Generic filters
FS Logoi

Entwurf: DWA-Merkblatt M 119

Aufruf zur Stellungnahme "Risikomanagement in der kommunalen Überflutungsvorsorge" bis zum 30. September 2015.

von | 29.06.15

NULL
Die Analyse der Überflutungsgefährdung und des Schadenspotenzials durch lokale Starkregen und die Bewertung der daraus resultierenden Überflutungsrisiken sind Inhalt eines Merkblatts, das die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) herausgegeben hat. Der Entwurf mit dem Titel „Risikomanagement in der kommunalen Überflutungsvorsorge – Analyse von Überflutungsgefährdungen und Schadenspotenzialen zur Bewertung von Überflutungsrisiken“ enthält Erläuterungen, Empfehlungen und Hinweise für eine methodisch fundierte Bearbeitung der Überflutungsproblematik sowie für die Erarbeitung qualifizierter Planungsgrundlagen zur Entwicklung wirkungsvoller, wirtschaftlich vertretbarer notwendiger Schutzmaßnahmen. In den zurückliegenden Jahren haben lokal auftretende Starkniederschläge mehrfach schwere Überflutungen mit erheblichen Sachschäden verursacht. Die große Relevanz derartiger Überflutungsereignisse wird durch die mögliche Zunahme von Starkregen als Folge des Klimawandels verstärkt. Zugleich rücken die Ungewissheiten bei den Planungsgrundlagen und Eingangsgrößen zur maßgeblichen Niederschlagsbelastung stärker in den Fokus. Diese Sachverhalte bedingen eine Neuorientierung der bislang auf bestimmte statistische Wiederkehrzeiten ausgerichteten Bemessungsansätze und Nachweiskriterien. DWA-M 119 baut auf den Vorgaben und Empfehlungen der Norm DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ sowie des Arbeitsblatts DWA-A 118 „Hydraulische Bemessung und Nachweis von Entwässerungssystemen“ zur hydraulischen Leistungsfähigkeit dieser Systeme auf. Entsprechend des Anwendungsbereichs des Arbeitsblatts und abweichend vom Gültigkeitsbereich der DIN EN 752 gelten die Ausführungen in erster Linie für öffentliche Entwässerungssysteme. Im übertragenen Sinne können sie aber auch für Bewertungen der Überflutungsgefährdung größerer privater Flächeneinheiten (Gewerbe- und Industriebetriebe, Wohnanlagen usw.) angewandt werden. Das Merkblatt richtet sich an planende Ingenieure, kommunale Entwässerungsbetriebe und fachlich zuständige Behörden sowie an die mit der Risikokommunikation befassten oder von ihr angesprochenen Gruppen, zum Beispiel kommunalpolitische Entscheidungs- und Funktionsträger, kommunale Fachplanungsstellen, Ämter und Betriebe, betroffene (regionale) Planungsverbände, Straßenbaulastträger, Verkehrsbetriebe, Grundstückseigentümer, Kanalanschlussnehmer und an die Bevölkerung. Frist zur Stellungnahme: Das Merkblatt DWA-M 119 wird bis zum 30. September 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) Dipl.-Ing. Christian Berger Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel: 02242/872 126, E-Mail: berger@dwa.de Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.

Die Analyse der Überflutungsgefährdung und des Schadenspotenzials durch lokale Starkregen und die Bewertung der daraus resultierenden Überflutungsrisiken sind Inhalt eines Merkblatts, das die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) herausgegeben hat. Der Entwurf mit dem Titel „Risikomanagement in der kommunalen Überflutungsvorsorge – Analyse von Überflutungsgefährdungen und Schadenspotenzialen zur Bewertung von Überflutungsrisiken“ enthält Erläuterungen, Empfehlungen und Hinweise für eine methodisch fundierte Bearbeitung der Überflutungsproblematik sowie für die Erarbeitung qualifizierter Planungsgrundlagen zur Entwicklung wirkungsvoller, wirtschaftlich vertretbarer notwendiger Schutzmaßnahmen.
In den zurückliegenden Jahren haben lokal auftretende Starkniederschläge mehrfach schwere Überflutungen mit erheblichen Sachschäden verursacht. Die große Relevanz derartiger Überflutungsereignisse wird durch die mögliche Zunahme von Starkregen als Folge des Klimawandels verstärkt. Zugleich rücken die Ungewissheiten bei den Planungsgrundlagen und Eingangsgrößen zur maßgeblichen Niederschlagsbelastung stärker in den Fokus. Diese Sachverhalte bedingen eine Neuorientierung der bislang auf bestimmte statistische Wiederkehrzeiten ausgerichteten Bemessungsansätze und Nachweiskriterien.
DWA-M 119 baut auf den Vorgaben und Empfehlungen der Norm DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ sowie des Arbeitsblatts DWA-A 118 „Hydraulische Bemessung und Nachweis von Entwässerungssystemen“ zur hydraulischen Leistungsfähigkeit dieser Systeme auf. Entsprechend des Anwendungsbereichs des Arbeitsblatts und abweichend vom Gültigkeitsbereich der DIN EN 752 gelten die Ausführungen in erster Linie für öffentliche Entwässerungssysteme. Im übertragenen Sinne können sie aber auch für Bewertungen der Überflutungsgefährdung größerer privater Flächeneinheiten (Gewerbe- und Industriebetriebe, Wohnanlagen usw.) angewandt werden.
Das Merkblatt richtet sich an planende Ingenieure, kommunale Entwässerungsbetriebe und fachlich zuständige Behörden sowie an die mit der Risikokommunikation befassten oder von ihr angesprochenen Gruppen, zum Beispiel kommunalpolitische Entscheidungs- und Funktionsträger, kommunale Fachplanungsstellen, Ämter und Betriebe, betroffene (regionale) Planungsverbände, Straßenbaulastträger, Verkehrsbetriebe, Grundstückseigentümer, Kanalanschlussnehmer und an die Bevölkerung.
Frist zur Stellungnahme:
Das Merkblatt DWA-M 119 wird bis zum 30. September 2015 öffentlich zur Diskussion gestellt. Hinweise und Anregungen erbittet die DWA schriftlich, möglichst in digitaler Form, an: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) Dipl.-Ing. Christian Berger Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef Tel: 02242/872 126, E-Mail: berger@dwa.de
Für den Zeitraum des öffentlichen Beteiligungsverfahrens kann der Entwurf kostenfrei im DWA-Entwurfsportal eingesehen werden: www.dwa.de/dwadirekt.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Stabile Energieinfrastruktur: Breite Branchenallianz warnt vor Kurswechsel bei Erdverkabelung
Stabile Energieinfrastruktur: Breite Branchenallianz warnt vor Kurswechsel bei Erdverkabelung

Eine Allianz führender Branchenverbände unter Beteiligung des Rohrleitungsbauverbandes (rbv) spricht sich mit Nachdruck dafür aus, die Nutzung der Erdverkabelung bei Gleichstromprojekten beizubehalten. Die Initiative repräsentiert mehrere tausend deutsche Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von Kabel- und Rohrherstellern über Leitungsbau und Tiefbau bis hin zu spezialisierten Technologieanbietern.

mehr lesen
Fokus auf nachhaltige Leitungsinfrastruktur und grabenlose Technologien
Fokus auf nachhaltige Leitungsinfrastruktur und grabenlose Technologien

Der Bundesverband grabenlose Technologien e. V. (BGT) und der Kunststoffrohrverband e. V. (KRV) stellen auf der IFAT in München in Vorträgen und mit einer Podiumsdiskussion innovative grabenlose Lösungen zur Sanierung erdverlegter kritischer Leitungsinfrastruktur vor. Es geht um nachhaltige, langlebige und zum Abbau des Sanierungsrückstaus in den Kommunen praktikable Lösungen zur Sicherung unserer Daseinsvorsorge.

mehr lesen
VPC® Delta-Ring: Sohlengleich trotz unterschiedlicher Nennweiten
VPC® Delta-Ring: Sohlengleich trotz unterschiedlicher Nennweiten

Bei Kanalsanierungen müssen Tiefbauer häufig unterschiedliche Nennweiten miteinander verbinden. Handelt es sich dabei auch noch um verschiedene Werkstoffe, liegen bauartbedingt stark abweichende Außendurchmesser vor. Mit dem VPC® Delta-Ring lassen sich diese Verbindungen versatzfrei herstellen.

mehr lesen
IFAT: Umwelttechnologien im Fokus von Politik und Wirtschaft
IFAT: Umwelttechnologien im Fokus von Politik und Wirtschaft

Die IFAT Munich 2026 unterstreicht einmal mehr ihre Rolle als zentrale Plattform für Umwelttechnologien: Hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und internationalen Institutionen nutzen die Weltleitmesse vom 4. bis 7. Mai 2026, um zentrale Zukunftsfragen rund um Zirkularität und Klimaschutz zu diskutieren.

mehr lesen
Mennicke und Brochier schließen sich zusammen
Mennicke und Brochier schließen sich zusammen

Die Mennicke Rohrbau GmbH und die Brochier Rohrleitungs- und Anlagenbau GmbH planen einen Zusammenschluss. Künftig sollen beide Unternehmen unter der Firmierung Mennicke+Brochier GmbH auftreten; ergänzend ist die Kurzmarke M+B vorgesehen. Ziel des Vorhabens ist die Bündelung der jeweiligen Kompetenzen.

mehr lesen

Publikationen zum Thema

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Autor: Von Dr. Nils Füchtjohann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Bereits über Jahrzehnte sind GFK-Schlauchliner im Abwasserbereich etabliert. Seit wenigen Jahren halten sie auch zunehmend Einzug in den Trinkwasserbereich. Hygienisch, nachhaltig und projektsicher – für die grabenlose Sanierung von ...

Zum Produkt

Kanalquerschnitts- und Profilvermessung in der Praxis

Kanalquerschnitts- und Profilvermessung in der Praxis

Autor: Von Erik Büttner und Ulrich Jöckel
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Nachdem mit 3D-Kameraequipments auch Querschnitte von Abwasserleitungen vermessen werden sollen, wird sich dieser Fachbericht dem Thema widmen. Vielen sind diverse Fachberichte zu Laserscann, photographischen und manuellen Messmethoden bekannt. Ein ...

Zum Produkt

Rheda-Wiedenbrück: Havarie-Konzept für wichtige Abwasserdruckleitung – Anschlussteil selbst entwickelt

Rheda-Wiedenbrück: Havarie-Konzept für wichtige Abwasserdruckleitung – Anschlussteil selbst entwickelt

Autor: Von Henning Winter und Ludger Wördemann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Fast jede Kommune hat sie: Abwasserdruckleitungen. Und fast jede Kommune hat sie in der Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelt. Doch so langsam kommen viele Druckleitungen in die Flegeljahre. Die KomNetABWASSER-Teilnehmerstadt ...

Zum Produkt