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Bundesminister Habeck besucht Energiepark Bad Lauchstädt

Bundesminister Dr. Robert Habeck besuchte am 28. Juli zum Auftakt seiner zweitägigen Drei-Länder-Tour „Wirtschaften und Arbeiten in Krisenzeiten. Robert Habeck vor Ort“ den Energiepark Bad Lauchstädt im südlichen Sachsen-Anhalt. In Zeiten der angespannten aktuellen Lage auf den Energiemärkten informierte er sich über das Innovationsprojekt „Energiepark Bad Lauchstädt“, das gleichzeitig als Reallabor der Energiewende durch das […]

von | 12.08.22

Reallabor in Bad Lauchstädt: Dr. Robert Habeck mit Konsortium

Bundesminister Dr. Robert Habeck besuchte am 28. Juli zum Auftakt seiner zweitägigen Drei-Länder-Tour „Wirtschaften und Arbeiten in Krisenzeiten. Robert Habeck vor Ort“ den Energiepark Bad Lauchstädt im südlichen Sachsen-Anhalt. In Zeiten der angespannten aktuellen Lage auf den Energiemärkten informierte er sich über das Innovationsprojekt „Energiepark Bad Lauchstädt“, das gleichzeitig als Reallabor der Energiewende durch das BMWK gefördert wird. Sein Interesse galt dabei vor allem dem Status Quo des Projektes und den Perspektiven, die dieses Vorhaben für die Gestaltung der Energiewende und als Ausweg aus bestehenden Abhängigkeiten für die Zukunft mit sich bringt.

„Die Bundesregierung tut alles, um die Versorgungssicherheit auch für den kommenden Winter zu gewährleisten. Entscheidend dafür ist, dass wir uns Schritt für Schritt und Sparte für Sparte aus der Klammer russischer Importe befreien. Eine beschleunigte Energiewende und ein schneller Ausbau erneuerbarer Energien sind das A und O für eine sichere Energieversorgung und heute wichtiger denn je. Wir müssen die notwendigen Schritte hin zur Klimaneutralität konsequent gehen. Ein Schlüsselelement hierfür ist Wasserstoff auf Basis erneuerbarer Energien. Im Energiepark Bad Lauchstädt wird dafür eine Wertschöpfungskette aus Windenergie, Wasserstoffumwandlung, Speicherung, Transport und Nutzung aufgebaut. Solche Referenzprojekte zeigen, dass Energiewende im großen Maßstab funktioniert“, erläutert Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck bei seinem Besuch.

Reallabor zur Wasserstoffwertschöpfungskette zeigt Wege aus der Energiekrise auf

„Wir haben dieses Vorhaben mit Blick auf die Energiewende in Deutschland und den damit einhergehenden Strukturwandel in Mitteldeutschland auf den Weg gebracht. Die aktuelle energiepolitische Lage motiviert uns natürlich zusätzlich, dieses Projekt zu einem Erfolg werden zu lassen. Der intensive Austausch mit Bundesminister Habeck hat uns die Möglichkeit gegeben, zusammen auf die Potentiale, aber auch die vor uns liegenden Herausforderungen auf dem Weg zur Errichtung des Energieparks Bad Lauchstädt zu schauen“, erklärt Cornelia Müller-Pagel, Leiterin Grüne Gase bei der VNG AG, Projektkoordinatorin und Sprecherin des Konsortiums.

Nachdem das Projekt im September 2021 gestartet ist, haben die Konsortialpartner ihre Arbeit an den einzelnen Teilprojekten mit Hochdruck aufgenommen. Im Fokus standen ingenieurtechnische Planungen, die gleichzeitig Grundlage für die verschiedenen Genehmigungs- und Anzeigeverfahren sind. Dabei sind die Konsortialpartner im engen Austausch miteinander, um diverse Schnittstellen zu entwickeln und abzustimmen. Gleichzeitig beschäftigen sich die Unternehmen an unterschiedlichen Stellen mit Standortvorbereitungen – wie Bodenuntersuchungen und Vermessungen. Von besonderer Bedeutung ist in dieser Projektauftaktphase die Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells, was auf der Grundlage eines verbindlichen regulatorischen Rahmens passieren muss. Dieser Punkt stellte die Vorhabenträger bisher vor eine besondere Herausforderung, da sich die Veröffentlichung des Delegated Act – RED II auf europäischer Ebene mehrere Monate verzögert hatte. Die Genehmigungs- bzw. Zulassungsverfahren für Windpark, Elektrolyseur, Speicher und Gasreinigung laufen bisher weitgehend planmäßig.

(Quelle: ONTRAS)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Reallabor in Bad Lauchstädt: Minister Habeck und das Konsortium. Foto: Kirsten Nijhof

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