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Nachhaltiges Bauen mit Recyclingbaustoffen

Die Max Wild GmbH mit Sitz in Berkheim, Baden-Württemberg, hat sich auf das Recycling von mineralischem Abbruch- und Baumaterial spezialisiert und arbeitet dieses zu hochwertigen Sekundärbaustoffen auf. Die Recyclingbaustoffe wie Kiese, Sande, Splitt oder Beton kommen in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz und werden so in den Kreislauf zurückgeführt. Sowohl im Straßen-, Wege- und Verkehrsflächenbau als […]

von | 15.11.23

Recyclingbaustoffe wie Kiese, Sande oder Splitt der Max Wild GmbH können eine umweltfreundliche Alternative sein
Foto: Max Wild

Die Max Wild GmbH mit Sitz in Berkheim, Baden-Württemberg, hat sich auf das Recycling von mineralischem Abbruch- und Baumaterial spezialisiert und arbeitet dieses zu hochwertigen Sekundärbaustoffen auf. Die Recyclingbaustoffe wie Kiese, Sande, Splitt oder Beton kommen in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz und werden so in den Kreislauf zurückgeführt. Sowohl im Straßen-, Wege- und Verkehrsflächenbau als auch im Erd-, Hoch-, und Tiefbau sowie im Garten- und Landschaftsbau werden die Sekundärbaustoffe eingesetzt.

„Baustoffrecycling und Sekundärbaustoffe sind die Zukunft. Nur so kann die Bauwirtschaft sowohl ökologisch wie auch ökonomisch nachhaltig wirtschaften. Auch die Landesabfallgesetze fordern, bevorzugt Recyclingbaustoffe einzusetzen“, erklärt Markus Wild, einer der Geschäftsführer des Unternehmens. „Die Baubranche hat in den vergangenen Jahren deutlich gespürt, was es bedeutet, wenn Rohstoffe wie Sand immer knapper und damit auch teurer werden. Im Recycling von mineralischen Bauabfällen liegt ein großes Potenzial. Dieses Potenzial nutzen wir und stellen zertifizierte Recyclingbaustoffe her. Als Bauunternehmen verbauen wir selbst jährlich rund 200.000 t Recyclingbaustoffe“, so Markus Wild weiter.

Hoher Bedarf an Recycling vorhanden

Mit 220,6 Mio. t (Stand 2020) machen mineralische Abfälle den größten Abfallmassenstrom der Bundesrepublik aus, wie die Bundesvereinigung Recycling-Baustoffe e. V. angibt.

Hochwertiger Sekundärbaustoff: Recycelter Splitt in der Körnung 5/8. Foto: Max Wild

Diese enorme Menge an Material setzt sich aus Boden und Steinen, Bauschutt, Straßenaufbruch und sonstigen mineralischen Baustellenabfällen zusammen.
Die verschiedenen mineralischen Abfälle aus Rück- und Tiefbauarbeiten werden in nass- und trockenmechanischen Aufbereitungsanlagen an über zehn firmeneigenen Standorten von Max Wild zu güteüberwachten Recyclingbaustoffen aufbereitet. Über verschiedene Aufbereitungstechniken, wie Brech- und Siebanlagen, entstehen so aus mineralischen Abfällen Sekundärbaustoffe, die den hohen Qualitätsansprüchen im Tief- und Straßenbau gerecht werden. Auch als Frostschutz- oder Unterbaumaterial kommen sie wieder zum Einsatz und schonen damit gleichzeitig Umwelt und Ressourcen. „Alle unsere Recyclingbaustoffe sind güteüberwacht und umweltanalytisch geprüft und stehen den Primärrohstoffen qualitativ in nichts nach. Mehr noch: Sie sind in der Regel auch kostengünstiger als die Primärrohstoffe“, betont Geschäftsführer Markus Wild.

Nass- und trockenmechanische Aufbereitung

Sande, Kiese und Hartgestein werden als Recyclingbaustoffe in einer nassmechanischen Aufbereitungsanlage im Recyclingzentrum in Eichenberg (bei Berkheim) hergestellt. Die so genannte Bodenwaschanlage nimmt es mit den unterschiedlichsten Abfällen auf: Gleisschotter sowie Bodenaushub. Sogar belastete Böden werden gereinigt und aufgearbeitet. Mit einer Durchsatzleistung von 100 t Aufgabematerial pro Stunde werden aus mineralischen Bauabfällen zertifizierte Sekundärbaustoffe. Die Recyclinganlage trennt den Boden durch ein mehrstufiges Verfahren in seine Einzelbestandteile; die Eingangsmaterialien werden also „gewaschen“. Die bei der Reinigung freigelegten Sand- und Kiesfraktionen werden zu zertifizierten Sekundärbaustoffen. Recycelter Splitt, Asphalt und Beton entstehen mittels trockenmechanischer Aufbereitungstechniken, zum Beispiel durch Brechen und Sieben. Mineralische Bauabfälle wie Beton, Ziegel und Straßenaufbruch aus Sanierungs- und Rückbauarbeiten bekommen so ein zweites Leben in der Bauindustrie.

Recycelte Materialien vielseitig in der Anwendung

„Je nach Einsatz und Anforderung bieten wir unseren Kunden die perfekten Recyclingbaustoffe und ermöglichen ihnen, ihre Bauprojekte ressourcenschonender und auch ökonomisch nachhaltig zu gestalten. Denn die Themen Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit auf der Baustelle sind präsenter denn je“, betont Markus Wild.
Der RW-Sand eignet sich je nach Körnung besonders als Kabelsand, Bettungssand, Pflastersand oder Schüttmaterial. Der RW-Kies hingegen findet unter anderem als Frostschutzschicht, Deckschicht oder Kiestragschicht Anwendung. Je nach Körnung lässt sich das RW-Hartgestein als Frostschutzschicht, Deckschicht, Schottertragschicht und Schüttmaterial verwenden (Körnungen 0/16 und 0/32) oder auch als ideale Gesteinskörnungen für Beton (Körnung 8/16) und Asphalt (Körnung 16/32). RW-Splitt, RC-Asphalt, RC-Beton und RC-Mix ergänzen das breite Sortiment an Recyclingbaustoffen.

(Quelle: Max Wild)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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