Generic filters
FS Logoi

Neuerscheinung: G 1000

„Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Unternehmen für den Betrieb von Anlagen zur leitungsgebundenen Versorgung der Allgemeinheit mit Gas (Gasversorgungsanlagen)“

von | 26.10.20

NULL
Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und seine Begründung fordern von den Unternehmen für den Betrieb von Gasversorgungsanlagen die Erfüllung personeller, wirtschaftlicher und technischer Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit, um eine möglichst sichere, preisgünstige sowie umweltverträgliche Energieversorgung auf Dauer zu gewährleisten. Die Gashochdruckleitungsverordnung (GasHDrLtgV) konkretisiert diese Anforderung, indem sie von den Betreibern von Gashochdruckleitungen ein Managementsystem zur Gewährleistung der technischen Sicherheit als Bestandteil der Betriebsführung fordert. Das Technische Sicherheitsmanagementsystem (TSM) des DVGW wird explizit als Beispiel für ein solches Managementsystem genannt. Das vom Projektkreis „GW Technisches Sicherheitsmanagement“ erarbeitete DVGW-Arbeitsblatt G 1000 beschreibt das TSM des DVGW für Gasversorgungsanlagen. Es enthält Anforderungen an die Qualifikation des Personals und die Organisation von Unternehmen für den technischen Betrieb von Anlagen zur leitungsgebundenen Versorgung der Allgemeinheit mit Gas. Ziel ist es, eine Grundlage zur sicheren Gasversorgung im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes zu schaffen. In diesem DVGW-Arbeitsblatt werden die Anforderungen an die Unternehmen, unabhängig von den Eigentumsverhältnissen und der Organisationsform, für den Betrieb von Gasversorgungsanlagen hinsichtlich der Aufbau- und Ablauforganisation dargestellt. Eine ausreichende Qualifikation und Organisation der Unternehmen ist Voraussetzung, um Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung der erforderlichen Gasversorgungsanlagen, auch unter Beachtung der Sicherheits- und Umweltvorschriften, sicherzustellen. Durch die vorliegende Überarbeitung des DVGW-Arbeitsblattes G 1000 werden die Erfahrungen, die bisher im Zuge der Umsetzung des TSM des DVGW gewonnen wurden, berücksichtigt. Die Qualifikationsanforderungen an die Fachkräfte und technischen Führungskräfte wurden an die Entwicklungen im nationalen und europäischen Qualifikationsrahmen angepasst. Mögliche Ausnahmen von den Regelanforderungen an die Qualifikation der technischen Führungskräfte wurden konkretisiert. Das DVGW-Arbeitsblatt G 1000 ist die Basis für das TSM Gas des DVGW und somit ein Führungsinstrumentarium, um Unternehmensziele unter beherrschten Bedingungen umzusetzen. Das TSM unterstützt Unternehmen, ihre Ziele zu verwirklichen sowie die für die Umsetzung notwendigen Prozesse sicherzustellen und kontinuierlich zu verbessern. Die Einhaltung des geltenden Ordnungsrahmens ist hierbei ein grundsätzlicher Bestandteil. Zugeschnitten auf die notwendigen spezifischen Bedürfnisse der Versorgungsunternehmen, hat der DVGW dieses im DVGW-Arbeitsblatt G 1000 als anerkannte Regel der Technik veröffentlicht. Zur Umsetzung dieses technischen Regelwerkes in die Praxis haben sich die Leitfäden des Technischen Sicherheitsmanagements des DVGW, bekannt als TSM-Leitfäden, bewährt. Ausgabe 9/20

Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und seine Begründung fordern von den Unternehmen für den Betrieb von Gasversorgungsanlagen die Erfüllung personeller, wirtschaftlicher und technischer Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit, um eine möglichst sichere, preisgünstige sowie umweltverträgliche Energieversorgung auf Dauer zu gewährleisten. Die Gashochdruckleitungsverordnung (GasHDrLtgV) konkretisiert diese Anforderung, indem sie von den Betreibern von Gashochdruckleitungen ein Managementsystem zur Gewährleistung der technischen Sicherheit als Bestandteil der Betriebsführung fordert. Das Technische Sicherheitsmanagementsystem (TSM) des DVGW wird explizit als Beispiel für ein solches Managementsystem genannt.
Das vom Projektkreis „GW Technisches Sicherheitsmanagement“ erarbeitete DVGW-Arbeitsblatt G 1000 beschreibt das TSM des DVGW für Gasversorgungsanlagen. Es enthält Anforderungen an die Qualifikation des Personals und die Organisation von Unternehmen für den technischen Betrieb von Anlagen zur leitungsgebundenen Versorgung der Allgemeinheit mit Gas. Ziel ist es, eine Grundlage zur sicheren Gasversorgung im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes zu schaffen.
In diesem DVGW-Arbeitsblatt werden die Anforderungen an die Unternehmen, unabhängig von den Eigentumsverhältnissen und der Organisationsform, für den Betrieb von Gasversorgungsanlagen hinsichtlich der Aufbau- und Ablauforganisation dargestellt. Eine ausreichende Qualifikation und Organisation der Unternehmen ist Voraussetzung, um Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung der erforderlichen Gasversorgungsanlagen, auch unter Beachtung der Sicherheits- und Umweltvorschriften, sicherzustellen.
Durch die vorliegende Überarbeitung des DVGW-Arbeitsblattes G 1000 werden die Erfahrungen, die bisher im Zuge der Umsetzung des TSM des DVGW gewonnen wurden, berücksichtigt. Die Qualifikationsanforderungen an die Fachkräfte und technischen Führungskräfte wurden an die Entwicklungen im nationalen und europäischen Qualifikationsrahmen angepasst. Mögliche Ausnahmen von den Regelanforderungen an die Qualifikation der technischen Führungskräfte wurden konkretisiert.
Das DVGW-Arbeitsblatt G 1000 ist die Basis für das TSM Gas des DVGW und somit ein Führungsinstrumentarium, um Unternehmensziele unter beherrschten Bedingungen umzusetzen. Das TSM unterstützt Unternehmen, ihre Ziele zu verwirklichen sowie die für die Umsetzung notwendigen Prozesse sicherzustellen und kontinuierlich zu verbessern. Die Einhaltung des geltenden Ordnungsrahmens ist hierbei ein grundsätzlicher Bestandteil. Zugeschnitten auf die notwendigen spezifischen Bedürfnisse der Versorgungsunternehmen, hat der DVGW dieses im DVGW-Arbeitsblatt G 1000 als anerkannte Regel der Technik veröffentlicht. Zur Umsetzung dieses technischen Regelwerkes in die Praxis haben sich die Leitfäden des Technischen Sicherheitsmanagements des DVGW, bekannt als TSM-Leitfäden, bewährt.
Ausgabe 9/20

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Führungswechsel bei Hauff-Technik
Führungswechsel bei Hauff-Technik

Nach mehr als zwanzig Jahren an der Spitze der Hauff-Technik GmbH & Co. KG übergibt Dr. Michael Seibold die operative Leitung zum Jahresbeginn 2026 an seinen Nachfolger Dr. Daniel Philippe Stier. Seibold hatte bereits im Sommer 2025 seinen Rückzug angekündigt und begleitet den Übergabeprozess seither aktiv.

mehr lesen
Heidelberger Bahnstadt: mit reduziertem Fußabdruck in Richtung Klimaanpassung
Heidelberger Bahnstadt: mit reduziertem Fußabdruck in Richtung Klimaanpassung

Urbane Räume umweltfreundlich und klimaresilient zu gestalten ist in der Stadtplanung heute wichtiger denn je. Ein Vorzeigeprojekt ist hier der Heidelberger Stadtteil Bahnstadt. Mit Hilfe von Funke-Produkten wie den klimafreundlich hergestellten Pipe2Pipe®-Kanalrohren und der KS-Bluebox® wird das Regenwasserkonzept ressourcenschonend und verantwortungsvoll an die Anforderungen von morgen angepasst.

mehr lesen
Hochwertige Rohrsysteme für wegweisendes UrbanTurn-Vorhaben
Hochwertige Rohrsysteme für wegweisendes UrbanTurn-Vorhaben

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundsvorhaben EnEff:Wärme: UrbanTurn – Wandelung der urbanen leitungsgebundenen Wärmeversorgung wird erforscht, wie bestehende Fernwärmenetze für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien qualifiziert werden können. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei BRUGG Pipes.

mehr lesen
Deutsch-indische Wasserstoff-Kooperation unterzeichnet
Deutsch-indische Wasserstoff-Kooperation unterzeichnet

Am 12. Januar 2026 unterzeichneten Bundeskanzler Friedrich Merz und der indische Premierminister Narendra Modi eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich sauberer Energie und bekräftigten damit die Kooperation zwischen dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und der indischen Regulierungsbehörde für Erdöl und Erdgas (PNGRB).

mehr lesen
Mit cleverer Verbaulösung in Wolfsburg ging es im Baugraben zügig voran
Mit cleverer Verbaulösung in Wolfsburg ging es im Baugraben zügig voran

Die Zeit drängte bei der Erneuerung eines Teilstücks des Wolfsburger Fernwärmenetzes. Pünktlich vor Beginn der Heizperiode 2023/2024 mussten die Arbeiten abgeschlossen sein. Um die Kunststoffmantelrohrpaare auf der rund 1,1 km langen Strecke entlang der viel befahrenen Heinrich-Nordhoff-Straße schnell und vor allem sicher verlegen zu können, kam in den Leitungsgräben das einfach zu montierende E+S LBR-Leichtverbausystem von terra infrastructure zum Einsatz.

mehr lesen

Publikationen zum Thema

Polyamid 12 für den Betrieb von Gasrohrleitungen bis 16/18 bar

Polyamid 12 für den Betrieb von Gasrohrleitungen bis 16/18 bar

Autor: Von Hermann van Laak, Jan Heimink, Andreas Frank, Mario Messiha, Thomas Kratochvilla und Christoph Bruckner
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Dieser Fachbericht präsentiert Polyamid 12 (PA-U12) für Hochdruckrohrleitungen als eine einfach zu installierende Alternative zu Stahl. Sie weist das hervorragende Eigenschaftsprofil von PA-U12-Rohren für alternative Verlegetechniken nach, und dass ...

Zum Produkt

Digitale Kommunikation für sichere Netze

Digitale Kommunikation für sichere Netze

Autor: Von Christoph Ketteler
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

...

Zum Produkt

Höchste Qualitätsstandards an Isolierflanschverbindungen sichern Versorgungssicherheit

Höchste Qualitätsstandards an Isolierflanschverbindungen sichern Versorgungssicherheit

Autor: Von Marc Oehlmann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Das Celler Unternehmen ISOflanges hat sich entschieden, seine Isolierflanschkonstruktionen der HP2-Baureihe zusätzlich vom DVGW zertifizieren zu lassen, damit seine Kunden noch einen zusätzlichen Nachweis erhalten, dass bei den Isolierflanschen ...

Zum Produkt