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FDBR – Fachverband Anlagenbau richtet sich neu aus

Der FDBR - Fachverband Anlagenbau leitet eine umfassende Neuausrichtung ein, die mit einem Wechsel in der Geschäftsführung einhergeht. Dr. Martin G. Eckert, seit vielen Jahren in Berlin in der politischen Interessenvertretung auf dem Gebiet der Energietechnik aktiv, folgt auf Dr. Reinhard Maaß, der nach über 20 Jahren in der Geschäftsführung den Fachverband und alle damit verbundenen Gremien verlässt.

von | 28.06.19

V.l.: Dipl.-Ing. Jörg Klasen, Standardkessel Baumgarte Holding GmbH, Vorsitzender Vorstandes FDBR e.V., Dr. Martin G. Eckert, Geschäftsführendes Mitglied des Vorstandes FDBR e.V. © FDBR e.V., Urheber: Helge Schulz

Im FDBR sind rund 180 Unternehmen mit 60.000 Beschäftigten und 15 Milliarden Umsatz organisiert. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeiten ist die Herstellung von Anlagenkomponenten und deren Service im Energiesektor, in der Chemischen und Petrochemischen Industrie sowie für die Umwelttechnik.
Der Fachverband reagiert mit der strategischen Neuausrichtung auch auf die rasant geänderten Rahmenbedingungen und Marktanforderung bei Energie- und Industrieanlagen und deren Service. Jörg Klasen, Vorsitzender des Vorstands des FDBR und Geschäftsführer der Standardkessel Baumgarte Holding GmbH, beschreibt die Ziele der Neuausrichtung: „Innerhalb des Verbandes erwarten die Mitglieder eine bessere Einbindung und einen intensivierten Erfahrungsaustausch auf technischer Ebene, insbesondere hinsichtlich digitaler Servicelösungen und datengestützter Wartungsangebote.“
Auch in der externen Kommunikation sieht Klasen Handlungsbedarf. „Wir müssen den FDBR in der Branchen- und Verbandslandschaft als Lösungsanbieter neu positionieren und dabei die Mitgliedsunternehmen stärker einbinden. Wir benötigen ein effizienteres Netzwerk in Berlin und Brüssel, um die Sorgen, aber auch die Lösungsangebote, besser an politische Entscheidungsträger adressieren zu können.“ Überzeugende Konzepte im Kontext der Energiewende, wie z.B. die Nachnutzung von Kraftwerksstandorten, seien da ein konkretes Beispiel, so Klasen. Ebenso im Fokus seien Themen wie Personalentwicklung und die Erweiterung des Produktportfolios um klassische und digitale Dienstleistungen.
Für den neuen Geschäftsführer des FDBR, der Dr. Maaß auch in allen verbundenen Gremien nachfolgt, ist die neue Aufgabe eine Herausforderung, die er mit großer Begeisterung annimmt. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass es gelingen wird, basierend auf der umfassenden Expertise der Mitgliedsunternehmen, den FDBR sowohl intern als auch nach Außen als kompetenten und innovativen Lösungsanbieter im Anlagenbau und Service rund um aktuelle Themen wie Klimaschutz, Zukunftstechnologien oder Digitalisierung zu etablieren und sichtbar zu machen.“
Dr. Eckert ist seit über 20 Jahren in Berlin und Brüssel für verschiedene Unternehmen des Anlagenbaus und der Energietechnik aktiv. Der promovierte Jurist verfügt über ein etabliertes und exzellentes Netzwerk in Politik, Industrie, Verbänden und Verwaltung. Seit vielen Jahren ist er bei Branchenveranstaltungen von BDI, VDMA, VGB oder FDBR präsent. Für den FDBR-Vorstandsvorsitzenden Klasen ist Dr. Eckert die Idealbesetzung: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir mit Dr. Eckert einen ausgewiesenen Branchenkenner mit großer Reputation als Geschäftsführer für den FDBR gewinnen konnten und sehen die Neuausrichtung des Verbands auf einem guten Weg.“

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