Generic filters
FS Logoi

Neuerscheinung: G 492 Entwurf

"Gas-Messanlagen für einen Betriebsdruck bis einschließlich 100 bar; Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme, Betrieb und Instandhaltung"

von | 19.08.20

NULL
Diese Technische Regel gilt für die Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und Betrieb sowie für Stilllegung und Entsorgung von Gas-Messanlagen für einen Auslegungsdruck bis einschließlich 100 bar in Gastransport- und Verteilungssystemen, sowie für Anlagen zur Versorgung des Gewerbes und der Industrie mit Prozessgas. Das Arbeitsblatt gilt für alle geeicht betriebenen Gas-Messanlagen im geschäftlichen und amtlichen Verkehr sowie Anlagen, bei denen die Messung im öffentlichen Interesse liegt. Das sind Messanlagen, die mit Gasen nach den DVGW-Arbeitsblättern G 260 mit Ausnahme von Flüssiggas (3. Gasfamilie) und G 262 betrieben werden. Dieses DVGW-Arbeitsblatt ist eine detailliertere Technische Regel im Sinne des Anwendungsbereiches von DIN EN 1776. Im Fall von Erdgasen mit Wasserstoffanteilen sind metrologisch insbesondere die Technische Richtlinie der PTB, TR-G 19, und das DVGW-Arbeitsblatt G 486 zu beachten. Für die Unterbringung und das Sicherheitskonzept für Gas-Messanlagen und Gas-Messanlagen in Gas-Druckregelanlagen ist das DVGW-Arbeitsblatt G 491 zu beachten. In Verbindung mit Netzanschlüssen im Geltungsbereich des DVGW-Arbeitsblattes G 459-1 bzw. in Verbindung mit Gas-Druckregelungen im Geltungsbereich des DVGW-Arbeitsblattes G 459-2 ist das jeweilige Arbeitsblatt zu beachten. Dies gilt für stationäre und mobile Anlagen. Die Anforderungen des DVGW-Arbeitsblattes G 600 (TRGI) sind in dessen Anwendungsbereich zu berücksichtigen. Für Gas-Messanlagen mit einem Auslegungsdruck von mehr als 100 bar ist diese Technische Regel sinngemäß anzuwenden. Es kann auch sinngemäß auf Messanlagen, die dem Emissionshandel unterliegen, und sonstige Gas-Messanlagen angewendet werden. Dieses DVGW-Arbeitsblatt gilt nicht für Gas-Messanlagen, die vor der Veröffentlichung dieses Arbeitsblattes in Betrieb genommen worden sind. Werden für den Betrieb durch Erkenntnisse und Änderung der technischen Regelwerke bezüglich Metrologie, Konstruktion und Prozess neue Anforderungen oder Sicherheitsrisiken erkannt, sind vom Betreiber die Anforderungen und das Risiko zu bewerten und es sind ggf. Maßnahmen zur Anpassung an den Stand der Technik zu ergreifen. Ausgabe 7/20 Einspruchsfrist: 09.11.2020

Diese Technische Regel gilt für die Planung, Fertigung, Errichtung, Prüfung, Inbetriebnahme und Betrieb sowie für Stilllegung und Entsorgung von Gas-Messanlagen für einen Auslegungsdruck bis einschließlich 100 bar in Gastransport- und Verteilungssystemen, sowie für Anlagen zur Versorgung des Gewerbes und der Industrie mit Prozessgas.
Das Arbeitsblatt gilt für alle geeicht betriebenen Gas-Messanlagen im geschäftlichen und amtlichen Verkehr sowie Anlagen, bei denen die Messung im öffentlichen Interesse liegt. Das sind Messanlagen, die mit Gasen nach den DVGW-Arbeitsblättern G 260 mit Ausnahme von Flüssiggas (3. Gasfamilie) und G 262 betrieben werden.
Dieses DVGW-Arbeitsblatt ist eine detailliertere Technische Regel im Sinne des Anwendungsbereiches von DIN EN 1776. Im Fall von Erdgasen mit Wasserstoffanteilen sind metrologisch insbesondere die Technische Richtlinie der PTB, TR-G 19, und das DVGW-Arbeitsblatt G 486 zu beachten.
Für die Unterbringung und das Sicherheitskonzept für Gas-Messanlagen und Gas-Messanlagen in Gas-Druckregelanlagen ist das DVGW-Arbeitsblatt G 491 zu beachten. In Verbindung mit Netzanschlüssen im Geltungsbereich des DVGW-Arbeitsblattes G 459-1 bzw. in Verbindung mit Gas-Druckregelungen im Geltungsbereich des DVGW-Arbeitsblattes G 459-2 ist das jeweilige Arbeitsblatt zu beachten. Dies gilt für stationäre und mobile Anlagen. Die Anforderungen des DVGW-Arbeitsblattes G 600 (TRGI) sind in dessen Anwendungsbereich zu berücksichtigen.
Für Gas-Messanlagen mit einem Auslegungsdruck von mehr als 100 bar ist diese Technische Regel sinngemäß anzuwenden. Es kann auch sinngemäß auf Messanlagen, die dem Emissionshandel unterliegen, und sonstige Gas-Messanlagen angewendet werden.
Dieses DVGW-Arbeitsblatt gilt nicht für Gas-Messanlagen, die vor der Veröffentlichung dieses Arbeitsblattes in Betrieb genommen worden sind. Werden für den Betrieb durch Erkenntnisse und Änderung der technischen Regelwerke bezüglich Metrologie, Konstruktion und Prozess neue Anforderungen oder Sicherheitsrisiken erkannt, sind vom Betreiber die Anforderungen und das Risiko zu bewerten und es sind ggf. Maßnahmen zur Anpassung an den Stand der Technik zu ergreifen.
Ausgabe 7/20

Einspruchsfrist: 09.11.2020

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Live-Webinar: Muffensysteme für einen effizienten Wärmenetzausbau
Live-Webinar: Muffensysteme für einen effizienten Wärmenetzausbau

Wie lassen sich Fern- und Nahwärmenetze unter hohem Zeit- und Kostendruck effizient realisieren? Dieser Frage widmet sich das Live-Webinar von BGS am 12. November 2026 um 11 Uhr. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Muffensysteme und ihr Einfluss auf Montageaufwand, Baustellenablauf und Wirtschaftlichkeit.

mehr lesen
IKT-Konferenz zu KI, Drohnen, Robotern weltweit: Was ist neu im Kanal?
IKT-Konferenz zu KI, Drohnen, Robotern weltweit: Was ist neu im Kanal?

Das IKT lädt Fachleute aus aller Welt zur dritten internationalen Konferenz „AI, Drones, Sensors and Robots for Smart Sewers and Urban Drainage“ ein. Am 3. und 4. Februar 2027 in Gelsenkirchen geht es um neue Technologien für Kanalnetze und Stadtentwässerung – und um die Frage, was sie in der Praxis leisten. Präsentationsvorschläge sind bis zum 31. Oktober 2026 willkommen.

mehr lesen
Ingenieure ohne Grenzen verbessern weltweit Lebensbedingungen
Ingenieure ohne Grenzen verbessern weltweit Lebensbedingungen

Der gemeinnützige Verein Ingenieure ohne Grenzen e. V. hat seit seiner Gründung im Jahr 2003 gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen im Globalen Süden zahlreiche Infrastrukturprojekte in den Bereichen Wasser, Sanitärversorgung, Energie und Bildung realisiert. Rund 900 Ehrenamtliche haben sich dafür in 28 deutschen Regionalgruppen organisiert. Aktuelle Projekte sind unter anderem in Sierra Leone, Tansania, Simbabwe, Uganda und Kenia entstanden.

mehr lesen

Publikationen zum Thema