Generic filters
FS Logoi

Neuerscheinung: G 463

"Gashochdruckleitungen aus Stahlrohren für einen Auslegungsdruck von mehr als 16 bar; Errichtung"

von | 11.07.16

NULL
Das DVGW-Arbeitsblatt G 463 "Gasleitungen aus Stahlrohren für einen Betriebsdruck > 16 bar - Errichtung" wurde entsprechend der Regularien des DVGW überprüft und mit Stand Juli 2009 im Entwurf fertig gestellt. Dieser Entwurf wurde mit Einspruchsfrist 31.10.2009 veröffentlicht. Noch während der Beratungen der Einsprüche hatte der 7. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts Lüneburg in 2011 mit mehreren Beschlüssen auf Erlass eines vorläufigen Baustopps für das niedersächsische Teilstück der "Nordeuropäischen Erdgasleitung (NEL)" entschieden. Die weitere Bearbeitung des Entwurfes G 463 wurde daraufhin zurückgestellt. Der sich aus der Problematik des Beschlusses des OVG Lüneburg ergebende Konkretisierung- sowie Änderungsbedarf des DVGW-Arbeitsblattes G 463 sollte eingehend beraten und bei der weiteren Bearbeitung des Entwurfes berücksichtigt werden. Zwischenzeitlich wurde seitens des Technischen Komitees "Gastransportleitungen" des DVGW ein Projektkreis zur Revision des DVGW-Arbeitsblattes G 463 eingerichtet, in dem die Experten von Gastransportleitungsbetreibern, Regionalnetzbetreibern sowie von Technischen Überwachungsorganisationen vertreten sind. Der Projektkreis hat in mehreren Besprechungen einen Entwurf des revidierten Arbeitsblattes erarbeitet. Gegenüber der Ausgabe Juli 2009 des DVGW-Arbeitsblattes G 463 wurden folgende Änderungen vorgenommen: inhaltliche Überarbeitung unter Berücksichtigung der Inhalte der DIN EN 1594 Aktualisierung der normativen Verweise Ergänzung im Anwendungsbereich, dass Nennweite und Auslegungsdruck nicht nach oben hin beschränkt sind Ergänzung eines Abschnittes "Qualitätssicherungs- und Managementsysteme" Erhöhung der Rohrdeckung auf 1,0 Meter Erweiterung der Angaben zu Schutzstreifenbreiten bis DN 1400 Gastransportleitungen sind molchbar zu bauen Festlegung eines einheitlichen Nutzungsgrades von 0,625 Verdichtung der Kennzeichnung von Gastransportleitungen in bebautem Gebiet Prüfung vor Inbetriebnahme auf Aufweitungen (Geometriemolchung)   Die Inhalte der DVGW-Information Gas Nr. 19 (April 2016) sind aufgrund zeitlich unterschiedlicher Bearbeitungsabläufe in dieser Revision des Arbeitsblattes G 463 noch nicht berücksichtigt. Ausgabe 7/16, EUR 41,16 für DVGW-Mitglieder, EUR 54,88 für Nicht-Mitglieder

Das DVGW-Arbeitsblatt G 463 “Gasleitungen aus Stahlrohren für einen Betriebsdruck > 16 bar – Errichtung” wurde entsprechend der Regularien des DVGW überprüft und mit Stand Juli 2009 im Entwurf fertig gestellt. Dieser Entwurf wurde mit Einspruchsfrist 31.10.2009 veröffentlicht.
Noch während der Beratungen der Einsprüche hatte der 7. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts Lüneburg in 2011 mit mehreren Beschlüssen auf Erlass eines vorläufigen Baustopps für das niedersächsische Teilstück der “Nordeuropäischen Erdgasleitung (NEL)” entschieden. Die weitere Bearbeitung des Entwurfes G 463 wurde daraufhin zurückgestellt. Der sich aus der Problematik des Beschlusses des OVG Lüneburg ergebende Konkretisierung- sowie Änderungsbedarf des DVGW-Arbeitsblattes G 463 sollte eingehend beraten und bei der weiteren Bearbeitung des Entwurfes berücksichtigt werden. Zwischenzeitlich wurde seitens des Technischen Komitees “Gastransportleitungen” des DVGW ein Projektkreis zur Revision des DVGW-Arbeitsblattes G 463 eingerichtet, in dem die Experten von Gastransportleitungsbetreibern, Regionalnetzbetreibern sowie von Technischen Überwachungsorganisationen vertreten sind. Der Projektkreis hat in mehreren Besprechungen einen Entwurf des revidierten Arbeitsblattes erarbeitet.
Gegenüber der Ausgabe Juli 2009 des DVGW-Arbeitsblattes G 463 wurden folgende Änderungen vorgenommen: inhaltliche Überarbeitung unter Berücksichtigung der Inhalte der DIN EN 1594 Aktualisierung der normativen Verweise Ergänzung im Anwendungsbereich, dass Nennweite und Auslegungsdruck nicht nach oben hin beschränkt sind Ergänzung eines Abschnittes “Qualitätssicherungs- und Managementsysteme” Erhöhung der Rohrdeckung auf 1,0 Meter Erweiterung der Angaben zu Schutzstreifenbreiten bis DN 1400 Gastransportleitungen sind molchbar zu bauen Festlegung eines einheitlichen Nutzungsgrades von 0,625 Verdichtung der Kennzeichnung von Gastransportleitungen in bebautem Gebiet Prüfung vor Inbetriebnahme auf Aufweitungen (Geometriemolchung)   Die Inhalte der DVGW-Information Gas Nr. 19 (April 2016) sind aufgrund zeitlich unterschiedlicher Bearbeitungsabläufe in dieser Revision des Arbeitsblattes G 463 noch nicht berücksichtigt.
Ausgabe 7/16, EUR 41,16 für DVGW-Mitglieder, EUR 54,88 für Nicht-Mitglieder

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Gasaufbereitung sichert Wasserstoffqualität für den Leitungstransport
Gasaufbereitung sichert Wasserstoffqualität für den Leitungstransport

Die Gasaufbereitungsanlage im Energiepark Bad Lauchstädt hat die H₂-Dichtheitsprüfung des TÜV Thüringen bestanden und ist damit bereit für den stufenweisen Hochlauf. Die Anlage bringt Wasserstoff aus einem 30-MW-Elektrolyseur auf einen Reinheitsgrad von 99,97 Prozent, bevor das Gas über eine rund 25 Kilometer lange Leitung zur TotalEnergies-Raffinerie in Leuna transportiert wird.

mehr lesen
Wasserstoffproduktion aus kommunalem Abwasser
Wasserstoffproduktion aus kommunalem Abwasser

Das Forschungsprojekt reSYNERGY stärkt die Resilienz von Wasser- und Energiesystemen durch die Nutzung von Abwasser für die grüne Wasserstoffproduktion. Geleitet wird das Projekt vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE).

mehr lesen
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser

Die Bernhard Müller Betonsteinwerk GmbH hat ein korrosionsgeschütztes Kanalrohr mit integriertem Wärmetauscher auf den Markt gebracht. Das Rohr gewinnt Wärme direkt aus dem durchfließenden Abwasser, ohne den Kanalbetrieb einzuschränken. Städte und Gemeinden erhalten damit eine zusätzliche Option für die kommunale Wärmeplanung.

mehr lesen
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein

Die RWE Power AG hat am 6. Juli mit dem Bau eines Verteilbauwerk für eine Rheinwassertransportleitung in Grevenbroich-Allrath gestartet. Ab 2030 soll das Bauwerk eine Bündelungsleitung vom Rhein mit zwei Trassen zu den künftigen Tagebauseen Hambach und Garzweiler verbinden. So soll Rheinwasser in die beiden Tagebauseen geleitet werden und damit die geplante Flutung der Restlöcher ermöglichen.

mehr lesen
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten

Mit dem symbolischen Spatenstich für „H₂Coastlink 1“ startet EWE NETZ den Bau einer 24 km langen Wasserstoffleitung zwischen Emden und Leer. Sie verbindet künftig den Elektrolyseur in Emden mit dem Wasserstoff-Kernnetz. An die Leitung sollen weitere Leitungen des Wasserstoff-Kernnetzes angeschlossen werden.

mehr lesen

Publikationen zum Thema