Wenn die Energiewende gelingen soll, wird es schon in den nächsten Jahren erforderlich sein, große Mengen elektrischer Energie über weite Strecken transportieren zu können. Das wird nicht ohne Tiefbauleistungen gehen, die den im Rohrleitungsbau bekannten Verfahren sehr ähnlich sind.
Die gestandenen Rohrleitungsbauunternehmen können somit einen erheblichen Beitrag zur Bewältigung der enormen Aufgabe einbringen.
Weiterhin sind aber auch Gasnetze notwendigerweise weiter auszubauen. Zumindest für die nächsten drei Jahrzehnte ist Gas – möglicherweise sukzessive ersetzt durch „grünes“ Gas – aus sicheren Energieversorgungskonzepten nicht wegzudenken.
Was im Einzelnen wann möglich sein wird, wird auch von den Fortschritten und Einsatzmöglichkeiten in der Wasserstofftechnologie abhängen, weiter auch von den Fortschritten in der Entwicklung der Power2X-Technologien bestimmt sein.
Zu diesem Leitthema oder auch zu anderen Themen aus der Rohrleitungswelt erwarten der iro Ihre Vorschläge. Werden Sie Referent/in auf dem 34. Oldenburger Rohrleitungsforum.
Themenvorschläge bitte bis zum 5. Juli 2019 an Ina Kleist, Tel. +49 441 36 10 39 11, kleist@iro-online.de.
Vierter Energiepolitischer Dialog: „Dreiklang der Moleküle“
Unter dem Leitmotiv „Die drei für die Zukunft: mit Erdgas, Wasserstoff und Carbon Management zu net-zero“ lud OGE zum vierten Energiepolitischen Dialog in Berlin. Über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Verbänden gingen zur „Rolle der Moleküle CH₄, H₂ und CO₂ im Energiesystem der Zukunft“ in den Dialog. Die Veranstaltung gilt als wichtige Austauschplattform zu bedeutenden Themen der Energietransformation.









