Generic filters
FS Logoi

Neuerscheinung: W 558

„Instandsetzung von Trinkwasser-Installationen; Technische und korrosionsspezifische Hinweise“

von | 03.01.19

NULL
Trinkwasser-Installationen müssen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik geplant, errichtet, betrieben und gewartet werden (siehe DIN EN 806 und DIN 1988). Zahlreiche in Nutzung befindliche Anlagen für Trinkwasser und erwärmtes Trinkwasser sind jedoch geschädigt und können daher ihre wesentliche Funktion, nämlich die Sicherstellung der bestimmungsgemäßen Trinkwasserversorgung, nicht mehr erfüllen; sie müssen deshalb instandgesetzt werden. Gründe für eine Instandsetzung können sein: die Beeinträchtigung der Transportfunktion (Rohrbrüche, Inkrustation), die Beeinträchtigung der Trinkwasserbeschaffenheit (chemische Veränderung, mikrobielle Kontamination etc.) oder eine Kombination aus beiden. Das Arbeitsblatt beschreibt die Vorgehensweise bei der Planung und Umsetzung einer derartigen Instandsetzung in Form von chemischen und korrosionstechnischen Maßnahmen. Dabei werden Kriterien für die Planung und Durchführung aufgeführt und Methoden, differenziert nach Instandsetzungsgrund und Werkstoff der Trinkwasser-Installation, vorgestellt. Die Vorgehensweise bei Beeinträchtigungen durch mikrobielle Kontamination wird hingegen im DVGW-Arbeitsblatt W 556 beschrieben. Die Darstellung beschränkt sich nicht auf die Methode selbst, sondern stellt die Kriterien (Zeit, Flexibilität, Ökonomie usw.) und Einsatzgrenzen (Anforderungen an Wasser bzw. Werkstoff, Folgeinvestitionen usw.) der jeweiligen Verfahren heraus. Dabei ist zu beachten, dass die vorgesehenen Verfahren für die Anwendung in Trinkwasser-Installationen wirksam und geeignet sowie unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll sein müssen. Betreiber oder Inhaber einer Trinkwasser-Installation ebenso wie Planer, ausführende Firmen und Gesundheitsämter erhalten damit einen Leitfaden für das systematische Vorgehen beim Auftreten einer Anlagenschädigung oder der chemischen Beeinträchtigung der Trinkwasserbeschaffenheit. Ausgabe 11/18

Trinkwasser-Installationen müssen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik geplant, errichtet, betrieben und gewartet werden (siehe DIN EN 806 und DIN 1988). Zahlreiche in Nutzung befindliche Anlagen für Trinkwasser und erwärmtes Trinkwasser sind jedoch geschädigt und können daher ihre wesentliche Funktion, nämlich die Sicherstellung der bestimmungsgemäßen Trinkwasserversorgung, nicht mehr erfüllen; sie müssen deshalb instandgesetzt werden. Gründe für eine Instandsetzung können sein: die Beeinträchtigung der Transportfunktion (Rohrbrüche, Inkrustation), die Beeinträchtigung der Trinkwasserbeschaffenheit (chemische Veränderung, mikrobielle Kontamination etc.) oder eine Kombination aus beiden. Das Arbeitsblatt beschreibt die Vorgehensweise bei der Planung und Umsetzung einer derartigen Instandsetzung in Form von chemischen und korrosionstechnischen Maßnahmen. Dabei werden Kriterien für die Planung und Durchführung aufgeführt und Methoden, differenziert nach Instandsetzungsgrund und Werkstoff der Trinkwasser-Installation, vorgestellt. Die Vorgehensweise bei Beeinträchtigungen durch mikrobielle Kontamination wird hingegen im DVGW-Arbeitsblatt W 556 beschrieben.
Die Darstellung beschränkt sich nicht auf die Methode selbst, sondern stellt die Kriterien (Zeit, Flexibilität, Ökonomie usw.) und Einsatzgrenzen (Anforderungen an Wasser bzw. Werkstoff, Folgeinvestitionen usw.) der jeweiligen Verfahren heraus. Dabei ist zu beachten, dass die vorgesehenen Verfahren für die Anwendung in Trinkwasser-Installationen wirksam und geeignet sowie unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll sein müssen. Betreiber oder Inhaber einer Trinkwasser-Installation ebenso wie Planer, ausführende Firmen und Gesundheitsämter erhalten damit einen Leitfaden für das systematische Vorgehen beim Auftreten einer Anlagenschädigung oder der chemischen Beeinträchtigung der Trinkwasserbeschaffenheit.
Ausgabe 11/18

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Krankenhaus schließt an neues Fernwärmenetz an
Krankenhaus schließt an neues Fernwärmenetz an

Das Klinikum Bremen-Nord hat seine Wärmeversorgung von Erdgas auf Fernwärme umgestellt. Das hat Enercity Contracting am 2. September mitgeteilt. Seit dem 22. Juni hat das Krankenhaus Wärme aus dem Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk im Wollkämmerei-Quartier über das neue Netz bezogen. Die Umstellung hat jährlich 7,7 Millionen Kilowattstunden Erdgas und rund 1.500 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Der Anschluss markiert zugleich den Abschluss des ersten Bauabschnitts des Wärmenetzes in Bremen-Nord.

mehr lesen
Wie lässt sich die Regenwasserbewirtschaftung digital planen?
Wie lässt sich die Regenwasserbewirtschaftung digital planen?

Der AquaFlowManager von Funke Kunststoffe unterstützt die digitale Planung und Dimensionierung von Anlagen zur Regenwasserbewirtschaftung. Das webbasierte Tool führt Planer, Kommunen und ausführende Unternehmen von der Berechnung über Produktauswahl und Kostenabschätzung bis zur Dokumentation.

mehr lesen
Neues Vortriebsverfahren für HGÜ-Leitungen überzeugt
Neues Vortriebsverfahren für HGÜ-Leitungen überzeugt

Bei einer zweiwöchigen Vorführkampagne am Standort Suhl/Thüringen präsentierte die allunderground GmbH im Juli 2026 erstmals einem breiten Fachpublikum ihr einstufiges, grabenloses Bohrverfahren im Live-Betrieb: Das Kabelschutzrohr dient dabei zugleich als Vortriebsrohr. Rund 15 Unternehmen und Organisationen verfolgten eine 70-m-Bohrung im Buntsandstein, darunter drei der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber, die DB InfraGO sowie führende Leitungsbauunternehmen. Der Beitrag von Christian Pietrulla beschreibt Verfahren, Maschinentechnik und die Resonanz der Fachbesucher.

mehr lesen
Investor übernimmt Mehrheitsbeteiligung an Rohrsanierungs-Spezialist
Investor übernimmt Mehrheitsbeteiligung an Rohrsanierungs-Spezialist

Die SEVEST Management GmbH hat zu Anfang September eine Mehrheitsbeteiligung an der IBG HydroTech GmbH erworben. Damit ist eine langfristig angelegte Nachfolgelösung für den Hersteller von Systemen zur grabenlosen Sanierung von Trinkwasserdruckleitungen und Abwasserrohren umgesetzt. Geschäftsführer Norbert Olbrich bleibt mit einem Anteil am Unternehmen beteiligt und führt die Geschäfte fort. Die Transaktion haben die SEVEST-Gründungspartner Philipp Haindl und David Lisewski geleitet.

mehr lesen

Publikationen zum Thema