber auch ausreichende finanzielle Mittel aus dem EU-Haushalt, die dort eingesetzt werden sollten, wo sie auf die europäischen Klimaziele einzahlen.

Klimaextreme wie Hitze, Dürre, Starkregen oder Stürme fordern die Daseinsvorsorge heraus, auf die wir uns täglich verlassen. Die kommunalen Unternehmen in Deutschland bereiten sich daher mit vielen Maßnahmen auf den Klimawandel vor. Besonders gefordert ist hier die Trinkwasserver– und Abwasserentsorgung. Nicht nur in Deutschland, sondern europaweit nehmen Nutzungskonkurrenzen um die Ressource Wasser zu. Priorität muss daher sein, dass die Sicherheit der Trinkwasserversorgung auch in Zukunft immer gewährleistet werden kann. Das betrifft sowohl die Quantität als auch die Qualität der Ressourcen, aus denen Trinkwasser gewonnen wird. Das Vorsorge- und das Verursacherprinzip müssen daher entschiedener in der europäischen Gesetzgebung zum Tragen kommen und stringenter umgesetzt werden.“ 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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