Generic filters
FS Logoi

Energieeffiziente Entfernung von sanierungsbedürftigem Korrosionsschutz

Mit dem neuartigen RPR-Induktionsverfahren ist die Augel GmbH, Spezialist für Pipelinebau und Beschichtung, ab sofort in der Lage, sanierungsbedürftigen Korrosionsschutz besonders schnell und ebenso energieeffizient zu entfernen und anschließend durch neue Schutzschichten zu ersetzen. Die Pipeline-Experten aus Weibern haben ein RPR-Induktionsgerät erworben und sich mit der innovativen und patentierten Technologie für die Oberflächenentschichtung von metallischen […]

von | 13.01.22

Besonders dicke Beschichtungen können ohne großen Aufwand und gleichzeitig unter besonders geräuscharmen, staubfreien und sicheren Arbeitsbedingungen entfernt werden
Bildnachweis: Dominik Ketz Fotografie, Augel GmbH

Mit dem neuartigen RPR-Induktionsverfahren ist die Augel GmbH, Spezialist für Pipelinebau und Beschichtung, ab sofort in der Lage, sanierungsbedürftigen Korrosionsschutz besonders schnell und ebenso energieeffizient zu entfernen und anschließend durch neue Schutzschichten zu ersetzen. Die Pipeline-Experten aus Weibern haben ein RPR-Induktionsgerät erworben und sich mit der innovativen und patentierten Technologie für die Oberflächenentschichtung von metallischen Oberflächen umfassend vertraut gemacht.

Die RPR-Induktionstechnologie ermöglicht eine signifikant schnellere Entfernung von Umhüllungen und Beschichtungen an Pipelinerohren im Vergleich mit konventionellen Methoden. Der Hersteller RPR Technologies aus dem norwegischen Skien ermittelte eine rund zehnfach höhere Flächenleistung, kommt diese neue Technologie für die Entfernung des Korrosionsschutzes zum Einsatz. Das RPR-Verfahren wurde dafür entwickelt, besonders dicke Beschichtungen der verschiedensten Beschichtungsmaterialien, wie Lacke, PE oder PUR, ohne großen Aufwand und gleichzeitig unter besonders geräuscharmen, staubfreien und sicheren Arbeitsbedingungen zu entfernen. Nicht zuletzt bleibt der Energiebedarf bei diesem System vergleichsweise geringer als mit den üblichen Methoden der Entfernung von Epoxiden, Farben sowie Brandschutzfarben von metallischen Oberflächen.

Das Verfahren basiert auf der induktiven Erwärmung. Dabei werden von einer Spule lokale Wirbelströme erzeugt, die das Korrosionsschutzmaterial exakt an denjenigen Positionen erwärmen, an denen die Beschichtung abgetragen werden soll. Die Technologie wurde so konzipiert, dass sehr gezielt im Trägermaterial unter der Farbschicht Wärme erzeugt wird. Auf diese Weise erlaubt es diese neue Methode, sehr energieeffizient zu arbeiten. Erfahrungsberichten zufolge benötigt das RPR-Induktionsverfahren bei der Entfernung von Korrosionsschutz lediglich 25 % der Energie im Vergleich mit etablierten, konventionellen Methoden.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Oberflächenentschichtung an einer Gas-Pipeline

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Kommunen bekämpfen Wassermangel durch anhaltende Trockenheit mit fünf Maßnahmen
Kommunen bekämpfen Wassermangel durch anhaltende Trockenheit mit fünf Maßnahmen

Sinkende Pegel an Rhein und Donau haben die Wasserversorgung deutscher Kommunen unter Druck gesetzt. Die Stadt Stuttgart hat deshalb seit Ende Juni die Wasserentnahme aus Flüssen und Seen eingeschränkt. Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat prognostiziert, dass mehr als die Hälfte der Kommunen im Land den Trinkwasser-Spitzenbedarf bis 2050 unter heutigen Bedingungen nicht mehr decken kann. Deshalb hat Drees & Sommer Maßnahmen für Kommunen und Industrie zusammengestellt, mit denen sich Wasserverluste im Leitungsnetz senken und Ressourcen mehrfach nutzen lassen.

mehr lesen
Horizontalspülbohrung schließt Lücke in Wasserstoff-Pipeline unter dem Dortmund-Ems-Kanal
Horizontalspülbohrung schließt Lücke in Wasserstoff-Pipeline unter dem Dortmund-Ems-Kanal

Thyssengas stellt für eine Wasserstoff-Pipeline im Münsterland eine 2009 unterbrochene Kanalquerung wieder her. Das neue Stück der Coesfeld-Rinkerode Leitung entsteht im Horizontalspülbohrverfahren unter dem Dortmund-Ems-Kanal. Bei einer Baustellenbesichtigung haben sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft am 16. Juli über den Fortschritt der Arbeiten informiert. Insgesamt rüstet der Netzbetreiber eine 45 Kilometer lange ehemalige Mineralölleitung auf den Transport von Wasserstoff um.

mehr lesen
IKT sucht kommunale Vorbilder:  „Goldener Kanaldeckel 2026“ – jetzt bewerben
IKT sucht kommunale Vorbilder: „Goldener Kanaldeckel 2026“ – jetzt bewerben

Das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur schreibt zum 19. Mal den Preis „Goldener Kanaldeckel“ aus. Ausgezeichnet werden Mitarbeiter:innen von Stadtentwässerungen, Tiefbauämtern und Stadtwerken, die mit einem konkreten Projekt die kommunale Abwasserwirtschaft vorangebracht haben. Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 31. August 2026 eingereicht werden.

mehr lesen
Prüfverfahren bewertet Zustand alternder Kunststoffrohre
Prüfverfahren bewertet Zustand alternder Kunststoffrohre

Zahlreiche Kunststoffrohrleitungen aus den 1970er- und 1980er-Jahren haben ihre ursprünglich auf 50 Jahre veranschlagte Mindestlebensdauer erreicht. Netzbetreiber stehen deshalb vor der Entscheidung, ob sie ihre Rohrsysteme weiter nutzen oder sanieren. Um Betreiber bei der Frage zu unterstützen, hat das Kunststoff-Zentrum SKZ ein Prüf- und Analyseverfahren entwickelt. Mit diesem können Netzbetreiber den tatsächlichen Zustand der Rohrsysteme bewerten und Investitionen gezielter planen. 

mehr lesen

Publikationen zum Thema