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Baustart der Anbindungsleitung zum LNG-Terminal Wilhelmshaven

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Autor: Kathrin Mundt

Baustart der Anbindungsleitung zum LNG-Terminal Wilhelmshaven
V.l.: Torben Kleinfeldt, CEO Friedrich Vorwerk Group, Dr. Ing, Thomas Jung, Leiter Projekte Max Streicher GmbH& Co, Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Dr. Thomas Hüwener, Geschäftsführer OGE, Helfried Götz, Bürgermeister Friedeburg, Dr. Ing Christian Boppert, Geschäftsführer Mannesmann Großrohr

Die Open Grid Europe GmbH (OGE) hat am 4. August 2022 in der Gemeinde Friedeburg in Ostfriesland den vorzeitigen Baustart der Wilhelmshavener Anbindungsleitung (WAL) bekanntgegeben.
In Anwesenheit von Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, konnten knapp vier Wochen früher als geplant die Bauarbeiten beginnen.

„Wir sind sehr froh, den Anschluss des ersten deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven bis zum Speicher nach Etzel an das deutsche Ferngasnetz jetzt mit konkreten Baumaßnahmen voranzutreiben. Unser Ziel, Ende des Jahres mit diesem ersten Terminal für Deutschland in Betrieb gehen zu können, bleibt im Plan. Das ist ein echter Mutmacher in einer Zeit, in der wir täglich mit schlechten Nachrichten über die Versorgungssicherheit konfrontiert sind“, so Lies. „Für die kurzfristige Planung und Umsetzung vor Ort war uns eine sehr zügige Genehmigung wichtig. Wir in Niedersachsen setzen dieses Projekt in neuer Deutschlandgeschwindigkeit um. Daran haben viele Kolleginnen und Kollegen in den Genehmigungsbehörden zum Teil Tag und Nacht gearbeitet und dafür bin ich ihnen und genauso den zahlreichen Projektpartnern sehr dankbar“, unterstreicht Lies.

Mit der 26 km langen WAL verbindet OGE das geplante LNG-Terminal in Wilhelmshaven mit dem Gasnetz, um die Kunden in Deutschland mit Energie zu versorgen. Das Projekt startete erst im März dieses Jahres und soll dank einer stark beschleunigten Abwicklung bereits Ende Dezember dieses Jahres seinen Betrieb aufnehmen.
„Nur durch eine gute und enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Behörden und Unternehmen konnten wir diesen wichtigen Meilenstein heute erreichen. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen, die das möglich gemacht haben. Wir müssen jetzt den Schwung nutzen die Leitung in diesem Jahr fertigzustellen. So werden wir einen Beitrag zur Diversifizierung der Lieferquellen und zur Erhöhung der Unabhängigkeit von Russland leisten“, ordnete Thomas Hüwener, Mitglied der Geschäftsführung der OGE, die Bedeutung des Projektes am 4. August ein. „Darüber hinaus ist die WAL zukunftsfähig, denn sie wird auch für den späteren Transport von Wasserstoff tauglich sein“, so Thomas Hüwener abschließend.

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