Generic filters
FS Logoi

Mehr Planungssicherheit für Investitionen in Power to Gas-Projekte

Die Bundesnetzagentur hat heute ein Positionspapier zum Thema Power to Gas veröffentlicht. Geregelt wird hierin die Einspeisung von aus erneuerbaren Energien erzeugtem Wasserstoff und synthetischem Methan in das Erdgasnetz (Power to Gas). Das Positionspapier kann bis zum 31. Januar 2014 kommentiert werden.

von | 16.12.13

NULL
Die Bundesnetzagentur hat am 10.12.2013 ein Positionspapier zum Thema Power to Gas veröffentlicht. Geregelt wird hierin die Einspeisung von aus erneuerbaren Energien erzeugtem Wasserstoff und synthetischem Methan in das Erdgasnetz (Power to Gas). Das Positionspapier kann bis zum 31. Januar 2014 kommentiert werden. Bei Power to Gas handelt es sich um eine neuartige Technologie, mit der Strom in Wasserstoff oder synthetisches Methan umgewandelt wird. Diese Gase sind gut speicherbar und können wie fossiles Erdgas genutzt werden. Für die Energiewende ist Power to Gas eine wichtige technologische Option, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Überschüssiger Strom aus Wind- und Sonnenenergie kann damit umgewandelt, in das Erdgasnetz eingespeist und dort gespeichert werden. Neben rein wissenschaftlichen Anlagen im Labormaßstab gibt es mittlerweile erste Pilotprojekte, bei denen Wasserstoff und synthetisches Methan aus Power to Gas-Anlagen in das Gasnetz eingespeist werden. Bislang hatten die Einspeiser, ebenso wie die betroffenen Netzbetreiber, mit erheblichen Rechtsunsicherheiten zu kämpfen. Diese Unsicherheiten gilt es zu beheben, erläuterte Homann. Unser Ziel ist es, mehr Planungssicherheit für neue Investitionen in die vielversprechende Power to Gas-Technologie zu schaffen. So ist vorgesehen, die Position derjenigen Unternehmen zu stärken, die sich frühzeitig für die Entwicklung von Power to Gas engagiert haben. Künftig soll der Anlagenbetreiber, dessen Power to Gas-Anlage als Erstes an das Gasnetz angeschlossen wurde, seinen Wasserstoff vorrangig einspeisen dürfen. Dies ist von Bedeutung, da in vielen Gebieten der Wasserstoffanteil an der gesamten Gasmenge innerhalb eines Netzes aufgrund technischer Vorgaben nur bei maximal zwei Prozent liegen darf. Darüber hinaus regelt das Positionspapier unter anderem auch, dass bei der Einspeisung von Wasserstoff oder synthetischem Methan in das Gasnetz die Anforderungen von bestehenden Erdgastankstellen und Erdgas-Fahrzeugen an die Gasqualität berücksichtigt werden müssen. Die Branche und interessierte Kreise haben bis zum 31. Januar 2014 die Möglichkeit, ihre Stellungnahmen abzugeben an: kontakt-biogasanlagen@bnetza.de. Zum Positionspapier Anmerkungsbogen zum Positionspapier

Die Bundesnetzagentur hat am 10.12.2013 ein Positionspapier zum Thema Power to Gas veröffentlicht. Geregelt wird hierin die Einspeisung von aus erneuerbaren Energien erzeugtem Wasserstoff und synthetischem Methan in das Erdgasnetz (Power to Gas). Das Positionspapier kann bis zum 31. Januar 2014 kommentiert werden.

Bei Power to Gas handelt es sich um eine neuartige Technologie, mit der Strom in Wasserstoff oder synthetisches Methan umgewandelt wird. Diese Gase sind gut speicherbar und können wie fossiles Erdgas genutzt werden. Für die Energiewende ist Power to Gas eine wichtige technologische Option, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Überschüssiger Strom aus Wind- und Sonnenenergie kann damit umgewandelt, in das Erdgasnetz eingespeist und dort gespeichert werden.

Neben rein wissenschaftlichen Anlagen im Labormaßstab gibt es mittlerweile erste Pilotprojekte, bei denen Wasserstoff und synthetisches Methan aus Power to Gas-Anlagen in das Gasnetz eingespeist werden. Bislang hatten die Einspeiser, ebenso wie die betroffenen Netzbetreiber, mit erheblichen Rechtsunsicherheiten zu kämpfen. Diese Unsicherheiten gilt es zu beheben, erläuterte Homann. Unser Ziel ist es, mehr Planungssicherheit für neue Investitionen in die vielversprechende Power to Gas-Technologie zu schaffen.

So ist vorgesehen, die Position derjenigen Unternehmen zu stärken, die sich frühzeitig für die Entwicklung von Power to Gas engagiert haben. Künftig soll der Anlagenbetreiber, dessen Power to Gas-Anlage als Erstes an das Gasnetz angeschlossen wurde, seinen Wasserstoff vorrangig einspeisen dürfen. Dies ist von Bedeutung, da in vielen Gebieten der Wasserstoffanteil an der gesamten Gasmenge innerhalb eines Netzes aufgrund technischer Vorgaben nur bei maximal zwei Prozent liegen darf. Darüber hinaus regelt das Positionspapier unter anderem auch, dass bei der Einspeisung von Wasserstoff oder synthetischem Methan in das Gasnetz die Anforderungen von bestehenden Erdgastankstellen und Erdgas-Fahrzeugen an die Gasqualität berücksichtigt werden müssen.

Die Branche und interessierte Kreise haben bis zum 31. Januar 2014 die Möglichkeit, ihre Stellungnahmen abzugeben an: kontakt-biogasanlagen@bnetza.de.

Zum Positionspapier

Anmerkungsbogen zum Positionspapier

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Führungswechsel bei Hauff-Technik
Führungswechsel bei Hauff-Technik

Nach mehr als zwanzig Jahren an der Spitze der Hauff-Technik GmbH & Co. KG übergibt Dr. Michael Seibold die operative Leitung zum Jahresbeginn 2026 an seinen Nachfolger Dr. Daniel Philippe Stier. Seibold hatte bereits im Sommer 2025 seinen Rückzug angekündigt und begleitet den Übergabeprozess seither aktiv.

mehr lesen
Heidelberger Bahnstadt: mit reduziertem Fußabdruck in Richtung Klimaanpassung
Heidelberger Bahnstadt: mit reduziertem Fußabdruck in Richtung Klimaanpassung

Urbane Räume umweltfreundlich und klimaresilient zu gestalten ist in der Stadtplanung heute wichtiger denn je. Ein Vorzeigeprojekt ist hier der Heidelberger Stadtteil Bahnstadt. Mit Hilfe von Funke-Produkten wie den klimafreundlich hergestellten Pipe2Pipe®-Kanalrohren und der KS-Bluebox® wird das Regenwasserkonzept ressourcenschonend und verantwortungsvoll an die Anforderungen von morgen angepasst.

mehr lesen
Hochwertige Rohrsysteme für wegweisendes UrbanTurn-Vorhaben
Hochwertige Rohrsysteme für wegweisendes UrbanTurn-Vorhaben

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundsvorhaben EnEff:Wärme: UrbanTurn – Wandelung der urbanen leitungsgebundenen Wärmeversorgung wird erforscht, wie bestehende Fernwärmenetze für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien qualifiziert werden können. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei BRUGG Pipes.

mehr lesen
Deutsch-indische Wasserstoff-Kooperation unterzeichnet
Deutsch-indische Wasserstoff-Kooperation unterzeichnet

Am 12. Januar 2026 unterzeichneten Bundeskanzler Friedrich Merz und der indische Premierminister Narendra Modi eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich sauberer Energie und bekräftigten damit die Kooperation zwischen dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und der indischen Regulierungsbehörde für Erdöl und Erdgas (PNGRB).

mehr lesen
Mit cleverer Verbaulösung in Wolfsburg ging es im Baugraben zügig voran
Mit cleverer Verbaulösung in Wolfsburg ging es im Baugraben zügig voran

Die Zeit drängte bei der Erneuerung eines Teilstücks des Wolfsburger Fernwärmenetzes. Pünktlich vor Beginn der Heizperiode 2023/2024 mussten die Arbeiten abgeschlossen sein. Um die Kunststoffmantelrohrpaare auf der rund 1,1 km langen Strecke entlang der viel befahrenen Heinrich-Nordhoff-Straße schnell und vor allem sicher verlegen zu können, kam in den Leitungsgräben das einfach zu montierende E+S LBR-Leichtverbausystem von terra infrastructure zum Einsatz.

mehr lesen

Publikationen zum Thema

Polyamid 12 für den Betrieb von Gasrohrleitungen bis 16/18 bar

Polyamid 12 für den Betrieb von Gasrohrleitungen bis 16/18 bar

Autor: Von Hermann van Laak, Jan Heimink, Andreas Frank, Mario Messiha, Thomas Kratochvilla und Christoph Bruckner
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Dieser Fachbericht präsentiert Polyamid 12 (PA-U12) für Hochdruckrohrleitungen als eine einfach zu installierende Alternative zu Stahl. Sie weist das hervorragende Eigenschaftsprofil von PA-U12-Rohren für alternative Verlegetechniken nach, und dass ...

Zum Produkt

Digitale Kommunikation für sichere Netze

Digitale Kommunikation für sichere Netze

Autor: Von Christoph Ketteler
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

...

Zum Produkt

Höchste Qualitätsstandards an Isolierflanschverbindungen sichern Versorgungssicherheit

Höchste Qualitätsstandards an Isolierflanschverbindungen sichern Versorgungssicherheit

Autor: Von Marc Oehlmann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Das Celler Unternehmen ISOflanges hat sich entschieden, seine Isolierflanschkonstruktionen der HP2-Baureihe zusätzlich vom DVGW zertifizieren zu lassen, damit seine Kunden noch einen zusätzlichen Nachweis erhalten, dass bei den Isolierflanschen ...

Zum Produkt

Datenschutz
3r-rohre.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
3r-rohre.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: