Generic filters
FS Logoi

DWA-Ehrenmitgliedschaft für Altpräsident Otto Schaaf

Für seine langjährige Tätigkeit als DWA-Präsident und Mitglied von Vorstand und Präsidium wurde Otto Schaaf von den Mitgliedern auf der Mitgliederversammlung am 24. September 2019 in Berlin zum Ehrenmitglied der DWA ernannt.

von | 22.10.19

DWA-Präsident Dr. Uli Paetzel, Altpräsident Otto Schaaf, DWA-Geschäftsführer Johannes Lohaus und Rolf Usadel (v.l.n.r.)

Dipl.-Ing. Otto Schaaf (Vorstand der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR) ist Ehrenmitglied der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA). Damit werden Otto Schaafs herausragende Verdienste um die Vereinigung, insbesondere seine langjährige Tätigkeit als DWA-Präsident und Mitglied von Vorstand und Präsidium, gewürdigt. Die Ehrung wurde im Rahmen der Mitglieder­versammlung am 24. September 2019 in Berlin vorgenommen. Der amtierende DWA-Präsident, Prof. Dr. Uli Paetzel, hob die Präsenz des neuen Ehrenmitglieds in der Wasserwirtschaft hervor: „Otto Schaaf hat die DWA und ihre Mitglieder beispiellos vertreten – in der Fachöffentlichkeit, in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien sowie auf der Bühne der Politik. Er hat so der DWA und ihren Themen viel Auf­merksamkeit und Anerkennung verschafft.“
Der Sprecher der DWA-Bun­desgeschäftsführung, Bauass. Dipl.-Ing. Johannes Lohaus, ergänzte: „Otto Schaaf hat zudem viele innerverbandliche Entwicklungen angestoßen und hierbei immer die DWA als Ganzes – Bundes- und Länderebene – im Blick gehabt. Hierdurch konnte sie auf allen Ebenen wachsen.“
Otto Schaafs Arbeit in den Führungsgremien der DWA begann im Hauptausschuss „Entwässerungssysteme“, zu dessen Vorsitzendem er zum 1. Januar 1996 gewählt wurde, was mit einem Sitz im Vorstand der DWA verbunden war. Vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2018 übte er das Amt des Präsidenten aus. Otto Schaaf hat sich in herausragendem Maß besondere Verdienste um die DWA erworben. Dank seines Einsatzes ist die DWA bestens vernetzt und auf neue Themen und Arbeitsmethoden eingestellt. In Otto Schaafs Amtszeit als Präsident fielen unter anderem die Eröffnung des DWA-Büros Berlin im Juni 2007 sowie die Etablierung des DWA-Dialogs Berlin, früher Bundestagung. Ab Januar 2008 wurde die zweite Mitgliederzeitschrift KW Korrespondenz Wasserwirtschaft gestartet. Der fachliche Nachwuchs wird unter der Bezeichnung Junge DWA besonders gefördert und hat nach einer Satzungsänderung inzwischen Sitz und Stimme im Vorstand. Otto Schaaf hat den Dialog innerhalb der DWA gestärkt und das Leitbild der Vereinigung mit geprägt. Die Zusam­menarbeit der DWA mit der Umweltpolitik und -verwaltung, anderen nationalen Vereinigungen und Verbänden, insbesondere den Schwesterverbänden in Österreich und der Schweiz, wurde intensiviert, so wie auch der Dialog innerhalb der DWA gestärkt wurde.
Zu Ehrenmitgliedern kann der Vorstand Persönlichkeiten ernennen, die sich in hervorragendem Maß besondere Verdienste um die Vereinigung erworben haben.

Ehrennadeln für verdiente Wasserwissenschaftler

 

Außerdem wurden sechs Wasserwirtschaftler der DWA mit der DWA-Ehrennadel ausgezeichnet: Dr. Ekkehard Christoffels, Dipl.-Ing. Barbara Croissant, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Dittmer, Dipl.-Ing. (FH) Adolf Pirchner, Dipl.-Ing. Frank Porst, Abwassermeister Richard Schubert. Ulrich Dittmer, Adolf Pirchner und Richard Schubert bekommen die Ehrennadel auf Veranstaltungen der Landesverbände. Mit der Ehrennadel ehrt die Vereinigung Mitglieder, die die DWA durch intensive Tätigkeit gefördert haben.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser

Die Bernhard Müller Betonsteinwerk GmbH hat ein korrosionsgeschütztes Kanalrohr mit integriertem Wärmetauscher auf den Markt gebracht. Das Rohr gewinnt Wärme direkt aus dem durchfließenden Abwasser, ohne den Kanalbetrieb einzuschränken. Städte und Gemeinden erhalten damit eine zusätzliche Option für die kommunale Wärmeplanung.

mehr lesen
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein

Die RWE Power AG hat am 6. Juli mit dem Bau eines Verteilbauwerk für eine Rheinwassertransportleitung in Grevenbroich-Allrath gestartet. Ab 2030 soll das Bauwerk eine Bündelungsleitung vom Rhein mit zwei Trassen zu den künftigen Tagebauseen Hambach und Garzweiler verbinden. So soll Rheinwasser in die beiden Tagebauseen geleitet werden und damit die geplante Flutung der Restlöcher ermöglichen.

mehr lesen
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten

Mit dem symbolischen Spatenstich für „H₂Coastlink 1“ startet EWE NETZ den Bau einer 24 Kilometer langen Wasserstoffleitung zwischen Emden und Leer. Sie verbindet künftig den Elektrolyseur in Emden mit dem Wasserstoff-Kernnetz. An die Leitung sollen weitere Leitungen des Wasserstoff-Kernnetzes angeschlossen werden.

mehr lesen
INES-Gas-Szenarien: Marktbedingungen gefährden Wiederbefüllung der Gasspeicher
INES-Gas-Szenarien: Marktbedingungen gefährden Wiederbefüllung der Gasspeicher

Die Initiative Energien Speichern e.V. (INES) hat am 7. Juli ihr aktuelles Juli-Update der Gas-Szenarien veröffentlicht. Die Modellanalysen zeigen: Technisch ist eine Befüllung der deutschen Gasspeicher bis zum 1. November 2026 auf den gebuchten Stand* von 76 % weiterhin möglich. Ob dieses Niveau tatsächlich erreicht wird, hängt jedoch entscheidend von den Marktbedingungen ab. Die derzeitigen Preisentwicklungen setzen kaum Anreize zur Einspeicherung von Gas und gefährden damit die Versorgungssicherheit für den kommenden Winter.

mehr lesen
OOWV: Rekordinvestitionen stärken Infrastruktur im Nordwesten
OOWV: Rekordinvestitionen stärken Infrastruktur im Nordwesten

Erneut kräftig investiert hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband im vergangenen Jahr in seine Infrastruktur: 107 Mio. Euro für die Wasserversorgung und 58 Mio. Euro im Bereich der Abwasserbeseitigung. Die Zahlen gehen aus dem Jahresabschluss hervor, den die Verbandsversammlung am 30. Juni beschlossen hat. Gegenüber 2024 entspricht dies nochmals einer leichten Steigerung.

mehr lesen

Publikationen zum Thema