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Schachtsanierung mit Glasfaser-Liner

Für die Schachtauskleidung maroder Abwasserschächte bietet Vertiliner ein System an, das aus ECR-Glasfaserbahnen besteht, die mit einem lichthärtenden Kunstharz getränkt sind. Der nahtlose, einstückige Schlauch, der von der Oberkante der Berme bis zur Straßenoberkante reicht, wird verlegefertig zur Baustelle geliefert. Dabei werden im Schacht befindliche Querschnittsänderungen bei der Produktion mit eingearbeitet. Als Kunstharz kommen ein […]

von | 06.08.14

Sanierter Schacht...

Für die Schachtauskleidung maroder Abwasserschächte bietet Vertiliner ein System an, das aus ECR-Glasfaserbahnen besteht, die mit einem lichthärtenden Kunstharz getränkt sind. Der nahtlose, einstückige Schlauch, der von der Oberkante der Berme bis zur Straßenoberkante reicht, wird verlegefertig zur Baustelle geliefert. Dabei werden im Schacht befindliche Querschnittsänderungen bei der Produktion mit eingearbeitet. Als Kunstharz kommen ein ungesättigtes Polyesterharz (Typ 1140 Gruppe 3 nach DIN 18820 Teil 1) bzw. ein Vinylesterharz (Typ 1310 Gruppe 5 nach DIN 18820 Teil 1) zum Einsatz. Von außen wird der Liner mit einer UV-lichten, wasserabstoßenden Dichtfolie umhüllt. Im Inneren ist das Produkt mit einer lichtdurchlässigen Verbundfolie ausgestattet, die nach dem Einbau entfernt wird. Der bei der Aushärtung entstehende Ringspalt von rund  % des Linerradius wird durch ein EPDM-Gummiprofil abgedichtet. Die Platzierung des Dichtprofils wird so gewählt, dass es etwa 10 cm vom unteren Linerende entfernt liegt. Der Vertiliner kann nicht nur in herkömmlichen runden Schächten sondern auch in eckigen oder in Schächten, die ihre Querschnittsform ändern, eingebaut werden. Die Standardlängen des Liners gehen bis 7 m, der Kreisdurchmesser bis 1,5 m und Bauteilumfänge anderer Querschnittsformen bis 4,7 m. Die lieferbaren Wandstärken liegen zwischen  und 20,3 mm. Für einen Betonschacht DN 1000 mit 3,5 m Tiefe werden einschließlich der Montage von Schachtzubehörteilen etwa drei Stunden benötigt. Eine Vorflutsicherung im Hauptgerinne ist nicht erforderlich. Lediglich die Zuläufe in der Schachtwand müssen kurzfristig abgesperrt werden. Die Sanierung des Gerinnes und der Berme wirden je nach Bedarf händisch ausgeführt.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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