Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat ein neues Arbeitsblatt veröffentlicht, das Planern, Betreibern und Verwaltung bei der energetischen Optimierung von Abwasseranlagen hilft. „Energiecheck und Energieanalyse – Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen“ beschreibt erstmals eine einheitliche Methodik zur Einschätzung der Energieeffizienz von Anlagen zur Abwasserbehandlung und -ableitung und formuliert Anforderungen an die Ausführung. DWA-A 216 orientiert sich an der Praxis und ist wissenschaftlich fundiert.
Die Abwasserbehandlung zählt zu den größten Energieverbrauchern von Kommunen. Energieanalysen zeigen jedoch, dass die Energieeffizienz verbessert werden kann. Wegen der komplexen Abläufe in der Abwasserbeseitigung ist die Energieoptimierung von Abwasseranlagen allerdings nur durch eine systematische Vorgehensweise und mit umfangreichem Fachwissen möglich.
Mit den im Arbeitsblatt vorgestellten Ansätzen kann die Energieeffizienz von Pumpwerken in der Abwasserableitung analog zur Effizienz von Pumpwerken in Kläranlagen beurteilt werden. Für Regenwasser- und Mischwasserbehandlungsanlagen (z. B. Retentionsbodenfilter etc.) existieren derzeit keine ausreichend systematisch erhobenen Betriebserfahrungen. Dies gilt auch für Druckluftspülung, pneumatische Förderung, Vakuumentwässerung und Druckleitungsnetze.
Ausgabe 12/15, Preis: 80 Euro, für fördernde DWA-Mitglieder: 64 Euro
EWE vergibt Großauftrag für H2-Erzeugungsanlage an Bilfinger
Das Energieunternehmen EWE hat für die 320-MW-Wasserstoff-Erzeugungsanlage in Emden den Industriedienstleister Bilfinger mit Stahlbau, Rohrleitungs- sowie Komponentenmontage beauftragt. Der Auftrag zählt laut EWE zu den größten im Gesamtprojekt „Clean Hydrogen Coastline“ und ist nach der Beauftragung für Elektrolyse, Verdichter und Bauleistungen das letzte wesentliche Vergabepaket.





