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Beschleunigung statt Verzögerung des H2-Netzaufbaus in Bayern

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Autor: Kathrin Mundt

Beschleunigung statt Verzögerung des H2-Netzaufbaus in Bayern

Die Pläne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) für eine nationale Wasserstoffnetzgesellschaft sind nicht nachvollziehbar, da sie den dringend benötigten Aufbau von Wasserstofftransportnetzen ohne erkennbaren Mehrwert verlangsamen würden. Vor diesem Hintergrund begrüßt die bayernets GmbH die klare Positionierung von Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger gegen die Pläne des BMWK für eine nationale Wasserstoffnetzgesellschaft. bayernets-Geschäftsführer Dr. Matthias Jenn: „Als Fernleitungsnetzbetreiber sind wir in Vorleistung gegangen: Mit unserem Projekt HyPipe Bavaria – The Hydrogen Hub legen wir den Grundstein für ein Wasserstoff-Startnetz in Bayern bis 2030, das zu 95 % durch die Umstellung bestehender Erdgasleitungen realisiert wird. Zur schnellstmöglichen Umsetzung brauchen wir endlich den klaren Auftrag der Politik.“

Anstatt die effiziente und schnelle Entwicklung der Wasserstofftransportnetze aus der Gastransportinfrastruktur zu ermöglichen und Synergien zwischen Gas- und Wasserstoffnetzbetrieb zu nutzen, würden durch die Pläne des BMWK neue
Unsicherheiten in den Rahmenbedingungen geschaffen und weitere Hürden aufgebaut.

Mit HyPipe Bavaria – The Hydrogen Hub setzt bayernets ein bayerisches Wasserstoff-Startnetz um. Dieses Wasserstoffdrehkreuz mit Pipelines quer durch Bayern verbindet wichtige Wasserstoffimportrouten mit Wasserstoffabnehmern und schafft zudem eine Netzverbindung zwischen Österreich und Baden-Württemberg. Dort plant die terranets bw GmbH als Teil des Projektvorhabens „Flow – make hydrogen happen“ die Anbindung von Baden-Württemberg an die deutsche und europäische Wasserstoffinfrastruktur. Die Projekte „HyPipe Bavaria – The Hydrogen Hub“ und „Flow – make hydrogen happen“ unterstützen somit die Umsetzung eines deutschlandweiten Wasserstoff-Startnetzes.

Für die Planung der Wasserstoffnetze setzen die Netzbetreiber ihre umfangreiche Expertise und jahrzehntelange Erfahrung aus dem Erdgasbereich ein. So können sie schnelle und kosteneffiziente Lösungen anbieten, insbesondere durch die Umstellung bestehender Erdgasleitungen. Eine nationale Wasserstoffnetzgesellschaft würde die Einbindung eines weiteren Akteurs erfordern und damit zusätzliche Schnittstellen schaffen. Dies würde sowohl bei den Netzbetreibern als auch bei den Behörden Ressourcen blockieren, die für Planung, Bau und Betrieb von Wasserstofftransportnetzen dringend benötigt werden.

(Quelle: bayernets)

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