Generic filters
FS Logoi

Aufruf zur Stellungnahme: DWA-M 363

"Herkunft, Aufbereitung und Verwertung von Biogasen"

von | 29.09.17

NULL
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) überarbeitet das Merkblatt DWA-M 363 „Herkunft, Aufbereitung und Verwertung von Biogasen“. Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben erbittet die DWA an Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl, reifenstuhl@dwa.de. Der DWA-Fachausschuss KEK-8 „Biogas“ hat im November 2010 die zweite Auflage des Merkblattes DWA-M 363 unter gleichnamigem Titel veröffentlicht. Weil sowohl die technische als auch die rechtliche Entwicklung im Bereich Biogas in den vergangenen Jahren wesentliche Neuerungen mit sich brachte, hat der Fachausschuss beschlossen, das Merkblatt zu aktualisieren. Das Merkblatt wendet sich an Planer und Betreiber von Anlagen zur Verwertung von Biogasen aus der anaeroben Behandlung organischer Stoffe. Hierzu gehören neben den Klärschlammfaulbehältern und den landwirtschaftlichen Biogasanlagen auch Anlagen zur Behandlung organisch hochbelasteter Abwässer, Abfallvergärungsanlagen oder Deponiegasanlagen. Das Merkblatt stellt für diese Anwendungsbereiche grundlegende Daten und Informationen für Planung und Betrieb zusammen. Dabei wird die Prozesskette ab der Entstehung des Biogases bis zu dessen Verwertung betrachtet. Realistische Angaben zur Biogasausbeute der verschiedenen Anlagentypen geben wichtige Hinweise auf die zu erwartenden Energieerträge. Das Merkblatt beschreibt die Grundlagen der relevanten Möglichkeiten zur Verwertung, vom einfachen Gaskessel über den Einsatz von Blockheizkraftwerken bis hin zur Gaseinspeisung. Es bildet damit die Basis für die vertiefenden Betrachtungen der auf bestimmte Verfahrensstufen spezialisierten DWA-Regewerke, wie z. B. zur Speicherung (DWA-M 375, 376, 377), zur Aufbereitung (DWA-M 361) oder zu Fackeln (DWA-M 305). Im Zuge der Überarbeitung werden auch die Schnittstellen zu diesen – inzwischen teils neu erschienenen – vertiefenden Regelwerken optimiert werden. Hieraus wird sich voraussichtlich auch eine Änderung des Titels des Merkblattes DWA-M 363 ergeben, um die thematische Abgrenzung zwischen den Regelwerken im Bereich Biogas deutlicher zu machen. Die Aktualisierung des Merkblattes DWA-M 363 wird im Rahmen der „Kooperation Biogas“ erarbeitet werden, die gemeinsam von der DWA, dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und dem Fachverband Biogas (FvB) partnerschaftlich getragenen wird.

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) überarbeitet das Merkblatt DWA-M 363 „Herkunft, Aufbereitung und Verwertung von Biogasen“.
Hinweise und Anregungen zu diesem Vorhaben erbittet die DWA an Dipl.-Ing. Reinhard Reifenstuhl, reifenstuhl@dwa.de.
Der DWA-Fachausschuss KEK-8 „Biogas“ hat im November 2010 die zweite Auflage des Merkblattes DWA-M 363 unter gleichnamigem Titel veröffentlicht. Weil sowohl die technische als auch die rechtliche Entwicklung im Bereich Biogas in den vergangenen Jahren wesentliche Neuerungen mit sich brachte, hat der Fachausschuss beschlossen, das Merkblatt zu aktualisieren.
Das Merkblatt wendet sich an Planer und Betreiber von Anlagen zur Verwertung von Biogasen aus der anaeroben Behandlung organischer Stoffe. Hierzu gehören neben den Klärschlammfaulbehältern und den landwirtschaftlichen Biogasanlagen auch Anlagen zur Behandlung organisch hochbelasteter Abwässer, Abfallvergärungsanlagen oder Deponiegasanlagen. Das Merkblatt stellt für diese Anwendungsbereiche grundlegende Daten und Informationen für Planung und Betrieb zusammen. Dabei wird die Prozesskette ab der Entstehung des Biogases bis zu dessen Verwertung betrachtet. Realistische Angaben zur Biogasausbeute der verschiedenen Anlagentypen geben wichtige Hinweise auf die zu erwartenden Energieerträge. Das Merkblatt beschreibt die Grundlagen der relevanten Möglichkeiten zur Verwertung, vom einfachen Gaskessel über den Einsatz von Blockheizkraftwerken bis hin zur Gaseinspeisung. Es bildet damit die Basis für die vertiefenden Betrachtungen der auf bestimmte Verfahrensstufen spezialisierten DWA-Regewerke, wie z. B. zur Speicherung (DWA-M 375, 376, 377), zur Aufbereitung (DWA-M 361) oder zu Fackeln (DWA-M 305). Im Zuge der Überarbeitung werden auch die Schnittstellen zu diesen – inzwischen teils neu erschienenen – vertiefenden Regelwerken optimiert werden. Hieraus wird sich voraussichtlich auch eine Änderung des Titels des Merkblattes DWA-M 363 ergeben, um die thematische Abgrenzung zwischen den Regelwerken im Bereich Biogas deutlicher zu machen. Die Aktualisierung des Merkblattes DWA-M 363 wird im Rahmen der „Kooperation Biogas“ erarbeitet werden, die gemeinsam von der DWA, dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und dem Fachverband Biogas (FvB) partnerschaftlich getragenen wird.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Stadtentwässerungen rüsten sich gegen Trockenheit und Fachkräftemangel
Stadtentwässerungen rüsten sich gegen Trockenheit und Fachkräftemangel

Trockene Sommer und ein wachsender Fachkräftemangel setzen kommunale Abwasserbetriebe unter Druck. Das Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) hat mit 2 Initiativen im Rahmen des KomNetABWASSER reagiert: einem Strategiedialog zu Trockenheit und Hitze sowie einer neuen berufsbegleitenden Studienreihe für Fachkräfte in der Stadtentwässerung. Beide Angebote richten sich an kommunale Betriebe, die sich auf veränderte Bedingungen einstellen müssen.

mehr lesen
Krankenhaus schließt an neues Fernwärmenetz an
Krankenhaus schließt an neues Fernwärmenetz an

Das Klinikum Bremen-Nord hat seine Wärmeversorgung von Erdgas auf Fernwärme umgestellt. Das hat Enercity Contracting am 2. September mitgeteilt. Seit dem 22. Juni hat das Krankenhaus Wärme aus dem Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk im Wollkämmerei-Quartier über das neue Netz bezogen. Die Umstellung hat jährlich 7,7 Millionen Kilowattstunden Erdgas und rund 1.500 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Der Anschluss markiert zugleich den Abschluss des ersten Bauabschnitts des Wärmenetzes in Bremen-Nord.

mehr lesen
Wie lässt sich die Regenwasserbewirtschaftung digital planen?
Wie lässt sich die Regenwasserbewirtschaftung digital planen?

Der AquaFlowManager von Funke Kunststoffe unterstützt die digitale Planung und Dimensionierung von Anlagen zur Regenwasserbewirtschaftung. Das webbasierte Tool führt Planer, Kommunen und ausführende Unternehmen von der Berechnung über Produktauswahl und Kostenabschätzung bis zur Dokumentation.

mehr lesen
Neues Vortriebsverfahren für HGÜ-Leitungen überzeugt
Neues Vortriebsverfahren für HGÜ-Leitungen überzeugt

Bei einer zweiwöchigen Vorführkampagne am Standort Suhl/Thüringen präsentierte die allunderground GmbH im Juli 2026 erstmals einem breiten Fachpublikum ihr einstufiges, grabenloses Bohrverfahren im Live-Betrieb: Das Kabelschutzrohr dient dabei zugleich als Vortriebsrohr. Rund 15 Unternehmen und Organisationen verfolgten eine 70-m-Bohrung im Buntsandstein, darunter drei der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber, die DB InfraGO sowie führende Leitungsbauunternehmen. Der Beitrag von Christian Pietrulla beschreibt Verfahren, Maschinentechnik und die Resonanz der Fachbesucher.

mehr lesen

Publikationen zum Thema