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Hildegard Müller hat den BDEW verlassen

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Autor: Redaktion

Hildegard Müller hat den BDEW verlassen

Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung,hat Ende Januar den BDEW verlassen und wird zum1. Mai 2016 in den RWE-Konzern wechseln und im Zuge deranstehenden Umstrukturierungen eine Vorstandsfunktionin einer Konzerngesellschaft übernehmen. Den Vorsitz der BDEW-Hauptgeschäftsführung hatte Müller im Oktober 2008 übernommen.
„Hildegard Müller hat in den vergangenen sieben Jahren, diefür unsere Branche mit gewaltigen Umbrüchen verbundenwaren, Herausragendes geleistet. Nach der Verbändefusionhat sie den BDEW neu ausgerichtet und als Spitzenverband der Energie- und Wasserwirtschaft in Deutschland etabliert. Zudemhat sie den Verband klar auf die Umsetzung der Energiewendeausgerichtet und zunehmend auch Mitgliedsunternehmen ausdem Bereich der Erneuerbaren Energien gewonnen. Wir dankenHildegard Müller für ihr außerordentlich hohes Engagementund wünschen ihr auch in ihrer neuen Position alles erdenklichGute“, so BDEW-Präsident Johannes Kempmann.
Als Müllers Nachfolger wurde am 21. Januar 2016 Stefan Kapferer vom BDEW-Vorstand einstimmig zum Vorsitzenden der Hauptgeschäftsführung berufen. Der 50-jährige Diplom-Verwaltungswissenschaftler wird den Vorsitz beim Branchenverband zum 1. Mai 2016 übernehmen. Kapferer ist derzeit stellvertretenderGeneralsekretär der Organisation für wirtschaftlicheZusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Zuvor warer von 2009 bis 2011 beamteter Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, wo er die politische und organisatorische Gesamtverantwortung trug. Im Juni 2011 wechselte Kapferer ins Bundeswirtschaftsministerium. Hier verantwortete er als Staatssekretär des damaligen Vizekanzlers u. a. die Gesetzgebungskoordinationmit dem Bundeskanzleramt. Zudem vertrater das Ministerium auf europäischer Ebene u. a. im EU-Energieministerrat. Nach dem Regierungswechsel Ende 2013 blieb erStaatssekretär unter Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, bevor er im Oktober 2014 zur OECD nach Paris wechselte.

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