Dieses Arbeitsblatt wurde vom Projektkreis „W 399“ im DIN/DVGW-Gemeinschaftsarbeitsausschuss Wassertransport und -verteilung erarbeitet. Es dient der Ermittlung der durchschnittlichen kumulativen Dauer ungeplanter Versorgungsunterbrechungen im Ortsnetz eines Versorgungsunternehmens pro Kalenderjahr.
Die Ermittlung dieser Kennzahl erfolgt aus der Sicht des Verbrauchers und ist mit Bezug auf die Versorgungsqualität und -sicherheit deutlich aussagefähiger als Schadensraten und Wasserverluste. Der DVGW wird diese Kennzahl für die unternehmensübergreifende Netz- und Schadenstatistik erheben. Auf die Definition einer Kennzahl zu Versorgungsunterbrechungen eines Vorlieferanten wird verzichtet, da kein vergleichbarer Bedarf erkennbar ist. Denn wenn etwa für das Ortsnetz das n-1-Prinzip realisiert ist oder Behälterkapazitäten ausreichend Puffer bieten, wirkt sich die Unterbrechung einer Zubringerleitung nicht als Versorgungsunterbrechung beim Verbraucher aus. Gleichwohl kann dieses Arbeitsblatt zur Bildung einer analogen Kennzahl herangezogen werden, indem statt der Anzahl der Anschlussleitungen z. B. Einwohneräquivalente sowie deren Summe, wie in Anhang A beschrieben, eingesetzt werden. Dieses Arbeitsblatt gilt für die Ermittlung der durchschnittlichen kumulativen Dauer ungeplanter Versorgungsunterbrechungen im Ortsnetz eines Versorgungsunternehmens pro Kalenderjahr.
Ausgabe 1/20
Einspruchsfrist: 24.04.2020
Vierter Energiepolitischer Dialog: „Dreiklang der Moleküle“
Unter dem Leitmotiv „Die drei für die Zukunft: mit Erdgas, Wasserstoff und Carbon Management zu net-zero“ lud OGE zum vierten Energiepolitischen Dialog in Berlin. Über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Verbänden gingen zur „Rolle der Moleküle CH₄, H₂ und CO₂ im Energiesystem der Zukunft“ in den Dialog. Die Veranstaltung gilt als wichtige Austauschplattform zu bedeutenden Themen der Energietransformation.








