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Bauherrenpakete für Mehrspartenhausanschlüsse

Sie erleichtern die Standardisierung in der Sparten- bzw. Flächenversorgung.

von | 25.11.14

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Bauherrenpakete für Mehrspartenhausanschlüsse erleichtern die Standardisierung in der Sparten- bzw. Flächenversorgung

Die Versorgungsbranche ist sich mittlerweile weitgehend einig, KG-Rohre werden immer häufiger nicht mehr als fachgerechte Lösung zur Einführung von Hausanschlussleitungen bei Gebäuden ohne Keller akzeptiert. DVGW-zugelassene Mehrspartenhauseinführungssysteme (MSH) setzen sich aus technischen und rechtlichen Aspekten immer mehr durch.
Definition einer spartenübergreifenden Vorgehensweise
Um eine Standardisierung der MSH in der Flächenversorgung zu erreichen, ist der erste und wichtigste Schritt die Definition einer einheitlichen und spartenübergreifenden Vorgehensweise. Immer häufiger ergreifen die Versorgungsunternehmen einer Region von sich aus die Initiative, um die Zusammenarbeit insbesondere bei Neuanschlüssen zu optimieren und den Hauseinführungsstandard auf ein rechtssicheres Niveau zu bringen. Konsequenterweise bieten sich, ähnlich wie in querverbundversorgten Regionen auch in der Flächenversorgung, der Einsatz von Mehrspartenhauseinführungen an.
In der Zusammenarbeit von bis zu fünf Versorgungsunternehmen (Gas, Wasser, Strom, Kommunikation, Breitbandversorgung), die rechtlich nichts miteinander zu tun haben, ist der Einsatz von Mehrspartenhauseinführungen in der Vergangenheit sehr häufig an der einheitlichen Außenkommunikation sowie an der schlichten Beschaffung bzw. Bereitstellung der Hauseinführung gescheitert. Für beides gibt es jetzt neue Lösungsansätze, die sich in der Praxis bereits sehr häufig bewährt haben.
FHRK-Broschüren als einheitliche Kommunikationsplattform
Zu diesem Zweck wurden vom Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V. (FHRK) neutrale Beratungsbroschüren zum Thema Mehrspartenhauseinführungen erstellt, die allen Versorgungsunternehmen auf Anforderung kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Diese Broschüren werden von immer mehr Versorgungsunternehmen, egal ob Querverbund- oder Spartenversorgung, verwendet und sorgen für eine bundesweite Vereinheitlichung der Außenkommunikation zum wichtigen Thema Hausanschluss.
Es steht jeweils eine Broschüre für Gebäude mit Keller sowie für Gebäude ohne Keller zur Verfügung. In beiden wird insbesondere für die Zielgruppe Architekten, Bauträger und Bauherren sehr anschaulich beschrieben, was man beim Neuanschluss eines Einfamilienhauses mit Strom, Gas, Wasser und Kommunikation beachten sollte. Damit nichts in Vergessenheit gerät, findet man in den Broschüren eine Checkliste, die dem Bauherrn eine Orientierung über die notwendigen Schritte zum perfekten Hausanschluss gibt.
Mehrspartendurchführungen als interessante „Zusatzdienstleistung“
Als letzter und wichtigster Punkt muss nach der erfolgreichen Standardisierung und Außenkommunikation, die Bereitstellung oder die Beschaffung der notwendigen Mehrspartenhauseinführungssysteme in der Spartenversorgung gelöst werden. Hier gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder kann einer der Versorgungsunternehmen die Hauseinführung als Dienstleistung in das Produktportfolio mit aufnehmen und diese an den Bauherren liefern, oder, der Bauherr nimmt die ortsansässigen Baustoff-, Bauspezial- oder Versorgungsfachhändler mit ins Boot.
Hier greift das neue Konzept der Bauherrenpakete. Das Unternehmen Hauff-Technik hat alle notwendigen Komponenten für einen Mehrspartenhausanschluss in einem Paket zusammengeführt. Damit der Einbau fachgerecht vorgenommen werden kann, wurde eine neue und leicht zu verstehende Montageanleitung konzipiert. In dieser werden alle Einbauschritte mit Praxisbildern einfach und verständlich erklärt.
Die Bauherrenpakete gibt es für Gebäude mit und ohne Keller und können in der jeweiligen Regionen vom Fachhandel in das Sortiment aufgenommen werden.
Konzept funktioniert nur unter Beteiligung der Versorgungsunternehmen
An dieser Stelle wird allerdings dringend davon abgeraten, Bauherrenpakete, ohne das vorher beschriebene abgestimmte Gesamtkonzept, über den Fachhandel in den Markt zu bringen. Wird über einen Händler beispielweise eine Bodenplattendurchführung verkauft, die einer der Versorger in der Region dann doch nicht benutzt, ist dies sicher nicht im Sinne aller Beteiligten.
Fazit
In der Querverbundversorgung ist die Mehrspartenhauseinführung bereits Stand der Technik und hat im Laufe der Jahre viele organisatorische und planungstechnische Abläufe in den Unternehmen und in der Zusammenarbeit mit allen Baubeteiligten enorm vereinfacht.
Für den Architekten und Bauträger ist ein zentraler und einheitlicher Einführungspunkt für alle Versorgungsleitungen ein großer Planungsvorteil. In vielen Fällen ist die Mehrspartenhauseinführung fester Bestandteil der Ausführungsplanung geworden und wird praktisch automatisch mitberücksichtigt.
Dies sollte zukünftig auch für die spartenversorgten Bereiche gelten. Mittlerweile gibt es zahlreiche erfolgreiche Geschäftsmodelle in der Flächenversorgung, in denen der Mehrspartenhausanschluss als Dienstleistung einen nicht unerheblichen „Zusatznutzen“ für das Unternehmensergebnis und das Firmenimage abwirft.
Die vorgestellten Kommunikations- und Logistikkonzepte sollen helfen, diese positive Entwicklung auf einer möglichst breiten Basis weiterzuentwickeln, so dass der Mehrspartenhausanschluss die technisch und rechtlich bedenklichen KG-Rohr-Einführungslösungen ablösen wird.

Kontakt:
Hauff-Technik GmbH & Co. KG, Hermaringen
Tel.: +49 7322 1333-0
office@hauff-technik.de

www.hauff-technik.de

Bauherrenpakete für Mehrspartenhausanschlüsse erleichtern die Standardisierung in der Sparten- bzw. Flächenversorgung

Die Versorgungsbranche ist sich mittlerweile weitgehend einig, KG-Rohre werden immer häufiger nicht mehr als fachgerechte Lösung zur Einführung von Hausanschlussleitungen bei Gebäuden ohne Keller akzeptiert. DVGW-zugelassene Mehrspartenhauseinführungssysteme (MSH) setzen sich aus technischen und rechtlichen Aspekten immer mehr durch.
Definition einer spartenübergreifenden Vorgehensweise
Um eine Standardisierung der MSH in der Flächenversorgung zu erreichen, ist der erste und wichtigste Schritt die Definition einer einheitlichen und spartenübergreifenden Vorgehensweise. Immer häufiger ergreifen die Versorgungsunternehmen einer Region von sich aus die Initiative, um die Zusammenarbeit insbesondere bei Neuanschlüssen zu optimieren und den Hauseinführungsstandard auf ein rechtssicheres Niveau zu bringen. Konsequenterweise bieten sich, ähnlich wie in querverbundversorgten Regionen auch in der Flächenversorgung, der Einsatz von Mehrspartenhauseinführungen an.
In der Zusammenarbeit von bis zu fünf Versorgungsunternehmen (Gas, Wasser, Strom, Kommunikation, Breitbandversorgung), die rechtlich nichts miteinander zu tun haben, ist der Einsatz von Mehrspartenhauseinführungen in der Vergangenheit sehr häufig an der einheitlichen Außenkommunikation sowie an der schlichten Beschaffung bzw. Bereitstellung der Hauseinführung gescheitert. Für beides gibt es jetzt neue Lösungsansätze, die sich in der Praxis bereits sehr häufig bewährt haben.
FHRK-Broschüren als einheitliche Kommunikationsplattform
Zu diesem Zweck wurden vom Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V. (FHRK) neutrale Beratungsbroschüren zum Thema Mehrspartenhauseinführungen erstellt, die allen Versorgungsunternehmen auf Anforderung kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Diese Broschüren werden von immer mehr Versorgungsunternehmen, egal ob Querverbund- oder Spartenversorgung, verwendet und sorgen für eine bundesweite Vereinheitlichung der Außenkommunikation zum wichtigen Thema Hausanschluss.
Es steht jeweils eine Broschüre für Gebäude mit Keller sowie für Gebäude ohne Keller zur Verfügung. In beiden wird insbesondere für die Zielgruppe Architekten, Bauträger und Bauherren sehr anschaulich beschrieben, was man beim Neuanschluss eines Einfamilienhauses mit Strom, Gas, Wasser und Kommunikation beachten sollte. Damit nichts in Vergessenheit gerät, findet man in den Broschüren eine Checkliste, die dem Bauherrn eine Orientierung über die notwendigen Schritte zum perfekten Hausanschluss gibt.
Mehrspartendurchführungen als interessante „Zusatzdienstleistung“
Als letzter und wichtigster Punkt muss nach der erfolgreichen Standardisierung und Außenkommunikation, die Bereitstellung oder die Beschaffung der notwendigen Mehrspartenhauseinführungssysteme in der Spartenversorgung gelöst werden. Hier gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder kann einer der Versorgungsunternehmen die Hauseinführung als Dienstleistung in das Produktportfolio mit aufnehmen und diese an den Bauherren liefern, oder, der Bauherr nimmt die ortsansässigen Baustoff-, Bauspezial- oder Versorgungsfachhändler mit ins Boot.
Hier greift das neue Konzept der Bauherrenpakete. Das Unternehmen Hauff-Technik hat alle notwendigen Komponenten für einen Mehrspartenhausanschluss in einem Paket zusammengeführt. Damit der Einbau fachgerecht vorgenommen werden kann, wurde eine neue und leicht zu verstehende Montageanleitung konzipiert. In dieser werden alle Einbauschritte mit Praxisbildern einfach und verständlich erklärt.
Die Bauherrenpakete gibt es für Gebäude mit und ohne Keller und können in der jeweiligen Regionen vom Fachhandel in das Sortiment aufgenommen werden.
Konzept funktioniert nur unter Beteiligung der Versorgungsunternehmen
An dieser Stelle wird allerdings dringend davon abgeraten, Bauherrenpakete, ohne das vorher beschriebene abgestimmte Gesamtkonzept, über den Fachhandel in den Markt zu bringen. Wird über einen Händler beispielweise eine Bodenplattendurchführung verkauft, die einer der Versorger in der Region dann doch nicht benutzt, ist dies sicher nicht im Sinne aller Beteiligten.
Fazit
In der Querverbundversorgung ist die Mehrspartenhauseinführung bereits Stand der Technik und hat im Laufe der Jahre viele organisatorische und planungstechnische Abläufe in den Unternehmen und in der Zusammenarbeit mit allen Baubeteiligten enorm vereinfacht.
Für den Architekten und Bauträger ist ein zentraler und einheitlicher Einführungspunkt für alle Versorgungsleitungen ein großer Planungsvorteil. In vielen Fällen ist die Mehrspartenhauseinführung fester Bestandteil der Ausführungsplanung geworden und wird praktisch automatisch mitberücksichtigt.
Dies sollte zukünftig auch für die spartenversorgten Bereiche gelten. Mittlerweile gibt es zahlreiche erfolgreiche Geschäftsmodelle in der Flächenversorgung, in denen der Mehrspartenhausanschluss als Dienstleistung einen nicht unerheblichen „Zusatznutzen“ für das Unternehmensergebnis und das Firmenimage abwirft.
Die vorgestellten Kommunikations- und Logistikkonzepte sollen helfen, diese positive Entwicklung auf einer möglichst breiten Basis weiterzuentwickeln, so dass der Mehrspartenhausanschluss die technisch und rechtlich bedenklichen KG-Rohr-Einführungslösungen ablösen wird.

Kontakt:
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Tel.: +49 7322 1333-0
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