Generic filters
FS Logoi

Neuerscheinung: DWA-M 143-4

„Montageverfahren (Rohrsegment-Lining) für begehbare Abwasserleitungen, -kanäle und Bauwerke“

von | 01.02.19

NULL
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat das Merkblatt „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 4: Montageverfahren (Rohrsegment-Lining) für begehbare Abwasserleitungen, -kanäle und Bauwerke“ veröffentlicht. Es gilt für begehbare öffentliche und nicht öffentliche Abwasserleitungen und -kanäle einschließlich der zugehörigen Bauwerke. Bauwerke der Abwasserbehandlungsanlagen sind hierbei nicht mit enthalten. Dieses Merkblatt kann aber mit zusätzlichen Überlegungen sinngemäß angewandt werden. Das Merkblatt bezieht sich auf alle Arten der Auskleidung, d. h. Teil- und Vollauskleidungen sowie Ortlaminate in statisch tragfähiger oder nicht tragfähiger Ausführung. Es gilt in Verbindung mit dem Arbeitsblatt DWA-A 143-1 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Planung und Überwachung von Sanierungsmaßnahmen“ und dem Merkblatt DWA-M 149-2 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion“. Bei den Montageverfahren werden einzelne, selbst- oder nicht selbsttragende Auskleidungselemente in die zu sanierenden Abwasserleitungen und -kanäle eingebracht und haltungs- oder abschnittsweise vor Ort zu Teil- oder Vollauskleidungen montiert. Sie dienen u. a. der Wiederherstellung oder Erhöhung des Widerstandsvermögens gegen mechanische und/oder chemische bzw. biochemische Angriffe von innen. Der Einsatz von Montageverfahren setzt immer voraus, dass auch länger andauernde Arbeiten im zu sanierenden Kanal vorgenommen werden können und eine Querschnittsminderung in Kauf genommen werden kann. Die Auswahl des Verfahrens hat anhand des Zustands der vorhandenen Kanäle und Bauwerke zu erfolgen. Für die Begehung der zu sanierenden Strecke sind die Standsicherheit und die Kanalatmosphäre vorab zu überprüfen. Grundsätzlich sind bei der Auswahl des Montageverfahrens zu berücksichtigen:
  • Umweltverträglichkeit
  • statische Tragfähigkeit
  • hydraulische Anforderungen
  • Baugrunduntersuchungen
  • Oberflächenbeschaffenheit (Haftung)
Änderungen Gegenüber dem Merkblatt ATV-DVWK-M 143-4 (8/2004) wurden im Merkblatt DWA-M 143-4 (11/2018) folgende Änderungen vorgenommen: a) Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen, Verordnungen und des DWA-Regelwerks b) neu aufgenommen: Abschnitt 2 „Verweisungen“, Abschnitt 9 „Kosten- und Umweltauswirkungen“ Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.7 „Montageverfahren“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Franz Hoppe) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ erstellt und richtet sich an alle mit der Sanierung von Entwässerungssystemen befassten Fachleute. Mit dem Erscheinen des Merkblatts DWA-M 143-4 (11/2018) wird das Merkblatt ATV-DVWK-M 143-4 (8/2004) zurückgezogen. Ausgabe 11/18

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat das Merkblatt „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 4: Montageverfahren (Rohrsegment-Lining) für begehbare Abwasserleitungen, -kanäle und Bauwerke“ veröffentlicht. Es gilt für begehbare öffentliche und nicht öffentliche Abwasserleitungen und -kanäle einschließlich der zugehörigen Bauwerke. Bauwerke der Abwasserbehandlungsanlagen sind hierbei nicht mit enthalten. Dieses Merkblatt kann aber mit zusätzlichen Überlegungen sinngemäß angewandt werden.
Das Merkblatt bezieht sich auf alle Arten der Auskleidung, d. h. Teil- und Vollauskleidungen sowie Ortlaminate in statisch tragfähiger oder nicht tragfähiger Ausführung. Es gilt in Verbindung mit dem Arbeitsblatt DWA-A 143-1 „Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 1: Planung und Überwachung von Sanierungsmaßnahmen“ und dem Merkblatt DWA-M 149-2 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden – Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion“.
Bei den Montageverfahren werden einzelne, selbst- oder nicht selbsttragende Auskleidungselemente in die zu sanierenden Abwasserleitungen und -kanäle eingebracht und haltungs- oder abschnittsweise vor Ort zu Teil- oder Vollauskleidungen montiert. Sie dienen u. a. der Wiederherstellung oder Erhöhung des Widerstandsvermögens gegen mechanische und/oder chemische bzw. biochemische Angriffe von innen.
Der Einsatz von Montageverfahren setzt immer voraus, dass auch länger andauernde Arbeiten im zu sanierenden Kanal vorgenommen werden können und eine Querschnittsminderung in Kauf genommen werden kann. Die Auswahl des Verfahrens hat anhand des Zustands der vorhandenen Kanäle und Bauwerke zu erfolgen. Für die Begehung der zu sanierenden Strecke sind die Standsicherheit und die Kanalatmosphäre vorab zu überprüfen. Grundsätzlich sind bei der Auswahl des Montageverfahrens zu berücksichtigen:

  • Umweltverträglichkeit
  • statische Tragfähigkeit
  • hydraulische Anforderungen
  • Baugrunduntersuchungen
  • Oberflächenbeschaffenheit (Haftung)

Änderungen
Gegenüber dem Merkblatt ATV-DVWK-M 143-4 (8/2004) wurden im Merkblatt DWA-M 143-4 (11/2018) folgende Änderungen vorgenommen:
a) Anpassung an die europäische Normung und zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen, Verordnungen und des DWA-Regelwerks
b) neu aufgenommen: Abschnitt 2 „Verweisungen“, Abschnitt 9 „Kosten- und Umweltauswirkungen“
Das Merkblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-8.7 „Montageverfahren“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Franz Hoppe) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ erstellt und richtet sich an alle mit der Sanierung von Entwässerungssystemen befassten Fachleute.
Mit dem Erscheinen des Merkblatts DWA-M 143-4 (11/2018) wird das Merkblatt ATV-DVWK-M 143-4 (8/2004) zurückgezogen.
Ausgabe 11/18

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Gasunie schließt Pipeline-Ausschreibung in Deutschland und Niederlanden ab
Gasunie schließt Pipeline-Ausschreibung in Deutschland und Niederlanden ab

Am 11. Dezember haben Gasunie Niederlande und Gasunie Deutschland einen groß angelegten gemeinsamen europäischen Ausschreibungsprozess für die Lieferung von Landleitungen für H2-, Erdgas- und Kohlenstoffinfrastruktur abgeschlossen. Die Unternehmen unterzeichneten bei einer offiziellen Sitzung neue Rahmenverträge mit sechs Zulieferern für die Produktion und Lieferung strategischer Pipelinematerialien.

mehr lesen
Wasserstoff-Kernnetz: 400 Kilometer in Betrieb genommen
Wasserstoff-Kernnetz: 400 Kilometer in Betrieb genommen

Die Gascade Gastransport GmbH hat rund 400 km bestehende Erdgas-Leitungen auf den Transport von Wasserstoff umgestellt. Im Rahmen des Programms „Flow – making hydrogen happen“ fand die initiale Befüllung der ersten Pipeline-Abschnitte statt. Die H2-Infrastruktur steht damit nun dem Markt zur Verfügung.

mehr lesen
„H2Austria&Bavaria+Store electrolyser“ ist Project of Common Interest
„H2Austria&Bavaria+Store electrolyser“ ist Project of Common Interest

Vor dem Hintergrund des europäischen Wasserstoffhochlaufs hat die EU-Kommission am 1. Dezember das von der RAG Austria AG initiierte Projekt „H2Austria&Bavaria+Store electrolyser“ als Project of Common Interest (PCI) anerkannt. Das Projekt ist Teil des Verbundes „Hydrogen interconnections in Western Europe“ (HI West) und hat laut EU-Kommission damit auch „strategische Bedeutung für Europa“.

mehr lesen
Geothermie: Eavor startet Stromproduktion in Geretsried
Geothermie: Eavor startet Stromproduktion in Geretsried

Mit der offiziellen Aufnahme der Stromproduktion am 4. Dezember am Geothermie-Standort in Geretsried (südlich von München) sorgt das kanadische Unternehmen Eavor für internationale Aufmerksamkeit in der Energiebranche. Das Projekt gilt als die erste kommerzielle Anlage weltweit, die auf einem vollständig geschlossenen und skalierbaren Geothermie-System basiert.

mehr lesen

Publikationen zum Thema

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Autor: Von Dr. Nils Füchtjohann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Bereits über Jahrzehnte sind GFK-Schlauchliner im Abwasserbereich etabliert. Seit wenigen Jahren halten sie auch zunehmend Einzug in den Trinkwasserbereich. Hygienisch, nachhaltig und projektsicher – für die grabenlose Sanierung von ...

Zum Produkt

Kanalquerschnitts- und Profilvermessung in der Praxis

Kanalquerschnitts- und Profilvermessung in der Praxis

Autor: Von Erik Büttner und Ulrich Jöckel
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Nachdem mit 3D-Kameraequipments auch Querschnitte von Abwasserleitungen vermessen werden sollen, wird sich dieser Fachbericht dem Thema widmen. Vielen sind diverse Fachberichte zu Laserscann, photographischen und manuellen Messmethoden bekannt. Ein ...

Zum Produkt

Rheda-Wiedenbrück: Havarie-Konzept für wichtige Abwasserdruckleitung – Anschlussteil selbst entwickelt

Rheda-Wiedenbrück: Havarie-Konzept für wichtige Abwasserdruckleitung – Anschlussteil selbst entwickelt

Autor: Von Henning Winter und Ludger Wördemann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Fast jede Kommune hat sie: Abwasserdruckleitungen. Und fast jede Kommune hat sie in der Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelt. Doch so langsam kommen viele Druckleitungen in die Flegeljahre. Die KomNetABWASSER-Teilnehmerstadt ...

Zum Produkt