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Neu erschienen: DVGW-Merkblatt G 442

"Explosionsgefährdete Bereiche an Ausblaseöffnungen von Leitungen zur Atmosphäre an Gasanlagen"

von | 17.08.15

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Dieses DVGW-Merkblatt gilt für Anlagen mit Leitungen zur Atmosphäre, die mit Gasen der 2. Gasfamilie nach DVGW-Arbeitsblatt G 260 betrieben werden, z. B.:
  • Gasdruckregel- und Messanlagen (GDRM-Anlagen) nach DVGW-Arbeitsblättern G 491 und G 492
  • Verdichteranlagen nach DVGW-Arbeitsblatt G 497
  • Erdgastankstellen nach DVGW-Arbeitsblatt G 651/VdTÜV-Merkblatt 510
Das in Abschnitt 5 vorgestellte Verfahren zur Ermittlung von Ex-Bereichen ist nur für vertikal nach oben gerichtete sowie für horizontale Ausbläser anwendbar, die dort näher beschrieben sind. Das Verfahren ist nur anwendbar, wenn keine Beeinflussungen, z. B. durch Bauwerke oder Anlagenteile, vorliegen. Abströmvorgänge, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, bedürfen in der Regel einer Einzelfallbetrachtung. Das vorgestellte Rechenverfahren eignet sich vorwiegend für Entspannungssysteme, deren Druck im Reservoir Werte von 100 bar nicht überschreitet. Liegt der Druck im Reservoir deutlich über diesem Wert (wie z. B. bei Erdgasspeichern), so kann es aufgrund der Vernachlässigung von Realgaseffekten zu einer Überdimensionierung der Ex-Bereich-Abmessungen um bis zu 20 % kommen. Bei Erdgastankstellen liegt der Reservoirdruck ebenfalls über 100 bar, und es gelten besondere Randbedingungen, die von denen der übrigen betrachteten Systeme abweichen. Die dort eingesetzten Sicherheitsabblaseventile sind eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung, die dem Verdichter nachgeschaltete Anlagenteile schützen. In diesem Fall wird der maximal austretende Gasmassenstrom durch die Lieferleistung des Verdichters begrenzt. Die Ex-Bereiche an den Ausblaseöffnungen an Leitungen zur Atmosphäre an Erdgastankstellen, die sich unter diesen Randbedingungen ergeben, sind daher separat ermittelt worden und in Anhang F angegeben. Ausgabe 7/15, EUR 49,80 für DVGW-Mitglieder, EUR 66,40 für Nicht-Mitglieder

Dieses DVGW-Merkblatt gilt für Anlagen mit Leitungen zur Atmosphäre, die mit Gasen der 2. Gasfamilie nach DVGW-Arbeitsblatt G 260 betrieben werden, z. B.:

  • Gasdruckregel- und Messanlagen (GDRM-Anlagen) nach DVGW-Arbeitsblättern G 491 und G 492
  • Verdichteranlagen nach DVGW-Arbeitsblatt G 497
  • Erdgastankstellen nach DVGW-Arbeitsblatt G 651/VdTÜV-Merkblatt 510

Das in Abschnitt 5 vorgestellte Verfahren zur Ermittlung von Ex-Bereichen ist nur für vertikal nach oben gerichtete sowie für horizontale Ausbläser anwendbar, die dort näher beschrieben sind. Das Verfahren ist nur anwendbar, wenn keine Beeinflussungen, z. B. durch Bauwerke oder Anlagenteile, vorliegen. Abströmvorgänge, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, bedürfen in der Regel einer Einzelfallbetrachtung.
Das vorgestellte Rechenverfahren eignet sich vorwiegend für Entspannungssysteme, deren Druck im Reservoir Werte von 100 bar nicht überschreitet. Liegt der Druck im Reservoir deutlich über diesem Wert (wie z. B. bei Erdgasspeichern), so kann es aufgrund der Vernachlässigung von Realgaseffekten zu einer Überdimensionierung der Ex-Bereich-Abmessungen um bis zu 20 % kommen. Bei Erdgastankstellen liegt der Reservoirdruck ebenfalls über 100 bar, und es gelten besondere Randbedingungen, die von denen der übrigen betrachteten Systeme abweichen. Die dort eingesetzten Sicherheitsabblaseventile sind eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung, die dem Verdichter nachgeschaltete Anlagenteile schützen. In diesem Fall wird der maximal austretende Gasmassenstrom durch die Lieferleistung des Verdichters begrenzt. Die Ex-Bereiche an den Ausblaseöffnungen an Leitungen zur Atmosphäre an Erdgastankstellen, die sich unter diesen Randbedingungen ergeben, sind daher separat ermittelt worden und in Anhang F angegeben.
Ausgabe 7/15, EUR 49,80 für DVGW-Mitglieder, EUR 66,40 für Nicht-Mitglieder

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