Generic filters
FS Logoi

Ruhrgebiets-Stadtwerke wollen Steag komplett übernehmen

Drei Jahre nach ihrem Einstieg beim Energieversorger Steag haben die sieben Ruhrgebiets-Stadtwerke die Suche nach einem weiteren Investor vorerst aufgegeben. Sie wollen die frühere Tochter des Evonik-Konzerns nun selbst komplett übernehmen.

von | 16.09.13

NULL
„Wir wollen die Steag mit günstig zu finanzierendem Fremdkapital nun erst vollständig erwerben, um uns dann in Ruhe einen Partner auszusuchen, der einen Mehrwert schafft“, sagte der Chef der Dortmunder-Stadtwerke und Steag-Aufsichtsratsvorsitzende Guntram Pehlke der „Rheinischen Post“ vom 13. September.
Das Konsortium aus der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung, der Energieversorgung Oberhausen sowie den Stadtwerken Bochum, Dortmund, Essen, Dinslaken und Duisburg hatte 2010 Evonik bereits 51 % der Steag für 650 Millionen Euro abgekauft. Zudem sind sie verpflichtet, von 2014 an bis spätestens 2016 die übrigen Anteile zu übernehmen. Dafür sollen sie bis zu 600 Millionen Euro zahlen. Ursprünglich war geplant, dass die Stadtwerke sich einen Teil ihres Einsatzes durch den Weiterverkauf an einen Investor zurückholen. Rund 190 Millionen Euro wollen die kommunalen Betriebe aus eigenen Mitteln für die Komplettübernahme zur Verfügung stellen. Pehlke betonte, dass dies nicht zulasten der klammen Städte gehe. „Nicht die Städte kaufen Steag-Anteile, sondern die Stadtwerke. Die sichern sich mit der Steag – und zwar ohne jegliche Steuermittel und ohne Risiko für die Kommunen – eine gute Ertragsquelle.“ Da seien sich die Eigentümer einig. Zuletzt trübten sich die Geschäftsaussichten angesichts der Folgen der Energiewende aber ein. Die Großhandelspreise für Strom stehen unter Druck. Zudem will der RWE-Konzern , der bislang rund 80 % des von der Steag in NRW produzierten Stroms abnahm und vermarktete, die Verträge auslaufen lassen. Pehlke betonte, dass die Steag damit leben könne: „Der Strom, den RWE bislang abgenommen hat, wird inzwischen mit Gewinn anderweitig verkauft.“

„Wir wollen die Steag mit günstig zu finanzierendem Fremdkapital nun erst vollständig erwerben, um uns dann in Ruhe einen Partner auszusuchen, der einen Mehrwert schafft“, sagte der Chef der Dortmunder-Stadtwerke und Steag-Aufsichtsratsvorsitzende Guntram Pehlke der „Rheinischen Post“ vom 13. September.

Das Konsortium aus der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung, der Energieversorgung Oberhausen sowie den Stadtwerken Bochum, Dortmund, Essen, Dinslaken und Duisburg hatte 2010 Evonik bereits 51 % der Steag für 650 Millionen Euro abgekauft. Zudem sind sie verpflichtet, von 2014 an bis spätestens 2016 die übrigen Anteile zu übernehmen. Dafür sollen sie bis zu 600 Millionen Euro zahlen. Ursprünglich war geplant, dass die Stadtwerke sich einen Teil ihres Einsatzes durch den Weiterverkauf an einen Investor zurückholen.

Rund 190 Millionen Euro wollen die kommunalen Betriebe aus eigenen Mitteln für die Komplettübernahme zur Verfügung stellen. Pehlke betonte, dass dies nicht zulasten der klammen Städte gehe. „Nicht die Städte kaufen Steag-Anteile, sondern die Stadtwerke. Die sichern sich mit der Steag – und zwar ohne jegliche Steuermittel und ohne Risiko für die Kommunen – eine gute Ertragsquelle.“ Da seien sich die Eigentümer einig.

Zuletzt trübten sich die Geschäftsaussichten angesichts der Folgen der Energiewende aber ein. Die Großhandelspreise für Strom stehen unter Druck. Zudem will der RWE-Konzern , der bislang rund 80 % des von der Steag in NRW produzierten Stroms abnahm und vermarktete, die Verträge auslaufen lassen. Pehlke betonte, dass die Steag damit leben könne: „Der Strom, den RWE bislang abgenommen hat, wird inzwischen mit Gewinn anderweitig verkauft.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Führungswechsel bei Hauff-Technik
Führungswechsel bei Hauff-Technik

Nach mehr als zwanzig Jahren an der Spitze der Hauff-Technik GmbH & Co. KG übergibt Dr. Michael Seibold die operative Leitung zum Jahresbeginn 2026 an seinen Nachfolger Dr. Daniel Philippe Stier. Seibold hatte bereits im Sommer 2025 seinen Rückzug angekündigt und begleitet den Übergabeprozess seither aktiv.

mehr lesen
Heidelberger Bahnstadt: mit reduziertem Fußabdruck in Richtung Klimaanpassung
Heidelberger Bahnstadt: mit reduziertem Fußabdruck in Richtung Klimaanpassung

Urbane Räume umweltfreundlich und klimaresilient zu gestalten ist in der Stadtplanung heute wichtiger denn je. Ein Vorzeigeprojekt ist hier der Heidelberger Stadtteil Bahnstadt. Mit Hilfe von Funke-Produkten wie den klimafreundlich hergestellten Pipe2Pipe®-Kanalrohren und der KS-Bluebox® wird das Regenwasserkonzept ressourcenschonend und verantwortungsvoll an die Anforderungen von morgen angepasst.

mehr lesen
Hochwertige Rohrsysteme für wegweisendes UrbanTurn-Vorhaben
Hochwertige Rohrsysteme für wegweisendes UrbanTurn-Vorhaben

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundsvorhaben EnEff:Wärme: UrbanTurn – Wandelung der urbanen leitungsgebundenen Wärmeversorgung wird erforscht, wie bestehende Fernwärmenetze für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien qualifiziert werden können. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei BRUGG Pipes.

mehr lesen
Deutsch-indische Wasserstoff-Kooperation unterzeichnet
Deutsch-indische Wasserstoff-Kooperation unterzeichnet

Am 12. Januar 2026 unterzeichneten Bundeskanzler Friedrich Merz und der indische Premierminister Narendra Modi eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich sauberer Energie und bekräftigten damit die Kooperation zwischen dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und der indischen Regulierungsbehörde für Erdöl und Erdgas (PNGRB).

mehr lesen
Mit cleverer Verbaulösung in Wolfsburg ging es im Baugraben zügig voran
Mit cleverer Verbaulösung in Wolfsburg ging es im Baugraben zügig voran

Die Zeit drängte bei der Erneuerung eines Teilstücks des Wolfsburger Fernwärmenetzes. Pünktlich vor Beginn der Heizperiode 2023/2024 mussten die Arbeiten abgeschlossen sein. Um die Kunststoffmantelrohrpaare auf der rund 1,1 km langen Strecke entlang der viel befahrenen Heinrich-Nordhoff-Straße schnell und vor allem sicher verlegen zu können, kam in den Leitungsgräben das einfach zu montierende E+S LBR-Leichtverbausystem von terra infrastructure zum Einsatz.

mehr lesen

Publikationen zum Thema