Werden im Rahmen der Streckenkontrolle Veränderungen in der Leitungstrasse festgestellt, die eine Abweichung von vorgegebenen Überdeckungshöhen vermuten lässt, so ist die Überdeckung der Gasleitung zu prüfen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich die Vorgaben aus den Regelwerken an Überdeckungshöhen zum Schutz von Gashochdruckleitungen verändert. Maßgeblich für die notwendige Überdeckung sind die technischen Regeln zum Zeitpunkt der Leitungserrichtung und Angaben aus privatrechtlichen Verträgen, soweit aufgrund geänderter Oberflächennutzung oder Umgebungsbedingungen keine sicherheitstechnischen Bedenken bestehen. Das DVGW-Merkblatt G 456 enthält Empfehlungen für die Bewertung und Sicherung von im Bestand befindlichen Gashochdruckleitungen bei der Feststellung von reduzierten Rohrdeckungen.
Dieses DVGW-Merkblatt ergänzt die technischen Regelwerke G 466-1, G 463 sowie DIN EN 1594 und gilt für im Bestand befindliche Gasleitungen zur Versorgung der Allgemeinheit mit Gas sowie der damit verbundenen Leitungen auf Werksgeländen mit einem Auslegungsdruck von mehr als 16 bar aus Stahlrohren, die der Fortleitung von Gasen nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 260 dienen.
Ausgabe 9/20
Premiere für Tag der Kommunen auf der E-world 2026
Am 12. Februar 2026 findet erstmals ein neues Format im Rahmen der E‑world energy & water statt: Mit dem „Tag der Kommunen“ schaffen die Veranstalter von Europas Leitmesse der Energiewirtschaft eine neue Plattform für Städte, Gemeinden und kommunale Unternehmen. Die Veranstaltung bietet kommunalen Akteurinnen und Akteuren wertvollen Input für ihre aktuellen Herausforderungen und Gelegenheit zum Austausch untereinander und mit der Energiebranche.








