Generic filters
FS Logoi

Neuerscheinung: G 491 Entwurf

"Gas-Druckregelanlagen für Eingangsdrücke bis einschließlich 100 bar"

von | 06.06.19

NULL
Das DVGW-Arbeitsblatt G 491 gilt für die Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und den Betrieb sowie die Stilllegung und Entsorgung von Gas-Druckregelanlagen für einen Auslegungsdruck bis einschließlich 100 bar in Gastransport- und Verteilungssystemen sowie für Anlagen zur Versorgung des Gewerbes und der Industrie. Diese Anlagen werden mit Gasen nach den DVGW-Arbeitsblättern G 260 und G 262 bzw. DIN EN 437 mit Ausnahme von Flüssiggas (3. Gasfamilie) betrieben. Das überarbeitete DVGW-Arbeitsblatt gilt als detailliertere technische Regel im Sinne des Anwendungsbereichs der DIN EN 12186:2014-12. Die in diesem Arbeitsblatt aufgeführten Anforderungen sind eine verbindliche Ergänzung der DIN EN 12186:2014-12, weshalb die zur Anwendung dieses Arbeitsblattes erforderlichen Punkte aus der DIN EN 12186 übernommen wurden. Der nun vorliegende Entwurf des Arbeitsblattes ist eine vollständig überarbeitete Version der Ausgabe aus dem Jahr 2010. Der Aufbau dieser Neuausgabe orientiert sich überwiegend an der Struktur der DIN EN 12186, wodurch die thematische Gliederung überschaubarer und für den Anwender vereinfacht wird. Mit den dadurch neu eingeführten Abschnitten „Qualitäts- und Managementsystem“ und „Beeinflussung der Umwelt“ werden die diesbezüglichen Aussagen an zentralen Stellen platziert und diesen beiden Themen eine ihren Anforderungen gerecht werdende Bedeutung zugemessen. Bei der Novellierung des Arbeitsblattes fanden wesentliche, insbesondere sicherheitstechnische und elektrotechnische Neuerungen, neue gesetzliche Regelungen sowie aktuelle Normen und Technische Regeln Beachtung. Weiterhin legten die Diskussionsergebnisse des Sachverständigen-Erfahrungsaustauschs und Anfragen beim DVGW eine Konkretisierung und Ergänzung von Teilen des Arbeitsblattes nahe. Der Projektkreis zur Überarbeitung des DVGW-Arbeitsblattes G 491 hat daher aktuelle, mittlerweile in der Praxis gängige technische Lösungen berücksichtigt. Neuerungen, die der vorherrschenden Ansicht der technischen Fachleute entsprechen, sind eingearbeitet worden. Der vorliegende Entwurf ist vorgesehen als Ersatz für das DVGW-Arbeitsblatt G 491:2010-07 und das DVGW-Arbeitsblatt G 491-B1:2014-10. Gegenüber den beiden genannten Arbeitsblättern wurden folgende Änderungen vorgenommen:
  • redaktionelle und normative Anpassungen des Arbeitsblattes
  • vollständige Neugliederung des Arbeitsblattes in Anlehnung an die DIN EN 12186 einschließlich Ergänzung der Stilllegung und Entsorgung
  • Eingliederung des Beiblattes 1 (u. a. mobile Anlagen)
  • Erweiterung des Anwendungsbereichs auf Gas-Druckregelanlagen für den Betrieb mit Wasserstoff und wasserstoffreichen Gasen und Aufnahme entsprechender Anforderungen in einem neuen Anhang
  • Anpassungen und Ergänzungen von Definitionen, u. a. erstmalige Definition von Gas-Druckregelanlagen
  • Einarbeitung von technischen und rechtlichen Neuerungen
  • Aufnahme der Hilfseinrichtungen der Gas-Druckregelanlage in den Anwendungsbereich des Arbeitsblattes
  • Aufnahme von Anforderungen zur Begrenzung von Umwelteinflüssen
  • Anpassung und Aktualisierung der Maßnahmen und Prüfungen zum Explosionsschutz
  • Anpassung des Kapitels „Korrosionsschutz“ an die aktuellen DVGW-Arbeitsblätter GW 10 und GW 24 sowie an die DIN EN ISO 12944 und DIN EN 14505
  • Aufnahme der neuen Kapitel „Elektronische Einrichtungen und Informationstechnik“ und „(Teil-) Automatisiertes Regelgütemanagement“
  • Ergänzungen, Änderungen und Klarstellungen bei Prüfungen, Prüf-, Auslegungs- und Systemdrücken
  • Erweiterung von „wesentlichen Änderungen“ auf alle Änderungen, die das Sicherheitskonzept der Anlage berühren
  • Aufnahme eines Musters zur Dokumentation der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung bezüglich Druck
  • Überarbeitung der im Anhang befindlichen Musterbescheinigungen
  • Streichung des Anhangs A für Standardanlagen.
Einspruchsfrist: 26.08.2019 Ausgabe 5/19

Das DVGW-Arbeitsblatt G 491 gilt für die Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und den Betrieb sowie die Stilllegung und Entsorgung von Gas-Druckregelanlagen für einen Auslegungsdruck bis einschließlich 100 bar in Gastransport- und Verteilungssystemen sowie für Anlagen zur Versorgung des Gewerbes und der Industrie. Diese Anlagen werden mit Gasen nach den DVGW-Arbeitsblättern G 260 und G 262 bzw. DIN EN 437 mit Ausnahme von Flüssiggas (3. Gasfamilie) betrieben.
Das überarbeitete DVGW-Arbeitsblatt gilt als detailliertere technische Regel im Sinne des Anwendungsbereichs der DIN EN 12186:2014-12. Die in diesem Arbeitsblatt aufgeführten Anforderungen sind eine verbindliche Ergänzung der DIN EN 12186:2014-12, weshalb die zur Anwendung dieses Arbeitsblattes erforderlichen Punkte aus der DIN EN 12186 übernommen wurden. Der nun vorliegende Entwurf des Arbeitsblattes ist eine vollständig überarbeitete Version der Ausgabe aus dem Jahr 2010. Der Aufbau dieser Neuausgabe orientiert sich überwiegend an der Struktur der DIN EN 12186, wodurch die thematische Gliederung überschaubarer und für den Anwender vereinfacht wird. Mit den dadurch neu eingeführten Abschnitten „Qualitäts- und Managementsystem“ und „Beeinflussung der Umwelt“ werden die diesbezüglichen Aussagen an zentralen Stellen platziert und diesen beiden Themen eine ihren Anforderungen gerecht werdende Bedeutung zugemessen.
Bei der Novellierung des Arbeitsblattes fanden wesentliche, insbesondere sicherheitstechnische und elektrotechnische Neuerungen, neue gesetzliche Regelungen sowie aktuelle Normen und Technische Regeln Beachtung. Weiterhin legten die Diskussionsergebnisse des Sachverständigen-Erfahrungsaustauschs und Anfragen beim DVGW eine Konkretisierung und Ergänzung von Teilen des Arbeitsblattes nahe. Der Projektkreis zur Überarbeitung des DVGW-Arbeitsblattes G 491 hat daher aktuelle, mittlerweile in der Praxis gängige technische Lösungen berücksichtigt. Neuerungen, die der vorherrschenden Ansicht der technischen Fachleute entsprechen, sind eingearbeitet worden.
Der vorliegende Entwurf ist vorgesehen als Ersatz für das DVGW-Arbeitsblatt G 491:2010-07 und das DVGW-Arbeitsblatt G 491-B1:2014-10.
Gegenüber den beiden genannten Arbeitsblättern wurden folgende Änderungen vorgenommen:

  • redaktionelle und normative Anpassungen des Arbeitsblattes
  • vollständige Neugliederung des Arbeitsblattes in Anlehnung an die DIN EN 12186 einschließlich Ergänzung der Stilllegung und Entsorgung
  • Eingliederung des Beiblattes 1 (u. a. mobile Anlagen)
  • Erweiterung des Anwendungsbereichs auf Gas-Druckregelanlagen für den Betrieb mit Wasserstoff und wasserstoffreichen Gasen und Aufnahme entsprechender Anforderungen in einem neuen Anhang
  • Anpassungen und Ergänzungen von Definitionen, u. a. erstmalige Definition von Gas-Druckregelanlagen
  • Einarbeitung von technischen und rechtlichen Neuerungen
  • Aufnahme der Hilfseinrichtungen der Gas-Druckregelanlage in den Anwendungsbereich des Arbeitsblattes
  • Aufnahme von Anforderungen zur Begrenzung von Umwelteinflüssen
  • Anpassung und Aktualisierung der Maßnahmen und Prüfungen zum Explosionsschutz
  • Anpassung des Kapitels „Korrosionsschutz“ an die aktuellen DVGW-Arbeitsblätter GW 10 und GW 24 sowie an die DIN EN ISO 12944 und DIN EN 14505
  • Aufnahme der neuen Kapitel „Elektronische Einrichtungen und Informationstechnik“ und „(Teil-) Automatisiertes Regelgütemanagement“
  • Ergänzungen, Änderungen und Klarstellungen bei Prüfungen, Prüf-, Auslegungs- und Systemdrücken
  • Erweiterung von „wesentlichen Änderungen“ auf alle Änderungen, die das Sicherheitskonzept der Anlage berühren
  • Aufnahme eines Musters zur Dokumentation der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung bezüglich Druck
  • Überarbeitung der im Anhang befindlichen Musterbescheinigungen
  • Streichung des Anhangs A für Standardanlagen.

Einspruchsfrist: 26.08.2019
Ausgabe 5/19

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Reservierte Kapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz verdoppeln sich
Reservierte Kapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz verdoppeln sich

Die Wasserstoff-Kernnetzbetreiber haben ihr drittes Marktinformationspaket veröffentlicht. Darin haben sie zum Stichtag 23. Juli in den Angebotszonen des Kernnetzes Ein- und Ausspeisekapazitäten von knapp 6 GW zahlungspflichtig reserviert. Das entspricht einer Verdopplung gegenüber der letzten Veröffentlichung vom 13. Mai. Für den Clusterübergangstransport sind zusätzlich 0,6 GW vertraglich gesichert, weitere 0,5 GW befinden sich in Prüfung. Ein mehrstufiger Übernachfrageprozess hat alle Anfragen bedient, die das ursprüngliche Kapazitätsangebot überstiegen haben.

mehr lesen
Anhaltende Trockenheit lässt Wasserkraftzuflüsse in den Alpen einbrechen
Anhaltende Trockenheit lässt Wasserkraftzuflüsse in den Alpen einbrechen

Die Zuflüsse zu Speicherseen und Laufwasserkraftwerken im Alpenraum sind im Juli auf einen historischen Tiefstand gesunken. Das hat eine Analyse des Energieinformationsanbieters Montel ergeben. Ursache ist die anhaltende Trockenperiode in Österreich und der Schweiz, die auch die Wasserkraftproduktion in Deutschland und Frankreich gedrückt hat. Mit einer Erholung rechnen Fachleute frühestens im September.

mehr lesen
Leitungsnetz transportiert ersten Wasserstoff von Lingen zum Chemiepark Marl
Leitungsnetz transportiert ersten Wasserstoff von Lingen zum Chemiepark Marl

Über ein rund 120 Kilometer langes Leitungsnetz ist nun erstmals Wasserstoff aus der RWE-Elektrolyseanlage in Lingen zum Chemiepark in Marl geflossen. Die Fernleitungsnetzbetreiber Nowega und OGE haben die Leitungen gemeinsam mit der Evonik-Tochter SYNEQT für den Transport bereitgestellt. Damit hat einer der ersten fertiggestellten Abschnitte des bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes den Betrieb aufgenommen.

mehr lesen
Talsperrenbetreiber reduziert Wasserabgabe an die Wupper
Talsperrenbetreiber reduziert Wasserabgabe an die Wupper

Der Wupperverband hat die Wasserabgabe aus der Wupper-Talsperre reduziert. Am Pegel Kluserbrücke in Wuppertal fließen ab sofort rund 3.000 Liter Wasser pro Sekunde statt bisher 3.500 Liter. Grund für die Anpassung ist die anhaltende Trockenheit im Wuppergebiet im Wasserwirtschaftsjahr 2026.

mehr lesen
Digitale FachTalks vernetzen Praxis und Wissenschaft der Leitungssanierung
Digitale FachTalks vernetzen Praxis und Wissenschaft der Leitungssanierung

Der Bundesverband grabenlose Technologien (BGT) hat mit den BGT-FachTalks ein digitales Veranstaltungsformat etabliert, das Netzbetreiber, Kommunen, Ingenieurbüros, Hersteller und ausführende Unternehmen zu aktuellen Branchenthemen zusammenbringt. In den vergangenen Monaten haben bereits mehrere kostenfreie Online-Veranstaltungen zu Künstlicher Intelligenz in der Kanalinspektion, zur neuen EU-Trinkwasser-Richtlinie und zu technischen Regelwerken stattgefunden. Der Verband hat damit auf den wachsenden Bedarf an schnellem, praxisnahem Wissenstransfer in der Branche reagiert.

mehr lesen

Publikationen zum Thema