Dieses Arbeitsblatt gilt für die Errichtung (Planung, Bau, Prüfung und Inbetriebnahme) von Leitungen aus Kunststoffrohren, die der Versorgung der Allgemeinheit mit Gas dienen. Für Gasleitungen, die nicht der Versorgung der Allgemeinheit mit Gas dienen, oder für Gase, die nicht dem DVGW-Arbeitsblatt G 260 entsprechen, kann diese Technische Regel unter Beachtung der spezifischen Eigenschaften der Gase und gegebenenfalls bestehender anderer Bestimmungen sinngemäß angewendet werden. Die Anforderungen dieses Arbeitsblattes sind soweit sinnvoll und notwendig mit denen des DVGW-Arbeitsblattes G 462 „Gasleitungen aus Stahlrohren bis 16 bar Betriebsüberdruck – Errichtung“ abgestimmt. Dazu zählen u. a. die Revision der Mindestabstände sowie die Forderung nach 3.1-Abnahmeprüfzeugnissen für Bauteile, sofern sie für Betriebsdrücke über 5 bar eingesetzt werden sollen. Derzeit besteht für den Druckbereich über 5 bar kein Arbeitsblatt für die Instandhaltung von Gasleitungen aus Polyethylen. Bis zum Erscheinen eines solchen Arbeitsblattes ist DVGW G 466-1 (A) „Gasleitungen aus Stahlrohren für einen Betriebsdruck größer als 5 bar – Instandhaltung“ analog anzuwenden. PVC wurde zuletzt im DVGW-Arbeitsblatt G 472:1988-09 vollständig berücksichtigt. Das DVGW-Arbeitsblatt G 466-3 „Gasrohrnetze aus PVC – Instandhaltung“ gilt für die Instandhaltung (Reparaturen und notwendige Erweiterungen) von in Betrieb befindlichen Leitungen aus PVC und verweist bezüglich allgemeingültiger Aspekte auf das DVGW-Arbeitsblatts G 472.
Ausgabe 11/18
Einspruchsfrist: 30.01.2019
EWE vergibt Großauftrag für H2-Erzeugungsanlage an Bilfinger
Das Energieunternehmen EWE hat für die 320-MW-Wasserstoff-Erzeugungsanlage in Emden den Industriedienstleister Bilfinger mit Stahlbau, Rohrleitungs- sowie Komponentenmontage beauftragt. Der Auftrag zählt laut EWE zu den größten im Gesamtprojekt „Clean Hydrogen Coastline“ und ist nach der Beauftragung für Elektrolyse, Verdichter und Bauleistungen das letzte wesentliche Vergabepaket.





