Das Management von Anlagen der Wasserversorgung sowie die damit verbundenen Betriebs- und Instandhaltungsprozesse gewinnen zunehmend an Bedeutung und berühren unmittelbar die Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Kosteneffizienz der deutschen Wasserversorgung. Zusammen mit unterstützenden oder begleitenden Prozessen (z. B. der Erfassung von Zustandsdaten oder der Bewertung der Anlagen) wird dies unter dem Begriff „technisches Anlagenmanagement“ zusammengefasst.
Ziel des neu zu gründenden Projektkreises ist es, einen Leitfaden für ein einheitliches Verständnis und Vorgehen zum technischen Anlagenmanagement zu entwickeln. Dieser soll aufzeigen, mit welchen allgemein anwendbaren Prozessen, auf Basis welcher Informationen und mit welchen Werkzeugen die für das technische Anlagenmanagement von Wasserversorgungsanlagen erforderlichen Daten bereitgestellt werden können. Dabei soll insbesondere auch eine inhaltliche Verknüpfung der in einzelnen Normen und Regelwerken vorhandenen Hinweise und Festlegungen erarbeitet werden. Die Betrachtungen sollen sich auf sämtliche Anlagen entlang der Wertschöpfungskette der Wasserversorgung beziehen. Weiterhin soll der Leitfaden Hilfestellung für Entscheidungsfindungsprozesse hinsichtlich Priorisierung, Risikobewertung, Budgetplanung und -steuerung sowie Wirtschaftlichkeitsbetrachtung geben. Eine zentrale Bedeutung hat dabei die Erfassung und anschließende Bewertung von Zustandsdaten.
Bei Interesse an einer Mitarbeit wenden sie sich bitte an Johanna Fenselau: fenselau@dvgw.de Beginn: Herbst 2019
„Eigentlich wollte ich Braumeister werden“
Anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstordens spricht Prof. Wolfgang Günthert über die Bedeutung dieser Auszeichnung für die Wasserwirtschaft, über prägende Stationen seiner Laufbahn und darüber, was junge Ingenieurinnen und Ingenieure aus seiner Erfahrung mitnehmen können. Das Interview führte Sina Ruhwedel für die Ausgabe 06-2026 der gwf Wasser + Abwasser.





