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ptc geht online wegen COVID-19

EITEP demonstriert Innovationskraft mit der Durchführung einer digitalen Version der Pipeline Technology Conference (ptc), Europas wichtigster Pipeline-Konferenz und -Ausstellung. Das Alternativangebot macht aus der Not eine Tugend und ermöglicht den sicheren Austausch über neueste Pipeline-Technologien auch in Zeiten des grassierenden Coronavirus. Die digitale Alternative findet zur geplanten Zeit der Präsenzveranstaltung statt, vom 30. März bis zum 2. April.

von | 26.03.20

Die jährliche Pipeline Technology Conference (ptc) wird dieses Jahr in einer digitalen Variante ausgetragen. Dies kündigte der Veranstalter EITEP aus Hannover unmittelbar im Nachgang der Absage der Präsenzveranstaltung an. Das grassierende Coronavirus hat eine sichere Durchführung der Veranstaltung unmöglich gemacht und zur Absage zahlreicher namhafter Veranstaltung weltweit geführt.
Die ptc ist Europas führendes Pipeline-Event und gleichzeitig eine Veranstaltung mit einem sehr hohen Internationalisierungsgrad: über 70 % der Teilnehmer kommen aus dem Ausland, aus allen Kontinenten der Welt. Insgesamt 55 Ländern sind auf der ptc vertreten, was sie zur internationalsten Veranstaltung der Branche macht. Die Durchführung der Veranstaltung stand kurz bevor, als die Coronaproblematik dramatisch an Schärfe gewann.
„Wir bedauern diesen Schritt außerordentlich, zumal wir stolz darauf sind, dass das ptc so viel fachlichen Austausch und persönliche Nähe ermöglicht hat. Seit 15 Jahren sind wir die zentrale Plattform für Pipeline-Betreiber und Technologieanbieter, wenn es um Pipeline-Themen entlang der gesamten Wertschöpfungskette geht. Aber die Sicherheit unserer Teilnehmer steht für uns an erster Stelle, zumal wir eine Konferenz mit dem Schwerpunkt Sicherheit sind“, sagt Dr. Klaus Ritter, Präsident des Veranstalters EITEP.
Anders als viele andere wegen COVID-19 abgesagte Veranstaltungen wird die ptc jedoch nicht einfach alternativlos gestrichen. „Wir haben überlegt, wie wir die zahlreichen hochwertigen technischen Präsentationen eben doch noch der Öffentlichkeit präsentieren können. Und wie wir vor allen Dingen die Möglichkeit einräumen können für Gespräche und Diskussionen. Als Lösung haben wir eine eigene App entwickelt“, erläutert Dennis Fandrich, Vorsitzender der ptc.
„Zusätzlich dazu werden alle Fachbeiträge in unserem Pipeline Technology Journal publiziert“. Die registrierten Teilnehmer der ptc können die App kostenfrei installieren. Die App wird ein breites Spektrum an Networking-Möglichkeiten für Referenten, Teilnehmer, Aussteller und Sponsoren umfassen und eine Vielzahl interaktiver Funktionen bieten.
„Auf diese Weise möchten wir unseren bisweilen langjährigen Teilnehmern und Ausstellern die Möglichkeit einräumen, ihre Erkenntnisse zu präsentieren und am Fachdiskurs teilzunehmen – trotz Coronavirus und den Reisebeschränkungen“, sagt Marian Ritter, der für die begleitende Fachausstellung verantwortlich ist. „Unsere Sponsoren und Aussteller erhalten innerhalb der App Werbefläche, um sich gegenüber unseren Besuchern zu präsentieren. Das ist natürlich nicht dasselbe, wie ein richtiger Stand in einer Halle, aber es erzeugt Nutzen für unsere Partner“.
Dieses alternative Format könnte sich in Zukunft als eigenständiges Angebot etablieren, da Pandemien, wie COVID-19, aufgrund der Globalisierung wahrscheinlicher werden. Die Online-ptc findet statt vom 30. März bis zum 2. April 2020. Registrierte Teilnehmer können sich die App kostenfrei herunterladen und das Konferenzprogramm in Anspruch nehmen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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