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Anschub für die Wasserstoff-Industrie in Mecklenburg-Vorpommern

GASCADE Gastransport GmbH (GASCADE) und rostock EnergyPort cooperation GmbH (REPCO) bündeln ihre Kräfte, um den Hochlauf der Wasserstoff-Industrie in Mecklenburg-Vorpommern zu beschleunigen. Um die Erschließung der Ostseeküstenregion für grüne Energien voranzutreiben, haben beide Unternehmen eine Absichtserklärung geschlossen. Auf deren Grundlage sollen das Wasserstoff-Produktionsprojekt HyTechHafen Rostock der REPCO und die Region Rostock sowie der Industriehafen Lubmin […]

von | 18.03.24

Rostocker Hafen
Bild: pixabay

GASCADE Gastransport GmbH (GASCADE) und rostock EnergyPort cooperation GmbH (REPCO) bündeln ihre Kräfte, um den Hochlauf der Wasserstoff-Industrie in Mecklenburg-Vorpommern zu beschleunigen. Um die Erschließung der Ostseeküstenregion für grüne Energien voranzutreiben, haben beide Unternehmen eine Absichtserklärung geschlossen. Auf deren Grundlage sollen das Wasserstoff-Produktionsprojekt HyTechHafen Rostock der REPCO und die Region Rostock sowie der Industriehafen Lubmin mittels der Wasserstoff-Pipelines Rostock-Wrangelsburg und Flow – making hydrogen happen von GASCADE mit dem Großraum Berlin/Brandenburg und dem Industrieschwerpunkt Halle/Leipzig/Leuna verbunden werden.

„Insbesondere mittelfristig wird die Verbindung der Ausbauperspektiven in der Wasserstoff-Region Rostock mit der Produktion am Standort Lubmin zusammen mit dem Transport des Wasserstoffs bis zu Verbrauchsschwerpunkten im Raum Berlin/Brandenburg oder Halle/Leipzig/Leuna einen wichtigen Beitrag zur Erschließung ostdeutscher Ballungsräume für Wasserstoff leisten können“, erklärt Ludger Hümbs, Leiter Unternehmensentwicklung von GASCADE.

„Wir sind davon überzeugt, dass dieser integrative Ansatz der richtige Weg ist, um die mit der Energiewende einhergehenden Herausforderungen zu adressieren und speziell den Energiebedarf aus erneuerbaren Energien zu decken. Die Kooperation bei den Vorhaben in der Ostseeküsten-Region sehen wir als sehr wichtig an, weil dadurch wesentliche Voraussetzungen für den Aufbau eines Wasserstoff-Hubs im Nord-Osten Deutschlands erfüllt werden können“, sagt Dr. Ralf Tschullik, Geschäftsführer der REPCO.

Im Sinne der Kooperation für einen schnellen Hochlauf der Wasserstoff-Industrie streben GASCADE und REPCO die Verbindung des Projekts HyTechHafen Rostock durch die ca. 120 km lange Wasserstoff-Leitung Rostock-Wrangelsburg an. Die Anbindung soll bis zum Jahr 2028 realisiert werden und als Ausgangspunkt für die Verteilung von klimaneutralem Wasserstoff dienen. Die Regionen um Rostock und Lubmin bringen beste Voraussetzungen für Erzeugung und Import von grünem Wasserstoff mit. Durch eine Verbindung Rostock-Wrangelsburg sowie im Wasserstoff-Transportsystem Flow – making hydrogen happen können somit gleichzeitig regionale Potentiale in Mecklenburg-Vorpommern sowie für ganz Deutschland und Europa erschlossen werden.

(Quelle: Gascade)

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