Der Anteil sauberer Energiequellen soll in der EU bis 2030 auf 32 % gegenüber 1990 steigen. Zugleich soll der Energieverbrauch in diesem Zeitraum europaweit um 32,5 % gesenkt werden. Gleichzeitig erarbeitet die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ derzeit einen Plan, um die Kohleverstromung in Deutschland schrittweise zu reduzieren und schließlich zu beenden.
Auf diesem Zielkurs können Gase und Gasinfrastrukturen einen zentralen Beitrag zur Treibhausgasneutralität leisten. Im politischen Dialog diskutiert die Energiewirtschaft derzeit intensiv über geeignete Rahmenbedingungen, damit Erdgas und grüne Gase ihre Klimavorteile in der Stromerzeugung, im Verkehrssektor sowie im Wärmemarkt voll ausspielen können. Die gat 2018 leistet dazu als größte Kommunikationsdrehscheibe der Branche einen wichtigen Beitrag. Für Vorträge, Diskussionen und Interviews konnten hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Industrie gewonnen werden, darunter z. B. Frode Leversund von der norwegischen GASSCO. Zudem steht mit einer Keynote von Dr. Oleg Aksyutin, Mitglied des Gazprom-Vorstands, die Vision einer CO2-armen Energieversorgung aus der Sicht des russischen Erdgasproduzenten auf der Agenda der diesjährigen gat.
Begleitet wird das Kongressprogramm von einer vielseitigen Gas-Wasser-Dialogmesse. Auf rund 6.000 m² Ausstellungsfläche präsentieren über 100 Aussteller innovative Produkte und Dienstleistungen beider Branchen. Fachmesse, Kongress und zwei kommunikative Abendveranstaltungen bieten ideale Gelegenheiten, persönliche Netzwerke gezielt zu erweitern.
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Saarland startet Bau grenzüberschreitender Wasserstoffleitung
Der Netzbetreiber Creos Deutschland hat in Wallerfangen den Bau einer neuen Wasserstoffleitung gestartet. Die rund 17 Kilometer lange Trasse zwischen Leidingen und Dillingen bildet den deutschen Abschnitt der grenzüberschreitenden Verbindung MosaHYc, die künftig Wasserstoff aus Frankreich ins Saarland transportieren soll. Die Bauarbeiten sollen rund eineinhalb Jahre dauern.






