Generic filters
FS Logoi

Aufruf zur Mitarbeit: Vorhaben Zusammenführung Merkblätter DWA-M 253 und DWA-M 207

Leit- und Automatisierungstechnik sowie Informations- und Kommunikationsnetzwerke

von | 04.04.18

NULL
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) plant die Überarbeitung und Zusammenführung der Merkblätter DWA-M 253 „Leit- und Automatisierungstechnik auf Abwasseranlagen“ und DWA-M 207 „Informations- und Kommunikationsnetzwerke für die Abwassertechnik“. Gegenüber der Fassung des DWA-M 253 aus dem Jahr 2010 und des DWA-M 207 aus dem Jahr 2007 haben sich Technologie und Anwendung der Automatisierungstechnik in abwassertechnischen Anlagen deutlich weiterentwickelt. Die für Industrie 4.0 typische Nutzung von Konzepten der Informationstechnologie (IT) für die echtzeitfähige, intelligente, horizontale und vertikale Vernetzung von Menschen, Anlagen und IT-Systemen findet verstärkt Anwendung in der Abwasserwirtschaft und wird unter Begriffen wie „Wasserwirtschaft 4.0“ vorangetrieben. Sowohl die technologische Entwicklung als auch neue Aspekte der Nutzen- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung machen eine grundlegende Überarbeitung der Merkblätter erforderlich. Der wachsenden Bedeutung der Vernetzung wird die Zusammenführung der Merkblätter unter dem Arbeitstitel „Automation und Vernetzung abwassertechnischer Anlagen“ gerecht. Bei der Überarbeitung soll insbesondere berücksichtigt werden:
  • Zusammenführung von zwei Merkblättern, Neugliederung und Umbenennung, Beseitigung von Doppelungen
  • Abgrenzung und Schnittstelle zum DWA-M 260 „Visualisierung und Auswertung von Prozessinformationen auf Abwasseranlagen“ (2017) und DWA-M 1060/ DVGW Hinweis 1060 „Branchenspezifischer Sicherheitsstandard Wasser/Abwasser“ (2017)
  • Behandlung der Funktionsbereiche Datenerfassung und Datenverarbeitung, Assistenzsysteme, Vernetzung und Integration, Dezentralisierung und Serviceorientierung sowie Selbstorganisation und Autonomie
  • Weiterentwickelte Strukturen und Architekturen der Automation, Veränderung der Automatisierungspyramide, Berücksichtigung von Virtualisierung und Cloud-Diensten, Nutzung von BigData
  • Zunehmender Einsatzes einer drahtlosen Kommunikation, Nutzung von Mobilfunk (fünfte Generation) sowie Verschmelzung technologisch verschiedener Kommunikationslösungen aus Anwendersicht
  • Auswirkung der Technologieentwicklung auf das Engineering automatisierter Anlagen und Systeme der Abwasserwirtschaft
  • Wirkung der veränderten Konzepte auf Mensch, Organisation, Technik und Geschäftsmodelle
Die Überarbeitung des Merkblattes soll in einer Arbeitsgruppe im DWA-Fachausschuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen“ (Obmann Dr.-Ing. Frank Obenaus) bis Ende 2020 umgesetzt werden. Zur Mitarbeit sind interessierte Fachleute mit entsprechenden Kenntnissen eingeladen und werden gebeten, ihre Interessensbekundung mit einer kurzen Darstellung zur Person zu übersenden. Hinweise für die Überarbeitung richten Sie bitte ebenfalls an die DWA-Bundesgeschäftsstelle. Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., Hennef, Dr.-Ing. Christian Wilhelm, Tel. +49 2242 872-144, wilhelm@dwa.de

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) plant die Überarbeitung und Zusammenführung der Merkblätter DWA-M 253 „Leit- und Automatisierungstechnik auf Abwasseranlagen“ und DWA-M 207 „Informations- und Kommunikationsnetzwerke für die Abwassertechnik“.
Gegenüber der Fassung des DWA-M 253 aus dem Jahr 2010 und des DWA-M 207 aus dem Jahr 2007 haben sich Technologie und Anwendung der Automatisierungstechnik in abwassertechnischen Anlagen deutlich weiterentwickelt. Die für Industrie 4.0 typische Nutzung von Konzepten der Informationstechnologie (IT) für die echtzeitfähige, intelligente, horizontale und vertikale Vernetzung von Menschen, Anlagen und IT-Systemen findet verstärkt Anwendung in der Abwasserwirtschaft und wird unter Begriffen wie „Wasserwirtschaft 4.0“ vorangetrieben.
Sowohl die technologische Entwicklung als auch neue Aspekte der Nutzen- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung machen eine grundlegende Überarbeitung der Merkblätter erforderlich. Der wachsenden Bedeutung der Vernetzung wird die Zusammenführung der Merkblätter unter dem Arbeitstitel „Automation und Vernetzung abwassertechnischer Anlagen“ gerecht.
Bei der Überarbeitung soll insbesondere berücksichtigt werden:

  • Zusammenführung von zwei Merkblättern, Neugliederung und Umbenennung, Beseitigung von Doppelungen
  • Abgrenzung und Schnittstelle zum DWA-M 260 „Visualisierung und Auswertung von Prozessinformationen auf Abwasseranlagen“ (2017) und DWA-M 1060/ DVGW Hinweis 1060 „Branchenspezifischer Sicherheitsstandard Wasser/Abwasser“ (2017)
  • Behandlung der Funktionsbereiche Datenerfassung und Datenverarbeitung, Assistenzsysteme, Vernetzung und Integration, Dezentralisierung und Serviceorientierung sowie Selbstorganisation und Autonomie
  • Weiterentwickelte Strukturen und Architekturen der Automation, Veränderung der Automatisierungspyramide, Berücksichtigung von Virtualisierung und Cloud-Diensten, Nutzung von BigData
  • Zunehmender Einsatzes einer drahtlosen Kommunikation, Nutzung von Mobilfunk (fünfte Generation) sowie Verschmelzung technologisch verschiedener Kommunikationslösungen aus Anwendersicht
  • Auswirkung der Technologieentwicklung auf das Engineering automatisierter Anlagen und Systeme der Abwasserwirtschaft
  • Wirkung der veränderten Konzepte auf Mensch, Organisation, Technik und Geschäftsmodelle

Die Überarbeitung des Merkblattes soll in einer Arbeitsgruppe im DWA-Fachausschuss KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen“ (Obmann Dr.-Ing. Frank Obenaus) bis Ende 2020 umgesetzt werden.
Zur Mitarbeit sind interessierte Fachleute mit entsprechenden Kenntnissen eingeladen und werden gebeten, ihre Interessensbekundung mit einer kurzen Darstellung zur Person zu übersenden. Hinweise für die Überarbeitung richten Sie bitte ebenfalls an die DWA-Bundesgeschäftsstelle.
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., Hennef, Dr.-Ing. Christian Wilhelm, Tel. +49 2242 872-144, wilhelm@dwa.de

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

OPAL: Eigentümerwechsel bei Gaspipeline für Kernnetz
OPAL: Eigentümerwechsel bei Gaspipeline für Kernnetz

Uniper hat seine 20-prozentige Beteiligung an der rund 470 Kilometer langen Gaspipeline OPAL an den Infrastrukturinvestor Hy24 verkauft. Die Leitung zwischen Lubmin und Brandov wird zukünftig Teil des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes. Die Übertragung erfolgt über sämtliche Anteile an der Lubmin-Brandov Assets GmbH & Co. KG und erfüllt eine Auflage aus dem EU-beihilferechtlichen Genehmigungsverfahren vom Dezember 2022.

mehr lesen
BNetzA-Entwurf zur Kapitalverzinsung der Gasnetze stößt auf Widerstand
BNetzA-Entwurf zur Kapitalverzinsung der Gasnetze stößt auf Widerstand

Mehrere Branchenverbände haben den Entwurf der Bundesnetzagentur (BNetzA) zur künftigen Kapitalverzinsung der Gasnetze kritisiert. Der FNB Gas e.V. hat eine Anpassung des Zinssatzes von 3,76 Prozent auf 5,51 Prozent gefordert. Grund dafür seien mehrere Umsetzungsfehler in der Methodenfestlegung der BNetzA, die ein finanzwissenschaftliches Gutachten aufdeckt. Der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. und der VKU – Verband kommunaler Unternehmen e.V. haben in einer gemeinsamen Stellungnahme ähnliche Verbesserungen verlangt. Der Entwurf sei wirtschaftlich und methodisch unzureichend und gefährde die Transformation der Netze hin zur Klimaneutralität, teilen die Verbände mit. Zusätzlich schlagen sie eine Verschiebung der Festlegung auf Anfang 2027 vor.

mehr lesen
Einbaugarnituren-Rehabilitation: Instandsetzung über die Straßenkappe
Einbaugarnituren-Rehabilitation: Instandsetzung über die Straßenkappe

Nach Angaben des Verfahrensanbieters wurden bundesweit inzwischen mehr als 4.000 Einbaugarnituren-Rehabilitationen abgeschlossen. Das Interesse an der minimalinvasiven Instandsetzung wächst insbesondere dort, wo Verkehrsflächen möglichst erhalten und Eingriffe in den Straßenkörper reduziert werden sollen. Doch wann ist das Verfahren eine Alternative zur konventionellen Tiefbaumaßnahme – und wo liegen seine Grenzen?

mehr lesen
Saarland startet Bau grenzüberschreitender Wasserstoffleitung
Saarland startet Bau grenzüberschreitender Wasserstoffleitung

Der Netzbetreiber Creos Deutschland hat in Wallerfangen den Bau einer neuen Wasserstoffleitung gestartet. Die rund 17 Kilometer lange Trasse zwischen Leidingen und Dillingen bildet den deutschen Abschnitt der grenzüberschreitenden Verbindung MosaHYc, die künftig Wasserstoff aus Frankreich ins Saarland transportieren soll. Die Bauarbeiten sollen rund eineinhalb Jahre dauern.

mehr lesen
Stadtentwässerungen rüsten sich gegen Trockenheit und Fachkräftemangel
Stadtentwässerungen rüsten sich gegen Trockenheit und Fachkräftemangel

Trockene Sommer und ein wachsender Fachkräftemangel setzen kommunale Abwasserbetriebe unter Druck. Das Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) hat mit 2 Initiativen im Rahmen des KomNetABWASSER reagiert: einem Strategiedialog zu Trockenheit und Hitze sowie einer neuen berufsbegleitenden Studienreihe für Fachkräfte in der Stadtentwässerung. Beide Angebote richten sich an kommunale Betriebe, die sich auf veränderte Bedingungen einstellen müssen.

mehr lesen

Publikationen zum Thema