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Grüner Wasserstoff: Absichtserklärung für Nordsee-Transportleitung unterzeichnet

Die Projektpartner GASCADE, Gasunie, RWE und Shell haben eine Absichtserklärung zur Stärkung ihrer Zusammenarbeit im Projekt AquaDuctus unterzeichnet.

von | 29.04.21

Die Projektpartner GASCADE, Gasunie, RWE und Shell haben eine Absichtserklärung zur Stärkung ihrer Zusammenarbeit im Projekt AquaDuctus unterzeichnet.  

Die Transportleitung AquaDuctus soll zukünftig Grünen Wasserstoff aus der Nordsee direkt zum Festland transportieren. Sie ist Teil der AquaVentus-Initiative, die 10 Gigawatt Elektrolysekapazität für Grünen Wasserstoff aus Offshore-Windenergie zwischen Helgoland und der Sandbank Doggerbank errichten will. In den aufeinander abgestimmten Teilprojekten sollen Bedarf, Erzeugung und Transport von Wasserstoff synchronisiert und so ein zügiger Markthochlauf ermöglicht werden. 

AquaDuctus ist die Vision der ersten deutschen Offshore-Wasserstoff-Pipeline. Sind die Erzeugungsanlagen voll ausgebaut, soll AquaDuctus ab 2035 jährlich bis zu 1 Mio. t Grünen Wasserstoff transportieren und so substanziell zur Dekarbonisierung der Energieversorgung in Deutschland und Europa beitragen. AquaDuctus wäre damit ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung der deutschen und europäischen Wasserstoffstrategie. 

Die Leitung bietet im Vergleich zum Transport von offshore erzeugtem Strom deutliche volkswirtschaftliche Vorteile. AquaDuctus ersetzt fünf Hochspannungs-Gleichstromübertragungs-Stromanbindungen (HGÜ), die stattdessen gebaut werden müssten. Die Pipeline ist die mit Abstand kostengünstigste Möglichkeit, große Mengen Energie über mehr als 400 km zu transportieren. 

Der erste Schritt im AquaDuctus-Projekt ist eine detaillierte Machbarkeitsstudie. AquaDuctus hat sich zudem am IPCEI (Important Project of Common European Interest) Interessensbekundungsverfahrens des Bundeswirtschaftsministeriums beteiligt.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

(Quelle: AquaVentus)

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