Das DVGW-Merkblatt G 1001 “Risikomanagement von gastechnischen Infrastrukturen im Normalbetrieb” wurde vom Projektkreis “Management im Krisenfall” im Lenkungskomitee “Gasversorgung” unter Einbeziehung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe vollständig überarbeitet und ersetzt die 1. Auflage aus dem Jahr 2010.
Das Merkblatt dient als Grundlage für ein prozessorientiertes Risikomanagement im Normalbetrieb. Dieses technisch-betrieblich ausgerichtete Risikomanagement sollte in ein Unternehmensrisikomanagement mit gesamtwirtschaftlicher Betrachtung integriert werden. Anwenderkreis dieses Technischen Hinweises sind Betreiber gastechnischer Infrastrukturen, unabhängig davon, ob sie Eigentümer der Infrastrukturen sind oder im Rahmen von Dienstleistungsverträgen für Dritte tätig werden. Mit den beschriebenen Methoden werden auch die Anforderungen der Richtlinie 2008/114/EG des Rates vom 8. Dezember 2008 über die Ermittlung und Ausweisung europäischer kritischer Infrastrukturen erfüllt.
Gegenüber der ersten Auflage wurden das gesamte Merkblatt redaktionell überarbeitet, die normativen Verweisungen und Begriffe und das vierte Kapitel “Methodische Grundlagen des prozessorientierten Risikomanagements” an den aktuellen ordnungsrechtlichen Rahmen und bestehende Normen angepasst sowie in den Anhängen A bis C praktische Beispiele zur Ergebnisdarstellung ergänzt.
Im Hinblick auf Querverbundunternehmen besteht eine enge Verzahnung mit den bestehenden Regelungen im Strom-, Wasser- und Fernwärmebereich und deren einschlägigem Regelwerk.
Ausgabe 3/15, EUR 23,17 für DVGW-Mitglieder, EUR 30,89 für Nicht-Mitglieder
INES empfiehlt Einrichtung einer strategischen Resilienzreserve
Niedrige Speicherfüllstände zu Winterbeginn und neue geopolitische Risiken haben die Verwundbarkeit des deutschen Gassystems offengelegt. Die Initiative Energien Speichern e.V. (INES) spricht sich daher bei der Einrichtung einer strategischen Resilienzreserve für ein Volumen von 78 TWh aus. Ein solches Reservevolumen würde die Versorgungssicherheit nachhaltig stärken, ohne die Marktmechanismen außer Kraft zu setzen.








