Dr. Ekkehard zur Mühlen, Geschäftsführer der HDT Hochdruck-Dosier-Technik GmbH, Bottrop, und Peter Markolwitz, ebenfalls HDT, übergaben im Februar 2015 die Schlüssel des LKW für die mobileautomatisierte Kanal- und Schachtsanierung an ein Swietelsky Faber-Team. Die Swietelsky Faber GmbH, Niederlassung Blomberg, hat den LKW, eine Spezialanfertigung der HDT, im vergangenen Jahrin Auftrag gegeben und konnte ihn auf einer Baustelle in Köln-Porzerstmalig einsetzen.
„Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesem Fahrzeug auf dem neuesten Stand der Technik sind und alle Herausforderungen der Kanal- und automatisierten Schachtbeschichtung noch besser und schneller erfüllen können“, sagt Wolfram Kopp, Niederlassungsleiter Swietelsky Faber in Blomberg. Das Fahrzeug umfasst alle erforderlichen Gerätschaften für eine automatisierte Schacht- und Kanalsanierung. Sie sind fest in einem 15-Tonner verbaut und ermöglichen eine mobile schnelle und einfache Anwendung.
Der LKW enthält eine komplette MRT-Anlageder HDT (MRT = Manhole Rehabilitation Technology). Sie ist das Kernstückdes LKW. Ein Betreten des Schachtes ist damit nicht erforderlich. Die Anlage ist flexibel einsetzbar und besteht aus vier Einheiten, der Blasting Unit zur automatisierten Vorbereitung von Schachtwandoberflächen, der Spinning Unit zur automatisierten Beschichtung, dem HS Coating Head für Spezialbeschichtungen bei biogener Schwefelsäurekorrosion (BSK) sowie der Control Unit zur automatisierten Steuerung des gesamten Instandsetzungsprozesses. Die MRT-Anlage ist ausschließlich zur Verarbeitung des Spezialmörtels ombran MHP-SP sowie der Spezialbeschichtung gegen BSK ombran CPS der MC Bauchemie entwickelt worden. Die Mitarbeiter von Swietelsky Faber sind besonders ausgebildete Schachtsanierer und verfügen auch über eine spezielle Qualifikation, die erforderlich ist, um die MRT-Anlagentechnik anzuwenden.
Wien erneuert Hochquellenleitungen für sichere Wasserversorgung
Die Stadt Wien führt derzeit planmäßige Wartungsarbeiten an der II. Hochquellenleitung durch. Diese Instandhaltungen sind Teil des sogenannten „Frühjahrsputzes“ und dienen dazu, die langfristige Versorgung mit hochwertigem Hochquellwasser aus den Alpen zu sichern.









