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Neue Schmutzwasserkanäle für Pankow und Marzahn

Die Berliner Wasserbetriebe erschließen mit knapp 60 Mio. Euro fünf schnell wachsende Einfamilienhausgebiete in Pankow und Marzahn mit Schmutzwasserkanälen. So wird von 2018 bis 2030 Entsorgungssicherheit und -komfort für das Abwasser von mehr als 16.000 Berlinern geschaffen.

von | 16.04.19

Mit knapp 60 Mio. Euro wollen die Berliner Wasserbetriebe von 2018 bis 2030 fünf wachsende Einfamilienhausgebiete mit Schmutzwasserkanälen erschließen

„Wir reagieren mit dieser guten Nachricht auf die Verdichtung in zahlreichen Siedlungsgebieten und schaffen damit für mehr als 16.000 Hausbesitzer und künftige Bauherren zeitgemäßen Entsorgungskomfort“, sagt Wasserbetriebe-Vorstandsvorsitzender Jörg Simon.
Nachdem die Berliner Wasserbetriebe seit 2009 in den Bezirken Pankow, Marzahn-Hellersdorf, Steglitz-Zehlendorf, Treptow-Köpenick und Lichtenberg bereits neun Siedlungsgebiete kanalisiert haben, wird dieses Erschließungsprogramm jetzt in fünf weiteren, sich rasch durch Zuzug und Neubau entwickelnden Siedlungen fortgesetzt: Die Altsiedlungsgebiete Biesenhorst, Buchholz Nord I, Schönholz, Karow Süd und Karow Ost (Altsiedlung) werden gemeinsam mit den jeweils in unmittelbarer Nähe liegenden Wohnungsbaustandorten „Straße 52“, „WO Karow/Süd“, „Südlich der Laake“, „(Am) Teichberg“, „Baltrumstraße/Bucher Straße“, „Baltrumstraße (Ost) 37 – 47“, „An der Schäferei“, „Östlich Kopenhagener Straße“ und „Straße vor Schönholz“ bis zum Jahr 2030 mit Schmutzwasserkanälen erschlossen.
Dafür stehen Investitionsmittel in Höhe von insgesamt 59,5 Millionen Euro bereit, mit denen zusammen 32,7 km Freispiegelkanäle, 4,1 km Druckentwässerungsnetz und ein Pumpwerk gebaut werden.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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