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Thyssengas und Gelsenwasser kooperieren bei Wasserstoff

Wasserstoff gilt als wesentlicher Energieträger der Zukunft. Sein großflächiger Einsatz wird zur Versorgungssicherheit in Deutschland beitragen und die Dekarbonisierung von Industrie und Mittelstand beschleunigen. Um eine breitgefächerte H2-Versorgung in Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen, soll laut Meldung vom 9. April das geplante Wasserstoff-Fernleitungsnetz von Thyssengas mit dem Verteilnetz der Gelsenwasser Energienetze gekoppelt werden. Mit der Unterzeichnung der […]

von | 09.04.24

Gemeinsame Unterzeichnung der Absichtserklärung: (v.li.n. re.) Dr. Arne Dammer, Leiter Strategie und Innovation bei Thyssengas; Dr. Carsten Leder, Leiter Vertrieb bei Thyssengas; Thilo Augustin, Geschäftsführer Gelsenwasser Energienetze und Christian Creutzburg, Geschäftsführer Gelsenwasser Energienetze
Foto: Thyssengas GmbH

Wasserstoff gilt als wesentlicher Energieträger der Zukunft. Sein großflächiger Einsatz wird zur Versorgungssicherheit in Deutschland beitragen und die Dekarbonisierung von Industrie und Mittelstand beschleunigen. Um eine breitgefächerte H2-Versorgung in Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen, soll laut Meldung vom 9. April das geplante Wasserstoff-Fernleitungsnetz von Thyssengas mit dem Verteilnetz der Gelsenwasser Energienetze gekoppelt werden.

Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärungen („Letters of Intent“) legen Dr. Arne Dammer, Leiter Strategie und Innovation bei Thyssengas, und Dr. Carsten Leder, Leiter Vertrieb bei Thyssengas, gemeinsam mit der Geschäftsführung der Gelsenwasser Energienetze GmbH, Christian Creutzburg und Thilo Augustin, den Grundstein für die H2-Versorgung in gleich mehreren Bereichen Nordrhein-Westfalens:

  • in der Region Münsterland
  • in der Region Niederrhein mit den drei Schwerpunkten Isselburg/Kalkar, Uedem, Kevelaer, Sonsbeck, Geldern, Issum, Rheurdt und Kaarst/Xanten, Alpen, Voerde und Rheinberg.

Thyssengas wird mit seinem H2-Leitungsnetz für den Wasserstoff-Transport in die Regionen sorgen. Dort übernimmt dann Gelsenwasser Energienetze die Rolle des örtlichen Netzbetreibers und sorgt für die Verteilung des Wasserstoffs an die in den Regionen angesiedelten Verbraucher.

H2-Markthochlauf: „Über das H2-Kernnetz hinausdenken“

„Durch die heute unterzeichnete Absichtserklärung wird einmal mehr deutlich, dass unsere Wasserstoff-Infrastruktur an Relevanz gewinnt. Gemeinsam mit Gelsenwasser Energienetze gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Wasserstoff-Hochlauf. Dabei denken wir über das H2-Kernnetz als Phase 1 hinaus, denn mit dieser Partnerschaft zeigt Thyssengas einmal mehr, dass die zweite Phase des Markthochlaufs mit dem Übergang in den integrierten Netzentwicklungsplan Gas und Wasserstoff bereits gelebte Praxis ist und wir die Verteilung des Wasserstoffs in die Fläche zu den Verbrauchern längst vorbereiten“, so Dr. Arne Dammer, Leiter Strategie und Innovation bei Thyssengas. „Damit entsteht Planungs- und Investitionssicherheit für eine Vielzahl von Industrie- und Mittelstandskunden aus Nordrhein-Westfalen, einem der wichtigsten Industriestandorte in Deutschland.“

Auf Basis von Marktabfragen hat Thyssengas regionale H2-Cluster identifiziert. Mit den geplanten Netzkopplungspunkten am Niederrhein und im Münsterland werden zahlreiche energieintensive Unternehmen erreicht. Die Umrüstung auf grünen Wasserstoff macht den Weg zur nachhaltigen Transformation frei.

„Wir wollen unseren Industriekunden und den Kommunen, in denen wir schon Gasinfrastruktur betreiben, zukünftig auch leitungsgebundenen Wasserstoff zur Verfügung stellen, so Christian Creutzburg, Geschäftsführer Gelsenwasser Energienetze. „Den Markthochlauf gestalten wir aktiv mit und es ist wichtig, diese konkreten Schritte nun zu machen, damit Betriebe und Kommunen bei der Transformation von Prozessen und der Wärmeversorgung wissen, womit sie planen können.“

Weitere Informationen zur Thyssengas-H2-Strategie und den konkreten Planungen finden Sie hier.

(Quelle: Thyssengas)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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