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Das Wasserwerk Guntersblum der wvr ist einer der Best-practice-Standorte im Projekt
© 2024 TZW: DVGW - Technologiezentrum Wasser

Klimawandel erfordert neue Methoden für die Wasserwerke – Wissenschaft und Praxis arbeiten zusammen

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Autor: Claudia Gossmann

Langanhaltende Trockenzeiten oder Starkregen werden immer häufiger und haben Auswirkungen auf unsere Trinkwasserversorgung. Für solche Extremwettersituationen neue innovative Konzepte und Tools zu entwickeln und diese dann direkt in Wasserwerken zu testen, darum geht es im BMBF-Forschungsprojekt TrinkXtrem. Die Projektlaufzeit ist von Februar 2022 bis Januar 2025 und ist ein Teil der Maßnahme „Wasser-Extremereignisse (WaX)“ im Rahmen des Bundesprogramms „Wasser: N“ (Forschung für Nachhaltigkeit – FONA).

Die neuen digitalen Werkzeuge werden an Best-practice-Standorten wie der Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz und der Landeswasserversorgung auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Ein neues Video zeigt die Umsetzung in den Wasserwerken in Guntersblum und Langenau und bietet Interviews mit den Fachleuten vor Ort.

© Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH

Die Wasserversorgung nutzt verschiedene Wasserressourcen wie Grund-, Quell- oder Oberflächenwasser aus Flüssen oder Talsperren. Bei der Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz (wvr) ist dies hauptsächlich Uferfiltrat aus dem Rhein. Um die Wechselwirkungen von Grund- und Flusswasser noch besser zu verstehen, entsteht im Rahmen des Forschungsprojekts ein hydraulisches Modell. Damit kann die Bewirtschaftung in Extremsituationen noch effizienter und in Normalzeiten noch nachhaltiger gestaltet werden. Umweltingenieurin Natalie Wick von der wvr erläutert im Video, welcher Mehrwert durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis entsteht.

Daten aus dem Betrieb des Fernwasserversorgers in Baden-Württemberg – insbesondere auch aus mehreren Trockenjahren – bilden die Grundlage für ein neuartiges Managementtool, welches mit neuronalen Netzen arbeitet und dadurch objektive Informationen liefert, mit denen der Wasserversorger seine Ressourcen optimal bewirtschaften kann. Auch bei den häufiger auftretenden Dürreperioden.

(Quelle: DVGW – Technologiezentrum Wasser)

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