Generic filters
FS Logoi

Neuerscheinung: W 618

„Lebenszykluskosten für Förderanlagen in der Trinkwasserversorgung“

von | 03.01.19

NULL
Dieses Merkblatt wurde vom DVGW-Projektkreis „Förderanlagen“ im Technischen Komitee „Anlagentechnik“ erarbeitet. Die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit von Anlagen hat in der Wasserversorgung nach dem Erfüllen der technischen Randbedingungen eine zentrale Bedeutung. Es werden dabei neben den Kosten der Förderanlage besonders die Energiekosten betrachtet. In Zeiten von steigenden Personalkosten gewinnen jedoch zunehmend auch die Aufwendungen für Betrieb und Instandhaltung an Bedeutung. Die Investitionsentscheidungen bei Förderanlagen orientieren sich dagegen häufig an den primären Investitionskosten und dies obwohl über einen mehrjährigen Zeitraum hinweg betrachtet der Anteil der Investitionskosten an den Gesamtkosten oft weniger als ein Drittel beträgt. Das DVGW-Merkblatt W 618 soll vor allem dem Betreiber von Förderanlagen in der Trinkwasserversorgung eine Entscheidungshilfe für Neubau und Erneuerung geben, aber auch Ansätze zur Optimierung aufzeigen. Die Betrachtung der Lebenszykluskosten (LCC/Life Cycle Costs) ist dabei ein sinnvolles Instrument, um die optimale und kostengünstigste Förderanlage auswählen oder die wirtschaftlich sinnvolle Erneuerung einer bestehenden Anlage überprüfen zu können. Das DVGW-Merkblatt W 618 ergänzt dabei die bestehende Literatur. Mit speziellen Anwendungsfällen, Checkliste und Bewertungskriterien in der Trinkwasserversorgung soll die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für Betreiber und Planer erleichtert werden. Das DVGW-Merkblatt W 618 stellt kein Werkzeug dar, um die erforderlichen Berechnungen der Lebenszykluskosten im Detail durchführen zu können. Es zeigt vielmehr auf, welche Betriebsdaten für eine Beurteilung entscheidend sind und unterstützt den Betreiber, die Gesamtkosten einer Förderanlage bewerten zu können sowie eine Minimierung der Gesamtkosten bei Neubau oder Erneuerung vom Planer oder Hersteller einzufordern. Ausgabe 11/18

Dieses Merkblatt wurde vom DVGW-Projektkreis „Förderanlagen“ im Technischen Komitee „Anlagentechnik“ erarbeitet. Die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit von Anlagen hat in der Wasserversorgung nach dem Erfüllen der technischen Randbedingungen eine zentrale Bedeutung. Es werden dabei neben den Kosten der Förderanlage besonders die Energiekosten betrachtet. In Zeiten von steigenden Personalkosten gewinnen jedoch zunehmend auch die Aufwendungen für Betrieb und Instandhaltung an Bedeutung. Die Investitionsentscheidungen bei Förderanlagen orientieren sich dagegen häufig an den primären Investitionskosten und dies obwohl über einen mehrjährigen Zeitraum hinweg betrachtet der Anteil der Investitionskosten an den Gesamtkosten oft weniger als ein Drittel beträgt.
Das DVGW-Merkblatt W 618 soll vor allem dem Betreiber von Förderanlagen in der Trinkwasserversorgung eine Entscheidungshilfe für Neubau und Erneuerung geben, aber auch Ansätze zur Optimierung aufzeigen. Die Betrachtung der Lebenszykluskosten (LCC/Life Cycle Costs) ist dabei ein sinnvolles Instrument, um die optimale und kostengünstigste Förderanlage auswählen oder die wirtschaftlich sinnvolle Erneuerung einer bestehenden Anlage überprüfen zu können. Das DVGW-Merkblatt W 618 ergänzt dabei die bestehende Literatur. Mit speziellen Anwendungsfällen, Checkliste und Bewertungskriterien in der Trinkwasserversorgung soll die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für Betreiber und Planer erleichtert werden. Das DVGW-Merkblatt W 618 stellt kein Werkzeug dar, um die erforderlichen Berechnungen der Lebenszykluskosten im Detail durchführen zu können. Es zeigt vielmehr auf, welche Betriebsdaten für eine Beurteilung entscheidend sind und unterstützt den Betreiber, die Gesamtkosten einer Förderanlage bewerten zu können sowie eine Minimierung der Gesamtkosten bei Neubau oder Erneuerung vom Planer oder Hersteller einzufordern.
Ausgabe 11/18

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Stadtentwässerungen rüsten sich gegen Trockenheit und Fachkräftemangel
Stadtentwässerungen rüsten sich gegen Trockenheit und Fachkräftemangel

Trockene Sommer und ein wachsender Fachkräftemangel setzen kommunale Abwasserbetriebe unter Druck. Das Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) hat mit 2 Initiativen im Rahmen des KomNetABWASSER reagiert: einem Strategiedialog zu Trockenheit und Hitze sowie einer neuen berufsbegleitenden Studienreihe für Fachkräfte in der Stadtentwässerung. Beide Angebote richten sich an kommunale Betriebe, die sich auf veränderte Bedingungen einstellen müssen.

mehr lesen
Krankenhaus schließt an neues Fernwärmenetz an
Krankenhaus schließt an neues Fernwärmenetz an

Das Klinikum Bremen-Nord hat seine Wärmeversorgung von Erdgas auf Fernwärme umgestellt. Das hat Enercity Contracting am 2. September mitgeteilt. Seit dem 22. Juni hat das Krankenhaus Wärme aus dem Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk im Wollkämmerei-Quartier über das neue Netz bezogen. Die Umstellung hat jährlich 7,7 Millionen Kilowattstunden Erdgas und rund 1.500 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Der Anschluss markiert zugleich den Abschluss des ersten Bauabschnitts des Wärmenetzes in Bremen-Nord.

mehr lesen
Wie lässt sich die Regenwasserbewirtschaftung digital planen?
Wie lässt sich die Regenwasserbewirtschaftung digital planen?

Der AquaFlowManager von Funke Kunststoffe unterstützt die digitale Planung und Dimensionierung von Anlagen zur Regenwasserbewirtschaftung. Das webbasierte Tool führt Planer, Kommunen und ausführende Unternehmen von der Berechnung über Produktauswahl und Kostenabschätzung bis zur Dokumentation.

mehr lesen
Neues Vortriebsverfahren für HGÜ-Leitungen überzeugt
Neues Vortriebsverfahren für HGÜ-Leitungen überzeugt

Bei einer zweiwöchigen Vorführkampagne am Standort Suhl/Thüringen präsentierte die allunderground GmbH im Juli 2026 erstmals einem breiten Fachpublikum ihr einstufiges, grabenloses Bohrverfahren im Live-Betrieb: Das Kabelschutzrohr dient dabei zugleich als Vortriebsrohr. Rund 15 Unternehmen und Organisationen verfolgten eine 70-m-Bohrung im Buntsandstein, darunter drei der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber, die DB InfraGO sowie führende Leitungsbauunternehmen. Der Beitrag von Christian Pietrulla beschreibt Verfahren, Maschinentechnik und die Resonanz der Fachbesucher.

mehr lesen

Publikationen zum Thema